Vertragszahnärzte sollen ihre Patienten mit China-Prothesen beschenken – neue Geschäftsidee der Kassen

Drucken aktualisiert am 27.01.2010

Wenn eine deutsche Behörde einige Kaffeeröster bei mutmaßlichen Preisabsprachen erwischt, sind schnell einmal Bußen über 100 Millionen Euro ausgesprochen. Wenn deutsche Anstalten des öffentlichen Rechts sich mit einer Firma zu Preisabsprachen zusammentun, um ein Nachfragekartell zu bilden, können sie sich auf deutsches Sozialrecht berufen. Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) e.V. hat vor einiger Zeit angeprangert, dass die DAK, einige Betriebskrankenkassen und die Managementgesellschaft Indento GmbH Zahnärzten einen Selektivvertrag anbieten, der teilnehmenden Versicherten ‚Zahnersatz zum Nulltarif‘ verschaffen soll.

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