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Kombinierter Zahnersatz und Vollkeramik – geht das?
DruckenMit der Etablierung des Zirkoniumdioxids in der festsitzenden Prothetik stellt sich die Frage, ob man daraus auch Bauteile des kombinierten Zahnersatzes fertigen könnte, die bisher als Domäne der Metalle bzw. Legierungen gelten. Innenteleskope werden ja längst aus ZrO2 hergestellt. Unser Interesse richtete sich nun auf das Patrizenteil extrakoronaler Geschiebe, das einerseits hohen mechanischen Lasten ausgesetzt ist, andererseits oft unästhetisch durchschimmert und regelmäßig engen Kontakt zur Gingiva hat. Diese Idee ist nicht so neu, wie es scheint: Inzwischen weiß man, dass korrekt dimensionierte Gerüste Kräfte von bis zu 1.500 N tragen können, also das Dreifache der maximalen Kaulast [2]. Nach gemeinsamer Planung mit dem Zahntechniker entschieden wir uns, die Vorteile der Yttrium-stabilisierten Hochleistungskeramik auch für Geschiebe zu nutzen.

Abb. 1a u. b: Fall 1 – Vollkeramischer Kronenblock mit Anhängern 14 und 24 sowie distalen Geschiebepatrizen.


