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Das Röntgenbild – ein geeignetes Instrument zur Beurteilung von Qualität oder Schwierigkeitsgrad endodontischer Behandlungen? – Teil 1
DruckenZahnfilmröntgenaufnahmen gelten im Bereich der Endodontie immer noch als diagnostischer Goldstandard. Sie dienen der Beurteilung sowohl des Schwierigkeitsgrads einer durchzuführenden endodontischen Behandlung als auch des „Outcome“, insbesondere der „Qualität“ einer Wurzelkanalfüllung. Bei näherer Betrachtung liefern Röntgenaufnahmen (einschließlich der in letzter Zeit oft sehr positiv bewerteten digitalen Aufnahmen mit hochauflösenden Sensoren und Bildbearbeitungsmöglichkeiten) jedoch nur bedingt aussagekräftige Informationen. Sich bei Diagnostik, Planung und abschließender Qualitätsbewertung allein auf Röntgenbilder, insbesondere einen einzelnen Zahnfilm, zu verlassen, führt nicht selten zu unangenehmen Überraschungen. Anhand von Fallbeispielen sollen Schwierigkeiten und Zuverlässigkeitsgrenzen der Röntgendiagnostik in der Endodontie diskutiert werden.

UK-Frontzahn mit unvollständiger Wurzelfüllung. Dass das Kanalsystems sehr komplex ist, ein Kanal unbehandelt blieb und ein frakturiertes Instrumententeil feststeckt, zeigte sich erst bei der In-vitro-Präparation des Zahns.


