Vom biologischen Modell bis zur experimentellen Anwendung

Sinprep – ein Vorschlag für die Optimierung des Sinuslifts – Teil 1

Drucken Von Roland Balan    aktualisiert am 22.10.2009

In der zahnärztlich implantologischen Praxis werden der „direkte (große) Sinuslift“ nach Tatum, der „interne (kleine) Sinuslift“ nach Summers und neuerdings der modifizierte interne Sinuslift mittels des „Balloon-Lift-Control“ (BLC) mit zunehmender Häufigkeit angewendet. Bei grundsätzlicher Betrachtung dieser Verfahren ist festzustellen, dass alle drei auf der Interposition von Knochen, Ersatzmaterial oder deren Gemische zwischen der Kieferhöhlenschleimhaut (KHS = Schneider’sche Membran) und dem Kieferhöhlenknochen (KHK) beruhen. Sie unterscheiden sich neben der Indikation vor allem hinsichtlich der Topografie und Größe des angelegten Zugangs sowie des zum Einsatz kommenden Instrumentariums. Eine breite Palette von Handinstrumenten bis zu ausgeklügelten motor- und schallgetriebenen Systemen dient einem möglichst atraumatischen Vorgehen.

Abb. 1 u. 2: Das biologische Modell.
Abb. 1 u. 2: Das biologische Modell.
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