ZP aktuell – der Newsletter
Alle 14 Tage die aktuellsten Meldungen, Tipps und Trends aus der Zahnheilkunde in Ihre Mailbox. >> Jetzt kostenlos abonnieren
Meldungen, Ereignisse oder Überlegungen, die unseren Chefredakteur inspirierten.
>> Blankensteins Kolumne
Indikationen der Volumentomographie heute
Mehr als zehn Jahre nach ihrer Einführung in die Zahnmedizin hat die 3D-Diagnostik eine rasante Entwicklung erfahren. Sie ist der zweidimensionalen Röntgentechnik hinsichtlich der Aussagekraft heute in den meisten Fällen überlegen. Insofern könnte man schlussfolgern, dass es keine Kontraindikationen gibt. Nimmt man nur die Aussagekraft als Maßstab, so ist dies weitgehend richtig. Dennoch gibt es verschiedene Argumente, auf die 3D-Diagnostik bzw. die Digitale Volumentomographie (DVT) noch zu verzichten. Allerdings beruhen diese Ausnahmen auf einem Entwicklungsrückstand, der sich bei einer zukünftig ebenso rasant verlaufenden Weiterentwicklung mittelfristig auflösen dürfte. Es erscheint daher nicht richtig, von Indikationen und Kontraindikationen zu sprechen. Man sollte eher von sicheren und noch nicht sicheren Anwendungsbereichen oder aktuellen Anwendungseinschränkungen sprechen. Mehr...
Von Dr. Dr. Peter A. Ehrl aktualisiert am 26.01.2012SDR – die Zukunft in der Adhäsivtechnik? – Teil 1
SDR steht sowohl für „Smart Dentin Replacement“ als auch „Stress Decreasing Resin“. Das eine deutet auf die Indikation hin, das andere auf die Besonderheit dieses Materials, welches äußerlich einem normalen Flow-Komposit ähnelt. Seine innere Struktur aber bedeutet einen weiteren Entwicklungssprung: Möglicherweise gehört damit das Problem des C-Faktor-abhängigen Schrumpfs der Vergangenheit an. Mehr...Von Andreas Kluschke MSc. aktualisiert am 19.01.2012
Therapie der Periimplantitis – ein Protokoll für klinischen Erfolg – Teil 1
In der vorliegenden Arbeit wird ein standardisiertes Protokoll zur korrekten Diagnose sowie für einen vorhersagbaren Therapieerfolg bei periimplantären Erkrankungen vorgestellt. Anhand einer schrittweise dokumentierten Kasuistik wird ein klinisch vielfach erprobtes Protokoll zur regenerativen Therapie der Periimplantitis kritisch diskutiert, wobei der Fokus auf der Patientenselektion, einer korrekten Diagnostik und der gründlichen Dekontaminierung der befallenen Implantatoberfläche liegt. Beim vorliegenden Fall war es aufgrund der chirurgischen und prothetischen Therapieplanung möglich, den regenerierten periimplantären Knochen während Re-Entry-Eingriffen klinisch zu evaluieren. Das gleiche Protokoll führte in 15 weiteren Fällen zum klinischen Erfolg, welche sich momentan in der Nachbeobachtung befinden. Mehr...Von Dr. Önder Solakoglu, MCD, M.Sc. aktualisiert am 19.01.2012
Stete Säure höhlt den Zahn – was tun bei dentalen Erosionen?
