ZP aktuell – der Newsletter
Alle 14 Tage die aktuellsten Meldungen, Tipps und Trends aus der Zahnheilkunde in Ihre Mailbox. >> Jetzt kostenlos abonnieren
Meldungen, Ereignisse oder Überlegungen, die unseren Chefredakteur inspirierten.
>> Blankensteins Kolumne
„Hat die universitäre Zahnmedizin eine Zukunft?“
… fragt der Freiburger Ordinarius Prof. Elmar Hellwig in seinem Gasteditorial der DZZ-September-Ausgabe [1] und begibt sich damit, wie er selbst voraussieht, auf „vermintes“ Gelände. Mit einer seiner drei Forderungen sticht er geradezu in ein Wespennest, auch wenn das streng genommen ein schlechter Vergleich ist, denn dieses Nest enthält nur Königinnen, nämlich seine professoralen Fachkollegen. Bei denen könnten Forderungen nach einer Reform der Klinikstrukturen, nach Abgabe oder Teilung von Kompetenz (und Personal!) reflexartig Eifersuchtsdramen auslösen. Für den Berufsstand an sich wäre das kein Drama. Mehr...
Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 25.11.2011Hinweise an der richtigen Stelle
Die Firma Tesco wurde vor etwa zehn Jahren unfreiwillig berühmt, weil auf der Unterseite (!) eines Tiramisu-Fertiggerichtes die Warnung stand „Nicht umdrehen!“. Ein klassischer Fall dafür, dass Verbote, Warnungen oder Hinweise dann sinnlos werden, wenn sie der Adressat erst post festum lesen kann. Im Internet kursieren viele solcher unfreiwillig lustigen Aufdrucke und im täglichen Leben stößt man ebenfalls auf solche Merkwürdigkeiten. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 27.10.2011
Blankensteins Kolumne
Die .ppt-Hasser
In der Schweiz bahnt sich in wenigen Tagen ein politischer Erdrutsch an: Glaubt man den Meldungen hiesiger seriöser Medien [1], so könnten die Eidgenossen am 23. Oktober das Ende einer weltweit ebenso beliebten wie verhassten Software einläuten: Powerpoint. An diesem Tag nämlich tritt die „Anti-Powerpoint-Partei“ bei der dortigen Nationalratswahl an. Der Berliner Tagesspiegel verwechselte in dieser Meldung allerdings wohl „Partei“ mit „Party“, denn dem Gründer dieser Gruppe geht es nach eigener Auskunft in erster Linie um Werbung für sein „Anti-Powerpoint-Buch“. Aber diese „Partei“ steht nicht allein; der Powerpoint-Hass gehört längst zum guten Ton unter Intellektuellen. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 06.10.2011
Der Fachzahnarzt für Allgemeine Zahnmedizin (FaZAZ)
Im heftigen Disput über den „Fachzahnarzt für Allgemeine Zahnmedizin“ muten manche Argumente fast schon hysterisch an. Aber was als Pflichtweiterbildungs-Sammelbecken für alle Nichtspezialisten zu einer allgemeinen Qualitätsverbesserung führen kann, könnte als teure Fortbildung auch nur die Honorarverteilungskämpfe fördern und den Berufsstand weiter aufsplittern. In der DDR war dieser FZA eine Selbstverständlichkeit, aber taugt das ostdeutsche Modell als Vorbild für ein gesamtdeutsches? (Am Ende des Textes haben Sie die Möglichkeit, die Kommentarfunktion zu nutzen.) Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 22.08.2011
