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Stomatologie – das Schicksal eines ehrenvollen Terminus im deutschen Sprachgebrauch – Teil 1
DruckenÜber dem Terminus „Stomatologie“ liegt unverdienterweise als DDR-Relikt ein gewisser Hauch politischer Verbrämtheit und selbst mancher, der an seiner Durchsetzung mitstritt, meidet ihn, obwohl er seine Urkunde als Fachzahnarzt oder seine Ernennung zum Leiter einer ambulanten zahnärztlichen Einrichtung ziert bzw. auf seinem professoralen Berufungsschreiben sein „stomatologisches“ Lehrgebiet ausweist. In Anbetracht der begrifflichen Wertigkeit der Wortschöpfung „Stomatologie“ scheint deshalb der Versuch einer terminologisch versöhnenden Retrospektive aus der Sicht eines damals unmittelbar Beteiligten reizvoll, zumal die Kenntnis der Hintergründe für die Inauguration des Begriffs Stomatologie manches zu glätten und in richtige Bahnen zu lenken vermag.