Erosionen sind primär säurebedingte Defekte der Zahnhartsubstanz, deren Entstehung und Progression von individuell prädisponierenden Faktoren, wie z.B. Ernährung, systemischen Erkrankungen, Mundtrockenheit oder Mundhygiene, beeinflusst wird. Ausgehend von kausalen Behandlungsmöglichkeiten, die auf eine Reduktion der Säureexposition bzw. die Therapie der Grunderkrankung zielen, fasst der folgende Beitrag verschiedene Empfehlungen zur Ernährung, Mundhygiene und lokalen Fluoridierung zusammen. Mehr...Von PD Dr. Annette Wiegand aktualisiert am 13.01.2012
Wissenschaftliche Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ)
Endodontie im Milchgebiss
Die wissenschaftliche Mitteilung „Endodontie am Milchzahn“ wurde im Jahr 2010 einer Überarbeitung unterzogen und in aktualisierter Fassung im März 2011 veröffentlicht. Wesentliches Ziel der wissenschaftlichen Mitteilung ist dabei die Beschreibung der Indikationen, Kontraindikationen und der relevanten klinischen Arbeitsschritte endodontischer Behandlungsverfahren am Milchzahn. Mit der Neufassung verbinden die Autoren den Anspruch, den Erhalt des Milchzahnes langfristig sicher zu stellen, Misserfolge auszuschließen und grundsätzlich solche Verfahren zu befürworten, welche in wissenschaftlichen Studien ihren klinischen Erfolg unter Beweis gestellt haben. Mehr...Von Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, PD Dr. Jan Kühnisch, Prof. Dr. Edgar Schäfer aktualisiert am 21.12.2011
Provisorisches Zementieren auf natürlichen Pfeilern
Das Anfertigen direkter provisorischer Kronen gehörte früher zu den wenigen erlaubten Mitteln der Werbung für eine Zahnarztpraxis. Waren es Provisorien im sichtbaren Bereich, konnten sich die Angehörigen, Bekannten und Kollegen des Patienten sofort ein Bild von der „Qualität“ des Zahnarztes machen. Heutzutage werden immer mehr Provisorien von versierten Helferinnen angefertigt; dieser Arbeitsschritt gilt inzwischen eher als notgedrungen auszuführender Zwischenschritt. Und um das Befestigen dieser Provisorien macht man sich kaum noch Sorgen: Man hat ein, bestenfalls zwei traditionelle Materialien dafür. Aber gerade dieser Arbeitsschritt kann die Weichen für den späteren (Miss-)Erfolg stellen. Es wird also Zeit, sich wieder etwas genauer mit den für die provisorische Befestigung gedachten Materialien zu beschäftigen. Mehr...Von Dr. Felix Blankenstein aktualisiert am 13.12.2011
Für das Praxisteam: Wie sag ich’s meinem Patienten? – Teil 2
„Fitnessstudio fürs Implantat!“
„Sie müssen gar nicht viel machen – ich habe ja nur noch Implantate!“ So oder ähnlich haben wir das schon mehrfach vernommen, wenn der eine oder andere Patient zur Prophylaxe kam, der mithilfe seines Zahnarztes eine praktische Lösung für sein „zahnloses“ Problem fand. Wenn nicht, dann beglückwünsche ich Sie hiermit zu einer über Jahre gut aufgebauten Prophylaxe-Praxis! Aber falls Sie diesen Satz nur allzu gut kennen, wird es Zeit, über gute Motivationsstrategien nachzudenken. Mehr...Von Sabine Preuße aktualisiert am 09.12.2011
Für das Praxisteam: Wie sag ich’s meinem Patienten?
Prophylaxe-Motivationshilfe
Ihr Patient hat eine Parodontitis? Oder doch eine Parodontose? In Zeiten des aufgeklärten Patienten, der Verwendung von Google, Wikipedia und anderen Quellen sollte man seine Patienten nicht im Ungewissen lassen. Mitunter warten die Patienten mit einem angesammelten Wissen auf, dass man Sorge haben muss, die Behandlungszeit zu überschreiten. Wie können wir also unser detailliertes Fachwissen dem Patienten verständlich machen und damit die Basis für eine gute Compliance schaffen? Mehr...Von Sabine Preuße aktualisiert am 08.12.2011
Der Einheitsstand Zahnärzte/Dentisten von 1949 – eine sächsische Erfolgsgeschichte – Teil 1
Der Leipziger Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten Dr. med. Ludwig Wanckel schreibt 1949 in einem Beitrag zur „Zahnheilkunde auf neuen Wegen“: „Durch die Anordnung der Deutschen Wirtschaftskommission, Hauptabteilung Gesundheitswesen, vom 2. März 1949, Anordnung über die Approbation der Zahnärzte, werden die Kurierfreiheit auf dem Gebiete der Zahnheilkunde und Zahnersatzkunde aufgehoben, der Dualismus beseitigt und die Grundlage für einen neuen einheitlichen zahnärztlichen Beruf in der sowjetischen Besatzungszone geschaffen. [...] Der Vorhang ist damit gefallen vor einem Akt der Geschichte der Zahnheilkunde, für den die Nachwelt keine Kränze flechten wird.“ [27] Mehr...Von Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Walter Künzel aktualisiert am 02.11.2011
CAD/CAM-Restaurationen – dentale Schlüsseltechnologie für eine erfolgreiche Zukunft?!