Papierlose Praxis
Erinnern Sie sich an den Einsturz des Kölner Historischen Archivs im März 2009? Dabei ging Unersetzliches verloren, obwohl man auch ein wenig Glück im Unglück hatte: Ein Großteil des Bestandes war früher kopiert worden und steht, wenn schon nicht im Original, so doch wenigstens dem Inhalt nach weiter zur Verfügung. Auch bei den in unserer Geschichte so vielen absichtlich verursachten Datenverlusten hatten die Historiker oft Glück. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 10.06.2011
single use
Gesetze ähneln in gewisser Weise den Arzneimitteln: Sie sollen eine von uns gewünschte („gute“) Wirkung, aber möglichst keine („böse“) Nebenwirkung haben. Mitunter wird sogar behauptet, manche (Gesetze und Arzneien) wären gänzlich frei von Nebenwirkungen. Und deshalb unterschätzt man gern die komplizierten Interaktionen durch die in Wahrheit zahlreichen Nebenwirkungen sowohl gleichzeitig eingenommener Medikamente als auch parallel geltender Gesetze. Und bei Arzneien wie auch Gesetzen kann es im Laufe der Zeit passieren, dass sich eine ursprünglich ungewollte Nebenwirkung plötzlich zur erwünschten Wirkung wandelt. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 10.06.2011
Ihre Meinung ist gefragt – nutzen Sie die Kommentarfunktion
ZahnMedizin
Was meinen Sie? Sollten Zahnmediziner hierzulande künftig nach dem früheren österreichischen Modell ausgebildet werden – also erst Medizin, dann Spezialisierung zur Zahnmedizin? Und falls es bei dem derzeitigen fünfjährigen Regelstudium bliebe, was sollte wegfallen, was neu in das Curriculum hinein? Diskutieren Sie mit uns und anderen Lesern, indem Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels nutzen. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 18.05.2011
Alterszahnmedizin von der anderen Seite gesehen
Bisher gab es chirurgische, kieferorthopädische, prothetische und … na, Sie kennen das, eben die bekannten Einzeldisziplinen der Zahnmedizin. Aber das ist natürlich noch längst nicht alles. Anhand der Vielfalt hiesiger Dentalzeitschriften und mithilfe des Vereinsregisters kristallisieren sich weitere Subdisziplinen heraus, die sich nicht auf ein Wissenschaftsgebiet spezialisieren, sondern sich über ihre Zielgruppen definieren. Da sind zum Beispiel die demokratische Zahnmedizin, die Frauenzahnmedizin („authentische Zahnmedizin“), die freie Zahnmedizin. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 28.11.2010
Zeitungsschau im Herbst 2010
Herbstzeit ist Lesezeit, da sind sich Winzer und Buchhändler vollkommen einig! Ich verfüge anstelle eines Weinberges aber nur über den auch Ihnen sicher gut bekannten Zeitschriftenberg und tue mich wie immer im Herbst ein wenig schwer damit, ihn einfach so zu entsorgen. Schließlich stecken hier und da noch meine Merkzettel dran und in dem vielen Geschriebenen auch jede Menge wohlbedachter Gedanken drin. Auch wenn man nicht alle auf Anhieb verstehen kann. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 28.10.2010
Auf halbem Wege gut voran!
