Ist die Zukunft von Praxis und Labor vernetzt?

Drucken aktualisiert am 17.01.2011

Das digitale Symposium der Straumann GmbH hatte am 11. Dezember 2010 in Berlin Premiere. 13 Referenten boten den bei Schnee und Eis angereisten 120 Gästen abwechslungsreiche Vorträge. Einen ersten Einstieg und Vorgeschmack gaben drei Workshops am Vortag, die von Spezialisten und Anwendern aus der Zahntechnik und Zahnmedizin moderiert wurden. Hier erhielten die 72 Workshop-Teilnehmer erste Eindrücke, welche Potenziale digitale CAD/CAM-Technologien, intraorales Scannen und CoDiagnostiX für Praxis und Labor bieten könnten.

Die Zukunft im Fokus; oben von links nach rechts: ZTM Jürgen Mehlert, Prof. Dr. Daniel Edelhoff, ZTM German Bär, Peter Hangl; unten von links nach rechts: Dr. Eric-Jan Royakkers, ZA Frank Hoffmann, ZTM Christian Hannker , Arjan Haverhals (Straumann), ZT Christian Thiesen, ZTM Joachim Maier, Wolfgang Becker (Straumann)
Die Zukunft im Fokus; oben von links nach rechts: ZTM Jürgen Mehlert, Prof. Dr. Daniel Edelhoff, ZTM German Bär, Peter Hangl; unten von links nach rechts: Dr. Eric-Jan Royakkers, ZA Frank Hoffmann, ZTM Christian Hannker , Arjan Haverhals (Straumann), ZT Christian Thiesen, ZTM Joachim Maier, Wolfgang Becker (Straumann)


Nach der Begrüßung durch Arjan Haverhals, Head of Global Sales Digital Dentistry bei Straumann, startete das Symposium am Samstagmorgen unter der Moderation des Hamburger Zahntechnikermeisters Jürgen Mehlert. Am Vormittag konzentrierte man sich auf die digitalen Technologien in der täglichen Praxis, um anschließend mit dem Thema der interdisziplinären digitalen Arbeitsprozesse fortzufahren. Zahntechniker Christian Thiesen und ZTM German Bär unterstrichen die Wichtigkeit der reibungslosen Kommunikation zwischen Zahnarzt und Labor. In den Pausen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich an Infotheken noch eingehender über intraorales Scannen, geführte Chirurgie, CAD/CAM und über die Implantatsysteme von Straumann beraten zu lassen. Diese Zeit nutzten die Teilnehmer auch, um untereinander und mit den Referenten über Themen wie zum Beispiel „Die Zukunft der Abformtechniken” oder die „Digitalisierung der Arbeitsprozesse” zu diskutieren.

Nach der „Halbzeit” startete Prof. Dr. Daniel Edelhoff mit seinem Beitrag über „Innovative Behandlungskonzepte unter
Professor Edelhoff bei seinem Vortrag.
Professor Edelhoff bei seinem Vortrag.
Einsatz neuer Restaurationsmaterialien und CAD/CAM-Technologien”. Dabei brachte Prof. Edelhoff die aktuelle Lage mit dem Satz „Wir leben bereits in der Zukunft” auf den Punkt. Dr. Eric-Jan Royakkers referierte über seine Erfahrungen mit dem iTero Scanner. Er demonstrierte an Fallbeispielen die Möglichkeiten des intraoralen Scannens und die dadurch mögliche Präzision bei der Herstellung von Zahnersatz.

Sprach man im ersten Teil des Nachmittagsprogramms über neue Materialien und Präzision, ging es im zweiten Teil um die Ästhetik der zahnärztlichen Versorgung. ZTM Joachim Maier zeigte, wie sicher sich seiner Meinung nach Vollkeramik auf Implantaten verarbeiten lässt und dass die Schönheit bei Einsatz moderner Technologien und innovativer Konzepte keineswegs auf der Strecke bleiben muss. Für den Abschluss des Symposiums sorgte ZTM Christian Hannker. Er vertrat die Auffassung, dass die Ästhetik von mittels CAD/CAM erstellten keramischen Versorgungen den konventionellen in nichts nachstehe.

Laut Straumann will man dieses Symposium aufgrund der positiven Rückmeldungen der Teilnehmer wiederholen. Unter anderem seien die gute Organisation, die Qualität der Referenten sowie die Kombination von Workshops und Symposium gelobt worden. Und am Thema der Vernetzung von Kompetenzen komme keiner mehr vorbei.

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Professor Edelhoff bei seinem Vortrag.  

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