Die digitale Technologie CAD/CAM hält Einzug in immer mehr Zahnarztpraxen und Dentallabore, die diese Technik zum Nutzen des Patienten einsetzen. Reproduzierbare Ergebnisse sowie Qualitätssteigerungen bei höherer wirtschaftlicher Rentabilität bedeuten, dass der digitale Workflow zukünftig eine entscheidende Rolle in der Zahnmedizin spielen wird. Mehr...Von Dr. Andreas Adamzik M.Sc. aktualisiert am 02.11.2011
Intrasinusale Implantation – eine Untersuchung aus der zahnärztlichen Praxis
Seit Beginn der zahnärztlichen Implantologie wird der Umgang mit der Kieferhöhle (KH) kontrovers diskutiert und noch immer gilt ihre Integritätsverletzung als zahnärztlicher Fehler. In dieser praxisinternen Untersuchung wurden eigene und auch übernommene Patienten mit DVT nachuntersucht, wenn sich im OPTG eine nahe Beziehung von Implantaten und KH vermuten ließ. Das Ziel war eine Aussage über langfristige Konsequenzen einer akzidentellen Perforation während der Implantation. Mehr...Von Milan Michalides aktualisiert am 28.10.2011
Warum 3D? – Vermarktung in der Praxis
Auf die Frage „Wann brauchen wir die dritte Dimension?“ antworten auch erfahrene Praktiker mit dem Satz: „Bei schwierigen Fällen.“ Aber wann ist ein Fall schwierig? Wenn er misslungen ist? Zugegeben eine etwas provokative Frage. Ein Fall kann einfach erscheinen; jeder hat aber schon erlebt, dass der Teufel im Detail steckt. Einem Patienten nach der OP dann zu vermitteln, warum der Eingriff anders als besprochen verlief, erhöhte Kosten entstehen oder schlimmstenfalls sein Wunschergebnis nicht realisierbar war, ist eine unangenehme Aufgabe. Die 3D-Diagnostik ist der Schlüssel für Patient und Operateur, um eine stressfreie Atmosphäre zu erzeugen. Mehr...Von Dr. Thomas Spielau M.Sc. aktualisiert am 27.10.2011
Vorbereitende Maßnahmen bei der digitalen Abformung
Die Qualität der Abformung bestimmt wesentlich über Erfolg oder Misserfolg der prothetischen Behandlung. Entscheidend wichtig ist dabei ein strukturierter Arbeitsablauf. Nur durch eine konsequente Standardisierung der Arbeitskette kann man Dimensionsungenauigkeiten vermeiden und eine gleichbleibend hohe Präzision der Arbeitsmodelle erreichen [2, 9]. In dieser Hinsicht hat gegenwärtig mit der Einführung optischer Abformsysteme der nächste Schritt hin zur Prozessoptimierung bzw. Standardisierung begonnen. Mehr...Von ZA Paul Seelbach, ZÄ Cora Brückel, Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann aktualisiert am 19.10.2011
Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten
Was haben MPG/MPBetreibV mit der RKI-Empfehlung zu tun? – Teil 1
Die grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Wiederaufbereitung von Medizinprodukten legt die europäische Richtlinie 93/42/EWG von 1993 fest, welche bis Mitte 1998 in allen Mitgliedsstaaten verbindlich anzuwenden war und zuletzt durch die Richtlinie 2007/47/EG geändert wurde. Daraus resultierend bilden in Deutschland im Wesentlichen das Medizinproduktegesetz (MPG) aus dem Jahre 1994, zuletzt geändert im Jahre 2010 [1], und die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) aus dem Jahre 1998, zuletzt 2009 geändert [2], die rechtlichen Grundlagen (siehe dazu auch www.dimdi.de > Medizinprodukte). Mehr...Von PD Dr. Werner Kullmann aktualisiert am 13.09.2011
Instrumentenaufbereitung zwischen Gesetzestext und Wirklichkeit
Auch in der Zahnarztpraxis haben wir es mit den verschiedensten Gesetzen, Normen, Richtlinien und Empfehlungen zu tun, um ein Medizinprodukt z.B. der Klasse „kritisch B“ ordnungsgemäß aufbereiten zu können. Die Aufbereitung wird in § 3 Pkt. 14 Medizinproduktegesetz (MPG) beschrieben. Das MPG erteilt die Vorgaben, die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) konkretisiert, die Normen geben den Stand der Technik und Wissenschaft wieder und das Robert Koch-Institut definiert Ziele und Ablauf. Mehr...Von Ute Wurmstich aktualisiert am 13.09.2011