Man kennt das: Ob ein Glas halbvoll oder halbleer ist, hängt ganz vom jeweiligen Blickwinkel ab. So könnte man die vor wenigen Tagen durchsickernde gute Nachricht, dass es nun doch schon im Jahr 2012 zur Angleichung der Zahnarzthonorare West und Ost kommen soll, auch andersherum beklagen: Für eine gesamtdeutsch-einheitliche Honorierung unseres Berufsstandes mussten nach der Wiedervereinigung geschlagene 22 Jahre vergehen! Diese beiden Sichtweisen passen gut zum Oktober 2010. Allenthalben wird in diesen Tagen über das 20. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung geredet und geschrieben, über das in den letzten Jahren Erreichte und Misslungene, über die Gewinner und Verlierer, über Wendehälse, Jammerossis, Besserwessis, über in den Osten entsorgte West-Beamte und im Westen mental nie angekommene Ost-Angestellte, über Ostalgiker und Westalgiker. Letztgenannte kommen laut einer Studie der FU Berlin übrigens häufiger vor – wer hätte das gedacht? [1] So ein Jubiläum ist geradezu der klassische Anlass für eine Rückschau, sowohl eine persönliche als auch eine gesellschaftliche. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 14.09.2010
Buchrezension: "Zahnarztlügen"
Putzen erst bei Pelzgefühl
Abzocker, Kurpfuscher, Scharlatane, Zahnklempner, Krankbehandler, Zahnbrecher, Lochbohrer, Körperverletzer, Betrüger, Flickschuster, Quacksalber, Verbrecher, Wurzelmörder, Zahnkiller – am häufigsten aber „bohrende Zunft“, so nennen Dorothea Brandt und Lars Hendrickson ihre Hauptfeinde, die Zahnärzte, im gerade erschienenen Buch „Zahnarztlügen“. Sich als derart Diffamierter nun an eine Besprechung dieses Opus zu setzen, erfordert eine Erklärung: Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 30.08.2010
Entzündliche Umsatzsteigerung
Gerade lernten wir, dass es mit dem Klima möglicherweise nicht ganz so schlimm ist wie befürchtet. Dann kam die Nachricht, dass die hochfrequenten elektromagnetischen Felder der Mobiltelefone zumindest im Tierversuch die Hirnleistung verbessern, insbesondere bei Alzheimer-Mäusen [1]. Man möchte sich fast entspannt zurücklehnen und, fröhlich mobil telefonierend, das lang ersehnte wärmere Klima genießen. Wenn da nicht plötzlich diese neue Gefahr auftauchte: Entzündung!! Und dazu die niederschmetternde Nachricht: Wir Zahnärzte sind mitschuldig, weil wir „hunderte unterschiedliche Materialien in die Mundhöhle einbringen“ [2]. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 31.05.2010
Implantate verdünnt?
Aufklärungsgespräche zur prothetischen Planung fördern mitunter erstaunliche Probleme der Patienten zutage. Weniger bei denen, die unvorbereitet zum Doktor gehen, viel häufiger bei den durchs Internet Vorgebildeten. Besonders oft tauchen dabei Fragen zu den Schnittstellen zwischen unserer Profession und den Grenzgebieten auf. Zum Beispiel zur Homöopathie. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 31.05.2010
ZP bewegt die Welt
Zeitschriftenverlage sind immer an ihrer „Reichweite“ interessiert. Deshalb bestimmen entsprechend spezialisierte Agenturen alljährlich die Werte für LpA (Leser pro Ausgabe) und WLK (weitester Leserkreis, der wenigstens eine Ausgabe des letzten Jahres las), dazu den Bekanntheitsgrad und die Leser-Blatt-Bindung. Die daraus entstehende Rangfolge ist interessant, unterliegt aber der üblichen Unschärfe aller Umfragen. Deshalb sucht man ständig nach weiteren Kriterien, um die Reichweiten zu verifizieren. Bei den Nachrichtenmagazinen geht es nicht nur darum, wie weit sie verbreitet sind, sondern auch, was ihre Berichte politisch bewirken. Und mit einem gewissen Stolz können wir an dieser Stelle berichten, dass auch durch die ZAHNARZT & PRAXIS immer häufiger wichtige Entscheidungen angestoßen werden. Zwei Beispiele sollen unsere internationale Beachtung illustrieren. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 18.03.2010
Was Bilder sagen können
Bestimmt haben auch Sie schon einmal in einer richtig alten Zeitung geblättert und dabei erstaunt bemerkt, dass damals Seite für Seite wirklich nur aus Text bestand. Keine Bilder. Die ersten mit Bildern versehenen Blätter nannten sich darum auch folgerichtig „Illustrierte“, und wo heutzutage mehr Bild als Text ist, gilt, dass der Grad der Bebilderung sich indirekt proportional zum intellektuellen Anspruch der Zielgruppe verhält. Auf Fachzeitschriften trifft das nicht zu; dort braucht man schließlich technische Zeichnungen, klinische Fotos oder Grafiken. Aber darüber hinaus wird es auch auf diesem Sektor seit Jahren immer bunter. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 15.02.2010
Wer viel fragt, kriegt viel Antwort ...
