Bildgebende Verfahren zur Darstellung des Kiefergelenks

Drucken Von Dr. Ingrid Peroz    aktualisiert am 04.08.2010

Frau S. stellt sich mit starken Schmerzen im rechten Kiefergelenk vor. Seit zwei Tagen kann sie den Unterkiefer nur noch eingeschränkt bewegen. Eine Schwellung ist nicht festzustellen, die Schneidekantendistanz beträgt gerade einmal 28 mm. Ein Trauma ging den Symptomen nicht voraus. Sie berichtet lediglich, dass sie davor zeitweilig ein Kiefergelenkknacken hatte. Für den Zahnarzt ist klar: Er wird wohl zunächst eine klinische Funktionsanalyse durchführen müssen. Das Formblatt mit Anleitung dafür ist auf der Homepage der DGFDT herunterzuladen [3]. Wenn die Befunde zusammengetragen sind, steht die Entscheidung über weitere diagnostische Verfahren an.

Abb. 1: PSA eines Patienten mit stark reduziertem Restgebiss. Bei der Durchführung der Aufnahme war die Kieferöffnung nur gering, sodass die Kiefergelenkköpfchen nicht frei projiziert sind.
Abb. 1: PSA eines Patienten mit stark reduziertem Restgebiss. Bei der Durchführung der Aufnahme war die Kieferöffnung nur gering, sodass die Kiefergelenkköpfchen nicht frei projiziert sind.
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