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Praxis

Marktübersicht – Produktvergleich

Digitale Volumentomographie – In-Office 3D für den Zahnarzt

DVT

Zahnärzte sehen sich heutzutage mit steigenden Herausforderungen konfrontiert. Einerseits führen neue Möglichkeiten der oralen Rehabilitation, komplexe chirurgische Methoden und technische Weiterentwicklungen zu zeit- und kostenintensiven Therapieplänen, andererseits sind die Patienten gut informiert und verlangen minimalinvasive, möglichst komplikationsfreie Behandlungen, am besten mit voraussagbarem Ergebnis. Der daraus resultierende wirtschaftliche und rechtliche Druck bedingt ein entschieden größeres Maß an Diagnostik, Dokumentation und Aufklärung. Die dreidimensionale Bildgebung macht dies möglich, weil sie nicht von den typischen Informationsdefiziten der konventionellen Röntgentechnik aufgrund von Überlagerungen und Verzerrungen betroffen ist. Mehr...

Von Dr. Petra Rugani    aktualisiert am 27.08.2010

Indikationen der Volumentomographie heute

Abb. 1a u. b: Knochendestruktion durch ein Plattenepithelkarzinom im linken Oberkiefer. a) Aus DVT generierte Panoramaansicht. b) 3D-Ansicht desselben Patienten.
Mehr als zehn Jahre nach ihrer Einführung in die Zahnmedizin hat die 3D-Diagnostik eine rasante Entwicklung erfahren. Sie ist der zweidimensionalen Röntgentechnik hinsichtlich der Aussagekraft heute in den meisten Fällen überlegen. Insofern könnte man schlussfolgern, dass es keine Kontraindikationen gibt. Nimmt man nur die Aussagekraft als Maßstab, so ist dies weitgehend richtig. Dennoch gibt es verschiedene Argumente, auf die 3D-Diagnostik bzw. die Digitale Volumentomographie (DVT) noch zu verzichten. Allerdings beruhen diese Ausnahmen auf einem Entwicklungsrückstand, der sich bei einer zukünftig ebenso rasant verlaufenden Weiterentwicklung mittelfristig auflösen dürfte. Es erscheint daher nicht richtig, von Indikationen und Kontraindikationen zu sprechen. Man sollte eher von sicheren und noch nicht sicheren Anwendungsbereichen oder aktuellen Anwendungseinschränkungen sprechen. Mehr...
Von Dr. Dr. Peter A. Ehrl    aktualisiert am 25.08.2010

Praxisführung

Abrechnung der DVT-Aufnahme und deren Auswertung

Abrechnungstipp DVT

Im Rahmen der Implantologie ist die digitale Volumentomographie z.B. bei schwierigen anatomischen Situationen oder bei zu erwartenden Komplikationen wegen einer hohen Anzahl geplanter Implantate angezeigt. Mithilfe der DVT kann präoperativ die Gewebedimension in allen drei Raumrichtungen am geplanten OP-Ort exakt bestimmt werden. Bei der DVT-Aufnahme handelt es sich um eine Leistung, die nicht in der derzeit gültigen GOZ enthalten ist. Gemäß § 6 Absatz 1 GOZ kann der Zahnarzt daher für diese Leistung auf den entsprechenden Abschnitt O der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zurückgreifen. Mehr...

Von Sabine Schröder    aktualisiert am 27.08.2010

Implantatversorgung bei Nichtanlage von Zähnen?

© Thorben Wengert/<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">PIXELIO</a>
In seinem Beschluss vom 22.07.2010 (L 11 KR 14/10) hat sich das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen mit der Frage befasst, ob einer Versicherten die Kosten für eine Implantatbehandlung zu erstatten sind, wenn bei ihr allein im Unterkiefer acht Zähne genetisch nicht angelegt sind. Die Frage in diesem Fall war, ob die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in der Richtlinie für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung aufgestellte Ausnahmeindikation „c) generalisierte genetische Nichtanlage von Zähnen" mit der Folge greift, dass der Versicherten die Kosten für eine durchgeführte Implantatversorgung zu erstatten gewesen wären. Mehr...
Von Michael Lennartz    aktualisiert am 19.08.2010

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