Hybrid-Abutments – Möglichkeiten der Herstellung
Das Abutment nimmt in der Implantatprothetik einen zentralen Platz ein. Besonders in schwierigen Situationen ist die Frage Ästhetik vs. Stabilität entscheidend. Keramische Abutments sind zwar ästhetischer, haben aber bei gleicher Konstruktionsdicke eine geringere Stabilität. Ästhetische, indikations- und werkstofftechnische Einschränkungen führten zur Entwicklung der Hybrid-Abutments mit einer duktilen Titanbasis und einem Ästhetikaufbau (Überwurf) aus Keramik. Neben dem Kleben mit Adhäsiven hat sich die Keramiklottechnik mit Hotbond-Loten etabliert. Durch die Neuentwicklung zircon hotbond tizio & tizio connect ist es nun möglich, Titanbasen mit Keramikaufbauten spaltfrei und dauerhaft stabil zu fügen. Mehr...Von ZTM Christian Moss, Dr. Michael Hopp aktualisiert am 22.08.2011
Rauchgewohnheiten und Raucherberatung in Zahnarztpraxen
Rauchen gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Mundschleimhauterkrankungen, Parodontitis und Periimplantitis sowie vorzeitigem Zahnverlust. Durch eine Umfrage wurden die Rauchgewohnheiten in Zahnarztpraxen erfasst und eine Evaluation über die Beratung von Patienten zur Raucherentwöhnung durchgeführt. 83,8 % der befragten Zahnärzte hielten eine Raucherberatung/-entwöhnung für sehr wichtig bzw. wichtig. 5,1 % boten ihren Patienten eine Entwöhnungsbehandlung an. Für das zahnärztliche Team sind entsprechende Weiterbildungsangebote zu entwickeln. Mehr...Von Prof. Dr. Bernd-Michael Kleber, Dr. Holger Gehrig M.Sc., Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger aktualisiert am 26.07.2011
Eindrücke aus einem Jahr Anwendung in der endodontischen Praxis
Das Self-Adjusting-File-System
Die self-adjusting file (SAF) ist ein neues Tool, mit dem komplexe Kanalstrukturen besser als mit rotierenden Nickel-Titan-Systemen aufbereitet und desinfiziert werden können. Im Vordergrund steht, dass mit weniger Instrumenten gerade in ovalen Kanälen bessere Ergebnisse erzielbar sind. Mit SAF kam man vom Gedanken ab, Kanäle mit rotierenden Bohrern aufzubereiten, weil dabei viele unbehandelte Kanalwandabschnitte zurückbleiben. Dagegen passt sich die neu entwickelte Hohlfeile aus Nickel-Titan der Kanalkonfiguration selbst an. Studien zeigen eine wesentlich bessere Reinigung, Aufbereitung und Beibehaltung der Wurzelkanalkrümmung als mit rotierenden Systemen. Mehr...Von Dr. Wolf Richter aktualisiert am 29.06.2011
Eine Anwendung des BIOMET 3i Encode®-Abformsystems
Prothetische Rehabilitation einer neurologisch geschädigten Patientin
Die schleichende Rationierung in der Medizin trifft auch die Zahnmedizin. Hier schaffen Zuzahlungsmodelle eine gewisse Flexibilisierung. Damit wird die Anwendung von Dentalimplantaten auch bei Risikopatienten möglich, die einer „normalen“ Behandlung nicht zugänglich sind: behandlungsunwillige Kinder, Phobiker und zerebral (z.B. nach apoplektischem Insult) Geschädigte, die nur in Vollnarkose behandelt werden können. Dabei müssen Therapiekonzepte verfolgt werden, die der längeren Lebenserwartung dieser Menschen gerecht werden, welche auch Anrecht auf eine ästhetische Rehabilitation haben. Mehr...Von Dr. Frank Kehrer, Dr. Marc Schweizer, Dr. Florian Steck, Claus Pukropp aktualisiert am 21.06.2011
Gewusst wie: Mit Prophylaxe gegen Parodontitis
Zahnärzte stehen heutzutage in der Pflicht, die nachhaltige Prävention von Parodontalerkrankungen in den Fokus zu rücken. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung bedeutet das, adäquate Selbstzahnpflege bei Patienten jedes Alters zu fördern. Anhand von Risikoprofilen lassen sich Prognosen zum späteren Krankheitsstatus treffen und Patienten in Risikogruppen einteilen – Grundvoraussetzung für eine bedarfsgerechte Therapie mit entsprechenden Recallintervallen. Mehr...Von Dr. Jens Thomsen aktualisiert am 21.06.2011
Wurzelkanaldesinfektion – womit? Welche Konzentration? Wann?
