Wie erfolgreich ist die Behandlung der Periimplantitis oder Mukositis? – Teil 1

Drucken Von G. Rutger Persson DDS, Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD    aktualisiert am 26.10.2009

Implantatmukositis (nachfolgend nur noch Mukositis genannt) und Periimplantitis sind biologische Komplikationen mit infektiöser Ätiologie. Mukositis wurde als Entzündung ohne evident klinischen Knochenverlust definiert. Dagegen greift die Periimplantitis auch den angrenzenden Knochen an, wobei der nach Implantation auftretende alveoläre Knochenumbau zu berücksichtigen ist [1]. Die Prävalenz von Mukositis und Periimplantitis wird zurzeit diskutiert [2, 3]. Ziel dieses Aufsatzes ist es, die vorhandene Literatur zur Effektivität der Mukositis- bzw. Periimplantitistherapie zu sichten und den aktuellen Stand zusammenzufassen. Dabei suchten wir speziell auch nach Veröffentlichungen, die in bisherigen systematischen Reviews nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich werden nur Studien aus peer-reviewed journals einbezogen.

Abb. 1 u. 2: Fall 1 – Röntgenbild vor geplanter chirurgischer Therapie (Zugangslappen und Algipore®). Der Knochendefekt ist nach zwölf Monaten ausgefüllt (r.).
Abb. 1 u. 2: Fall 1 – Röntgenbild vor geplanter chirurgischer Therapie (Zugangslappen und Algipore®). Der Knochendefekt ist nach zwölf Monaten ausgefüllt (r.).
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