Die nicht mehr ganz Taufrischen unter Ihnen werden beim nachfolgenden Dialog sofort an unseren Ostfriesenjungen denken, der uns (geben Sie es ruhig zu!) jahrzehntelang erheiterte: „Großhirn an Nervus opticus: Wie ist die Wassertemperatur in der Badewanne?“ Was soll dieser Nerv darauf antworten? Er könnte bestenfalls melden, daß Dampf aufsteige, es also vermutlich heiß sei. Ansonsten Fehlanzeige. Daraufhin poltert das ZNS: „Großhirn an Sehnerv: Was bist du für ’ne blinde Nuß!!“ usw. Selbstverständlich erkennen Sie das Dilemma: Der Hirnnerv No. 2 kann eben nur Hell/Dunkel und ein bißchen Farbe melden. Das ostfriesische Großhirn hat einfach die falsche Frage gestellt und regt sich jetzt über die richtige Antwort auf. Dieses Mißverständnis kann man im täglichen Leben oft beobachten, jüngst traf es die in der DGI vereinten Implantologen. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 20.10.2009
Keine Haftung mehr bei Haftcreme!
Die Hersteller von Prothesenhaftcremes schließen jegliche Haftung bei Anwendung ihrer Produkte aus. Man möchte es nicht glauben, so erstaunlich klingt das! Für Prothesenträger ebenso wie für Zahnärzte. Wie es dazu kam? Beginnen wir ganz von vorn: Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 29.09.2009
Aktion saubere Hände – weitergedacht
Das Bundesgesundheitsministerium rief 2008 die Aktion „Saubere Hände“ ins Leben, womit nicht das Waschen in Unschuld gemeint war. Nein, diese Aktion richtet sich nicht gegen Korruption bei Pharmakonzernen, Apotheken, Kassen oder (zahn-)ärztlichen Vereinigungen. Hier geht’s um echte Sauberkeit, also das Waschen in Seife. Und das tut ganz offensichtlich Not, denn auch in Zeiten hoch chemisierter und technisierter Medizin sterben Krankenhauspatienten viel zu oft am Hospitalismus. Als hätte es Semmelweis, Lister und Pasteur nie gegeben. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 29.09.2009
Synonyma oder Unwörter?
Es gibt viele Gründe, bestimmte Dinge nicht bei ihrem Namen nennen zu wollen. Die meisten davon kommen uns bei genauem Hinsehen (bzw. Hinhören) entweder lächerlich oder ärgerlich vor. Dazu gehören die aus Korrektheitsgründen verordneten Neutralisierungsversuche bzw. Weiblich-männlich-Konstruktionen, die so manchen Text unlesbar machen und im Übrigen von ihren Verfechtern selbst nie konsequent angewendet werden. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 29.09.2009
Verschlossene Auster
Sie haben doch sicher schon von der „Goldenen Himbeere“ für den schlechtesten Film oder der „Sauren Gurke“ für frauenfeindliche TV-Beiträge gehört? Aber vermutlich hörten Sie von einem weiteren dieser „Negativ-Preise“ bisher kaum etwas: der „Verschlossenen Auster“. Das wird sich heute ändern, denn ich präsentiere Ihnen hier einen ganz heißen Anwärter auf diesen Preis, der alljährlich vom Journalistenverein Netzwerk Recherche an Auskunftsverweigerer vergeben wird. Die bisherigen Preisträger hießen: Schily, ALDI, Hypo-Vereinsbank, Meyer-Vorfelder, Mehdorn, Putin, IOC. Mein Kandidat hat sich durch eine mit viel Aufwand nicht bekannt gemachte Neuigkeit empfohlen. Sie lasen richtig! Kein Druckfehler! Eine aufwendige Nichtbekanntmachung. Geht das? Ja – das ging so: Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 29.09.2009

