Dreh- und Angelpunkt der Endodontie ist die keimtötende und gewebsauflösende, aber trotzdem biokompatible Spülung der aufbereiteten Wurzelkanäle. Kein Wunder, dass es hier eine kaum überschaubare Material- und Meinungsvielfalt gibt! Zahnarzt & Praxis befragte hierzu Prof. Dr. Michael Hülsmann (Universität Göttingen). Mehr...aktualisiert am 20.06.2011
Mit Lachgas gegen die Angst beim Zahnarzt – Teil 1
Lachgas eignet sich in Kombination mit Lokalanästhesie zur Anxiolyse in fast jedem Lebensalter. Oft ist die Gabe eines Lokalanästhetikums erst durch Lachgassedierung möglich. Patienten mit Würgereiz können damit leichter behandelt werden, längere Eingriffszeiten sind unter Lachgassedierung sowohl für den Patienten als auch für das Praxisteam besser zu bewältigen. Besonders Kinder sind dankbare Patienten. Lachgas kann etwa ab dem vierten Lebensjahr eingesetzt werden, ist gut steuerbar, risikoarm, verbessert das Verhalten der Kinder unter der Therapie und gewährleistet eine reibungslose und angemessen qualitative zahnärztliche Versorgung. Damit ist die Lachgassedierung eine ernsthafte Alternative zur Intubationsnarkose. Mehr...Von Dr. Jacqueline Esch aktualisiert am 20.06.2011
Endo mit nur einer Feile – der Paradigmenwechsel in der Endodontie?
Mit WaveOne stellt DENTSPLY Maillefer ein neues Konzept vor, um Wurzelkanäle in adäquater Größe und Konizität mit einem einzigen maschinellen Nickel-Titan-Instrument in reziproker Bewegung aufzubereiten. Im Praxisalltag steht die „Single-File“-Technik für Einfachheit, Innovation und nicht zuletzt für zuvor unerreichte Sicherheit. Mehr...Von Dr. Ludwig Hermeler aktualisiert am 16.06.2011
Adjuvante Behandlung refraktärer chronischer Parodontitis mittels Orthomolekularia – eine prospektive Pilotstudie aus der Praxis
Epidemiologischen Studien zufolge [13] sind allein in Deutschland mindestens 25 Millionen Erwachsene von einer Parodontitis betroffen. Die Behandlung geschieht im Normalfall durch das sogenannte „Scaling & Root Planing“ (SRP), was in der Mehrzahl der Fälle zum Abklingen der Entzündungszeichen sowie zu einer verringerten Progredienz führt. In diesem Kontext sind die Begriffe „therapieresistente“ oder „refraktäre Parodontitis“ umstritten. Während Letztere einerseits als nicht vorhanden negiert wird, sind andererseits Studien vorhanden, welche sich speziell dieser Patientengruppe annehmen [5, 12]. Es fragt sich, inwieweit Patienten mit refraktärer Parodontitis einer erweiterten Behandlung bedürfen, welche dann nicht mechanisch basiert sein sollte. Auch wenn der Einsatz von Antibiotika hier kurzfristig sinnvoll erscheinen mag, ist auf längere Sicht vor allem die Ernährung bedeutsam. Mehr...Von PD Dr. Lutz Netuschil, Peter-Hansen Volkmann, Rolf Olbertz, Dr. Heinz-Peter Olbertz M.Sc. aktualisiert am 15.06.2011
Prognostische Faktoren für die Periimplantitis-Therapie – Teil 1
