Praktischer Standard oder Ausnahmeindikation?

Computernavigierte Implantologie

Drucken Von Dr. Torsten Glas, Dr. Volkmar Hartung, ZTM Matthias Gabert    aktualisiert am 22.11.2010

Grundsätzlich kann man heute in den verschiedensten medizinischen Disziplinen mit computergestützter Navigation arbeiten, z.B. in der Neurochirurgie, der Herzchirurgie, der Orthopädie. Mittlerweile ersetzt sogar ein Roboter die Chirurgenhand (Robotik). Auch in der Oralchirurgie, insbesondere in der Implantologie, kann die Navigation bei entsprechender Indikation deutliche Vorteile haben [2, 3, 6]. Bringt die Herstellung eines Computertomogramms schon einen Informationsmehrwert über die dreidimensionale Knochenstruktur, bedarf es allerdings für die Übertragung dieser Erkenntnisse auf die klinische, intraoperative Situation apparativer Strategien, wie sie die Methoden der navigierten Operationstechnik bieten.

Abb. 1: Planung der Implantatpositionierung am Simplant-Programm. Umgehung eines Sinusliftes durch endständig geneigte Implantate (Konzept der „Tilted Implants“ nach Testori [8], Praxis Hartung/Glas 2007).
Abb. 1: Planung der Implantatpositionierung am Simplant-Programm. Umgehung eines Sinusliftes durch endständig geneigte Implantate (Konzept der „Tilted Implants“ nach Testori [8], Praxis Hartung/Glas 2007).
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