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>> Blankensteins Kolumne
Eine Analyse des erosiven Effektes verschiedener Lebensmittel
Das orale Milieu wird durch innere und äußere Faktoren beeinflusst. Ungünstige Verhältnisse können sich auf die Zahngesundheit auswirken, beispielsweise trägt ein niedriger oraler pH-Wert, wie er nach dem Verzehr von Limonaden, Säften und anderen säurehaltigen Lebensmitteln auftritt, zum Verlust der Zahnhartsubstanz bei. Diese Untersuchung beleuchtet die chemischen Eigenschaften 60 verschiedener Getränke, Lebensmittel und Medikamente sowie deren Einfluss auf die Härte des Zahnschmelzes. Dabei zeigten sich Zusammenhänge zwischen dem erosiven Potential verschiedener Lebensmittelgruppen und ihrem pH-Wert, der Pufferkapazität sowie ihren Kalzium- und Fluoridkonzentrationen. Mehr...
Von IME Wissenschaftlicher Informationsdienst aktualisiert am 30.11.2011Postoperative Hypersensitivität durch unterschiedliche Zemente
Mit der Einführung der selbstadhäsiven Resinzemente (SAR-Zemente) als Befestigungsmaterial für Kronen und Brücken war die Intention verbunden, damit ähnliche Haftwerte und ästhetische Eigenschaften wie mit Kompositen zu erzielen, gleichzeitig aber in den Genuss einer wesentlich einfacheren Handhabbarkeit zu gelangen. In der hier besprochenen aktuellen Studie wurden die Häufigkeit und die subjektiv empfundene Intensität von Hypersensibilitäten nach Verwendung zweier SAR-Zemente und eines Befestigungskomposits verglichen. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 03.08.2011
Abrasionsversuch mit Prettau-Zirkonoxidkeramik
Ein bekannter Nachteil der Dentalkeramiken ist die allgemein hohe Abrasivität am Gegenbiss – egal, woraus dieser besteht: aus natürlicher Hartsubstanz, dem Kunststoff der üblichen Prothesenzähne oder Goldlegierungen. Daran haben auch die vielfach als „Schmelzschoner“ gepriesenen Low-fusing-Keramiken nichts ändern können, die im Gegensatz zu den Werbeaussagen in Laborstudien oft sogar mehr Schaden anrichteten als die herkömmlichen Keramiken. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 20.06.2011
Grundlagen der modernen Endodontie
Schon wieder ein neues Endo-Buch? Warum nicht, wenn es seinen Preis wert und für die tägliche Praxis von Nutzen ist. Trifft dies auf das vorliegende, etwa 280 Seiten starke „Büchlein“ – wie es im Vorwort von den Autoren selbst bezeichnet wird – zu? Beim ersten Durchblättern fällt sofort die klare Diktion des Buches auf, die durch farblich abgehobene Merksätze, Piktogramme und farblich abgehobene, seitlich des Fließtextes platzierte Schlagwörter, ins Auge fällt. Hier werden konkrete Tipps für die Praxis vermittelt! Dieser erste Eindruck verleitet zum genaueren Hinsehen. Mehr...Von E. Schäfer aktualisiert am 31.05.2011
Endodontologie – Lehrbuch für Studium und Beruf
Die Endodontologie ist die Lehre von der Gesundheit und der Erkrankung des Pulpa-Dentin-Systems sowie der peri- und interradikulären Gewebe. Das in einer zweiten überarbeiteten und aktualisierten Auflage im Deutschen Zahnärzte-Verlag erschienene Lehrbuch des inzwischen emeritierten Hochschullehrers Prof. Dr. Wolfgang Klimm und seiner Mitautoren M. Arnold, S. Gäbler und G. Viergutz wendet sich gleichermaßen an den Studierenden, den Wissenschaftler und den praktisch tätigen Kollegen. Mehr...Von Dr. Dr. Rüdiger Osswald aktualisiert am 31.05.2011
Für Sie gelesen
Zink in Prothesenhaftcremes als indirekte Ursache von Polyneuropathie?
