Flexibilität im digitalen Workflow

Drucken aktualisiert am 15.04.2011

Mit dem Lava Chairside Oral Scanner C.O.S. von 3M ESPE können nun auch Implantate abgeformt werden. Dies wird dank einer Schnittstelle zwischen dem Intraoralscanner und dem Encode-Abformsystem des Unternehmens BIOMET 3i ermöglicht.

3M ESPE Lava


Hierbei wird der Kiefer einfach bei eingesetztem Encode-Gingivaformer, dessen Oberfläche mit speziellen Markern versehen ist, mit dem Lava C.O.S. gescannt. Zusätzlich werden wie gewohnt Gegenkiefer und Schlussbiss aufgenommen. Die Abformdaten werden nun zunächst an BIOMET 3i versandt, wo sie mit einer speziellen Software ausgewertet werden. Anhand der im Gingivaformer eingefrästen Markierungen sind u.a. die Implantatposition und -länge präzise erkennbar und bilden die Grundlage für die Herstellung des individuellen Abutments bei BIOMET 3i. Es wird zusammen mit der darauf passenden laborgefertigten Krone an die Zahnarztpraxis geliefert.

Die Software des Lava C.O.S., mit dem jetzt auch komplette Kiefer aufgenommen werden können, wurde maßgeblich optimiert. In der Version 3.0 ist es u.a. möglich, einzelne Scanschritte während des Aufnahmeprozesses rückgängig zu machen, wenn versehentlich irrelevante Objekte gescannt wurden. Ebenso kann man abschließend störende Objekte aus dem virtuellen Modell entfernen, ohne den gesamten Scanprozess wiederholen zu müssen.

Auf der IDS gaben 3M ESPE, Straumann und Dental Wings ihre Kooperation bekannt. Ziel ist der Aufbau einer offenen CAD/CAM-Softwareplattform, die die Fertigung prothetischer Arbeiten mit Daten unterschiedlicher Systeme (Modellscans, Intraoralscans oder Abdruckscans) ermöglicht. Als zukünftiger gemeinsamer Branchenstandard ist die Software DWOS von Dental Wings als Basis vorgesehen, die unter der neuen Unternehmensmarke „Open Digital Dentistry“ vertrieben werden wird.

Kontakt: 3M ESPE AG, Seefeld; www.3MESPE.de

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