Adjuvante Behandlung refraktärer chronischer Parodontitis mittels Orthomolekularia – eine prospektive Pilotstudie aus der Praxis

Drucken Von Dr. Heinz-Peter Olbertz M.Sc., Rolf Olbertz, PD Dr. Lutz Netuschil, Peter-Hansen Volkmann    aktualisiert am 15.06.2011

Epidemiologischen Studien zufolge [13] sind allein in Deutschland mindestens 25 Millionen Erwachsene von einer Parodontitis betroffen. Die Behandlung geschieht im Normalfall durch das sogenannte „Scaling & Root Planing“ (SRP), was in der Mehrzahl der Fälle zum Abklingen der Entzündungszeichen sowie zu einer verringerten Progredienz führt. In diesem Kontext sind die Begriffe „therapieresistente“ oder „refraktäre Parodontitis“ umstritten. Während Letztere einerseits als nicht vorhanden negiert wird, sind andererseits Studien vorhanden, welche sich speziell dieser Patientengruppe annehmen [5, 12]. Es fragt sich, inwieweit Patienten mit refraktärer Parodontitis einer erweiterten Behandlung bedürfen, welche dann nicht mechanisch basiert sein sollte. Auch wenn der Einsatz von Antibiotika hier kurzfristig sinnvoll erscheinen mag, ist auf längere Sicht vor allem die Ernährung bedeutsam.


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