Auf einigen Internetseiten wird derzeit vor Zink in Prothesen-Haftcremes wie z.B. Fixodont (Procter & Gamble/USA) und Poligrip (GSK/USA) gewarnt. Mit drastischem Vokabular werden die Verbraucher verunsichert und auf mögliche Vergiftungen hingewiesen. Ein Auslöser hiefür könnte auch der überraschende Gang vor die Presse sein, in dem die Firma GlaxoSmithKline (GSK) im Februar 2010 bekannt gab, ab sofort keine zinkhaltigen Produkte mehr zu verkaufen oder herzustellen. Damit sollten möglich scheinende Problemen der Konsumenten vermieden werden. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 03.02.2011
Scientific Review: die Infos, die der Implantologe wirklich braucht
Die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) hat während ihres 40-jährigen Bestehens kontinuierlich ein umfassendes und serviceorientiertes Angebot für ihre Mitglieder entwickelt. Nun ist ein weiterer Baustein hinzugekommen, der dem niedergelassenen Zahnarzt das Leben leichter macht: Einmal jährlich bewerten DGZI-Experten aktuelle Studien und stellen daraus einen Scientific Review zusammen. Mehr...Von Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie aktualisiert am 07.06.2010
Anwendung des Andersen-Verhaltensmodells auf die Mundgesundheit
Welche Kontext-Faktoren modellieren vermeintliche Mundgesundheits-Outcomes?
Das Andersen-Verhaltensmodell wird häufig zur Untersuchung von potenziellen Einflussfaktoren auf die Gesundheit und die Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung herangezogen. Bislang fehlen allerdings empirische Analysen, die die Anwendung dieses Modells unterstützen. Diese Lücke sollte durch eine statistische Analyse von Daten einer englischen Erhebung zur Mundgesundheit geschlossen werden. Untersucht wurde der Einfluss der Andersen- Modell-Faktoren und ihr Zusammenwirken auf die orale Gesundheit. Das Ergebnis belegt, dass diese Faktoren direkt oder indirekt tatsächlich maßgeblich auf die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten Einfluss nehmen. Damit scheint der Einsatz des Andersen-Modells berechtigt zu sein, um solch komplexe Fragen zu klären. Mehr...Von IME – Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten aktualisiert am 19.03.2010
Für Sie gelesen
Attrition von Schmelz und künstlichem Dentalmaterial
Bei der Auswahl zahnärztlicher Materialien stehen meist die Kostenfrage und der Wunsch nach Ästhetik im Vordergrund. Dabei geraten die Einflüsse auf die antagonistische Zahnreihe in den meisten Fällen in den Hintergrund. Erst wenn es zu massiven Schäden kommt, wird dieses Thema wieder interessant. In der internationalen Fachliteratur sind Beiträge hierzu jedoch ebenfalls dünn gesät und wegen deutlicher methodischer Unterschiede auch nur selten vergleichbar. Dies hat sich zuletzt spürbar geändert: Die Forschergruppen nutzen ähnliche oder gleiche Kausimulatoren, verwenden ähnliche Parameter (Zyklenzahl, pH-Wert, Abrasionsmedien) und nutzen einheitliche Kenngrößen für den „Outcome“, z.B. den Volumenverlust in mm³ und den Höhenverlust in µm. Wir stellen hier vier Originalarbeiten aus den Jahren 2008 und 2009 vor. Mehr...Von Nora Oelbermann aktualisiert am 17.03.2010
Für Sie gelesen
Wie beeinflusst nächtliches Prothesentragen den Apnoe-Hypopnoe-Index?
Die Frage, ob Totalprothesenträger ihren Zahnersatz nach abgeschlossener Adaptationsphase auch nachts tragen sollten, wird in den Zahnarztpraxen nicht einheitlich beantwortet. Unbestritten ist mittlerweile, dass bei „24-Stunden-Trägern“ das Auftreten einer Prothesenstomatitis hochsignifikant häufiger ist und der Kieferkamm einer stärkeren Atrophie unterliegt, was eindeutig für nächtliche Prothesenkarenz spricht. Mehr...aktualisiert am 25.09.2009











