Sichere und effiziente Wurzelkanalbehandlung mit dem EndoPilot

Drucken aktualisiert am 14.06.2010

Zahnerhalt hat heutzutage oberste Priorität. Eine hochwertige Wurzelkanalbehandlung mit der bestmöglichen Technik ist dafür unumgänglich. Die Firma Schlumbohm hat sich speziell dem Thema Endodontie gewidmet und das Gerätekonzept EndoPilot erfolgreich auf dem Markt etabliert. Gerald Schlumbohm, Geschäftsführer des Unternehmens, erklärte im Gespräch mit ZAHNARZT & PRAXIS die Vorteile und Besonderheiten dieser Geräteeinheit.




ZP: Herr Schlumbohm, im Bereich Endodontie gibt es lange schon verschiedene Geräte, mit denen viele Zahnärzte erfolgreich arbeiten. Was hat Sie bewogen, sich mit diesem Thema intensiv zu befassen und ein neues Gerätekonzept auf den Markt zu bringen?

GS: Die Firma Schlumbohm ist seit über 40 Jahren am Markt und im Laufe der Zeit haben sich intensive Kontakte im zahnmedizinischen Bereich entwickelt, denn eine Verbesserung oder Neuentwicklung
Geschäftsführer Gerald Schlumbohm.
Geschäftsführer Gerald Schlumbohm.
von Geräten ist ja nur möglich, wenn uns Probleme und auch Ideen im Detail dargestellt werden. Unserer Meinung nach ist gerade die Endodontie ein enorm wichtiger Fachbereich der Zahnerhaltung und aus unseren Gesprächen ergab sich immer wieder, dass viele Kollegen noch nicht wirklich glücklich mit den technischen Möglichkeiten waren! Dies hat uns dazu bewogen, noch einmal ganz neu über dieses Thema nachzudenken und den EndoPilot zu entwickeln.

ZP: Was ist das Besondere am EndoPilot im Vergleich zu anderen Geräten?

GS: Hervorzuheben ist die Kompaktheit des Gerätes. Durch das All-in-one-Konzept vereint der EndoPilot mehr als vier Funktionen, was eine schnellere und effizientere Aufbereitung des Wurzelkanals ermöglicht. Besonders genau und zeitsparend ist die zeitgleiche Apexmessung während der maschinellen Aufbereitung! Um ein besseres Handling zu ermöglichen, haben wir das voll isolierte Winkelstück entwickelt. Isolierhülsen sind nun überflüssig. Ein sehr wichtiger Punkt war für uns die andauernde Förderung der Späne aus dem Wurzelkanal heraus. Durch unsere patentierte Drehmoment-Reduzierung bei Apexannährung haben wir erreicht, dass keine Späne mehr zurücktransportiert werden. Selbstverständlich ist in unser Gerätekonzept auch die thermoplastische Abfülltechnik mit DownPack und BackFill integriert. Die laterale und vertikale Kondensation kann in wenigen Sekunden durch die exakte Erwärmung der Guttapercha über die Heizspitze des DownPack-Moduls erfolgen. Mit der BackFill-Pistole erreicht der Anwender eine zielgenaue und hocheffiziente Abfüllung des Kanals.

ZP: Das Gerät ist ja unbestritten sehr kompakt. Ist es durch seine Vielfältigkeit nicht auch kompliziert in der Anwendung?

GS: Im Gegenteil. Alle diese Funktionen sind übersichtlich angeordnet und über das anwenderfreundliche Touchscreen-Display mit wenigen Menüschritten leicht aufrufbar. Verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel ein Signalton bei Apexannäherung oder ein Hinweis bei Feilenverschleiß, erleichtern eine sichere Arbeitsweise. Dem „Chaos“ der vielen Arbeitsgeräte sind wir durch die Entwicklung eines Aufstellers begegnet, der den EndoPilot und alle notwendigen Handstücke in einer übersichtlichen Anordnung aufnimmt. Durch den modularen Aufbau des Gerätekonzepts kann der EndoPilot, je nach Anforderung, individuell ausgestattet werden. Eine spätere Nachrüstung ist jederzeit möglich, wobei nur noch die gewünschten Handstücke anzuschaffen sind.

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Geschäftsführer Gerald Schlumbohm.  

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