Elektronische Steuerung der intraligamentalen Injektion

Drucken Von Lothar Taubenheim, Jörg Gaensewig, Dr. med. dent. Matthias Heger    aktualisiert am 24.10.2011

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die intraligamentäre Anästhesie in Frankreich angewendet. 1925 schildert Bourdin das Vorgehen von Granjeon, der schon 1903 die Injektionsnadel entlang der Wurzel ins Ligament führte [1]. Die damals verfügbaren Instrumente waren aber nur bedingt dazu geeignet, diese Methode als Standard zu positionieren. Erst der medizintechnische Fortschritt der letzten 25 Jahre ermöglichte es, die intraligamentäre Anästhesie (ILA) als primäre Anästhesiemethode für fast alle Indikationen anzuwenden. Voraussetzung ist ihre sichere Beherrschung, die Applikation bewährter Anästhetika mit Adrenalin [19] und die Anwendung „sensibler“ Instrumentarien, mit denen die anatomischen Gegebenheiten des Patienten sicher wahrzunehmen sind.

Das Injektionshandstück „Wand“ (engl.: Zauberstab) ermöglicht die Anwendung auch bei sehr sensiblen Patienten mit Spritzenangst.
Das Injektionshandstück „Wand“ (engl.: Zauberstab) ermöglicht die Anwendung auch bei sehr sensiblen Patienten mit Spritzenangst.
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