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2. DVT-Fortbildungstage von orangedental
DruckenNach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr lud orangedental auch in diesem Jahr zu den DVT-Fortbildungstagen in die „o-cademy“ nach Biberach an der Riß ein. Vom 25. bis 26. Juni wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm rund um die digitale Volumentomografie (DVT) geboten, das seinen Abschluss im diesjährigen Sommerfest „orange midsummer night“ fand.

Auch in diesem Jahr bot orangedental Anwendern und Interessierten mit den 2. DVT-Fortbildungstagen eine praxisnahe Diskussions- und Fortbildungsplattform.
Nach der Begrüßung durch Stefan Kaltenbach, Geschäftsführer von orangedental, ging Dr. Elmar Frank, niedergelassener Zahnarzt in Besigheim, in seinem Vortrag auf die Forderung „Plan the Scan“ ein. Vor der Aufnahme seien die abzubildende Region und die Auflösung festzulegen. Generell solle das Field of View (FOV) so klein wie möglich und so groß wie nötig sein. Das Stichwort sei Beschränkung, d.h. es sei ein Programm mit minimaler Voxelgröße zu wählen. Er empfahl, eine Scanschablone zu verwenden, welche die Kauebene definiert.
Bei überwiesenen Patienten sei es wichtig, klare Scan-Anweisungen zu erhalten – am einfachsten durch zur Verfügung gestellte Checklisten und Auftragsformulare – sowie ein abschließendes Feedback einzuholen, denn Kommunikation sei alles. Manchmal sei es nötig, den Patienten nicht korrekt laut Handbuch zu positionieren, damit die unvermeidlichen Artefakte nicht im implantatrelevanten Bereich lägen. DVT sei vor allem dann indiziert, wenn es auf die Übersicht und die reduzierte Strahlenbelastung ankomme, wenn die reduzierte Bildqualität und Präzision bewusst in Kauf genommen werde, die Daten nicht zur Anfertigung von Schablonen im Direktverfahren verwendet werden und wenn mit Scanschablonen gearbeitet werde.
Anschließend sprach ZTM Guido Gäßler aus Ulm zum Thema „Navigation 2010 – Wie aus DICOM und STL-Daten neue Informationen zu gewinnen sind. Er stellte sein 3DIP-Konzept (dreidimensionale Implantatplanung) vor, das auf CT- oder DVT-Daten basiert und eine genau geplante Positionierung des Implantats im Kieferknochen ermöglicht. Für die Aufnahme erhält der Patient eine individuelle CT/DVT-Schablone, die anschließend zusammen mit den Daten an das Labor geschickt wird, um die eigentliche Bohr-/OP-Schablone herzustellen.
Einen praxisnahen Einblick in die Thematik „DVT-Einsatz in der implantologischen Praxis im strukturschwachen Gebiet“ gab Dipl.-Stom. Harald Sengewald, niedergelassener Zahnarzt in Mücheln (Sachsen-Anhalt). Bei rund 7.000 Einwohnern beträgt die Arbeitslosenquote dort 12,5 Prozent. Ein Jahr nach der Anschaffung eines Volumentomografen (PaX-Uni3D) von orangedental habe er die Investition nie bereut, sondern könne seitdem wieder ruhig schlafen, da ihm die Aufnahmen zusätzliche Sicherheit bei der Implantatplanung, bei unklaren knöchernen Befunden und retinierten Zähnen böten. Das Gerät habe sich auch durch die Überweiserpraxen bereits amortisiert. Erst nach der Anschaffung stellte er durch Überweiser fest, dass DVT-Aufnahmen auch für Kieferorthopäden von großem Interesse sind.
Als Abschluss des ersten Tages referierte PD. Dr. Dirk Schulze über die Zahnmedizin jenseits von 3D-Bildgebung – Virtualisierung und Rapid Prototyping. Auch am zweiten Tag erwarteten die Anwender und die, die es werden wollen, interessante Vorträge. Urban Reißing gab einen Überblick über die FAQ der DVT-Überweiserpraxis und Dr. Sven Rinke sprach zum Thema „Der sichere Weg in die dritte Dimension – Chancen nutzen mit dem DVT“. Nach einem Vortrag über DVT-Rekonstruktionstechniken zeigte Prof. Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich den Stellenwert der DVT in der modernen MKG-Chirurgie und als Bestandteil einer Workflow-Veränderung im Rahmen der multimodalen Bildanalyse.
Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm durch einen DVT-Software-Workshop. Auch in diesem Jahr wurde den Teilnehmern wieder eine praxisnahe Diskussions- und Fortbildungsplattform geboten und der Wunsch auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr geweckt.








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