Periimplantäre Erkrankungen besitzen über die Vertiefung der Taschen eine sich selbst verstärkende Tendenz zur Progression. Ein systematischer Recall und frühe Diagnostik ermöglichen es, diese Abfolge durch eine initiale Mukositistherapie zu unterbrechen. Als minimalinvasives Verfahren reduziert die aPDT alle in der Mundhöhle bekannten Bakterienspezies effektiv. Die chirurgische Therapie der ausgeprägten Periimplantitis erfordert eine effiziente und gewebefreundliche Dekontamination des Operationsareals. Die Defektaugmentation mit einem porösen Titangranulat erlaubt die Reduktion der Taschentiefe. Mehr...Von PD Dr. Jörg Neugebauer, Dr. Freimut Vizethum, Dr. Frank Kistler, Dr. Dr. Martin Scheer, Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, Dr. Franzisksa Möller MSc., Dr. Steffen Kistler aktualisiert am 15.06.2011
Update durchmesserreduzierte Implantate
Fast alle Hersteller bieten neben Implantaten mit Standarddurchmesser auch durchmesserreduzierte Implantate an, die in drei Gruppen unterteilt werden: 1) durchmesserreduzierte ein- oder zweiteilige Implantate für die Kronen- und Brückenprothetik, 2) einteilige Mini-Implantate zur Stabilisierung von Prothesen, 3) provisorische Implantate. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen und der praktischen Bewertung durchmesserreduzierter konventioneller Implantate, die bei reduziertem Knochenangebot und engen Zahnlücken eingesetzt werden können. Mehr...Von Dr. Marc Hansen aktualisiert am 14.06.2011
Konturverbesserung des Alveolarfortsatzes durch Titangranulat
Zur Augmentation von bukkalen Knochendefekten bei Spätimplantationen wurde ein nicht resorbierbares weißes Titangranulat nach Anmischen mit Eigenblut ohne Membran zwischen Mukoperiostlappen und Knochen appliziert. Nach einer Nachbeobachtungszeit von bis zu 28 Monaten zeigten sich formstabile und ästhetisch zufriedenstellende Ergebnisse. Mehr...Von Dr. Helmut Gerhard Steveling, Dr. Christian Mertens aktualisiert am 14.06.2011
Parodontologie meets Implantologie
Konservative sowie minimalinvasive Therapieansätze dominieren die moderne klinische Parodontologie, weil die traditionellen, radikalinvasiven Techniken die steigenden ästhetischen Ansprüche nicht mehr erfüllen können. Neben der Beseitigung der Entzündung als entscheidendes Kriterium erfolgreicher Parodontaltherapie ist die ästhetische und funktionelle Rehabilitation ein gleichermaßen obligater Bestandteil geworden. Es bedarf vorhersagbarer Verfahren, um auch fragliche Zähne langfristig zu stabilisieren, was – insbesondere bei Furkationsbeteiligung – oft nur eingeschränkt möglich ist. Implantate sind in diesem Zusammenhang eine wertvolle Alternative. Mehr...Von ZA Markus Bechtold, Dr. Stefan Fickl aktualisiert am 31.05.2011
Prävention ist mehr als PZR
Raucheranalyse und Möglichkeiten zur Raucherberatung
Das Spektrum der Prävention in Zahnarztpraxen sollte um das Angebot einer Raucherentwöhnung bei interessierten Patienten erweitert werden. Das früh begonnene, lange Zeit ausgeübte und mäßige bis starke Zigarettenrauchen schädigt das orofaziale System in unterschiedlicher Weise und bedingt Misserfolge in der zahnärztlichen Therapie. Es werden Empfehlungen zur Raucherentwöhnung in Zahnarztpraxen vorgestellt. Mehr...Von Prof. Dr. Bernd-Michael Kleber, Dr. Holger Gehrig M.Sc. aktualisiert am 02.05.2011
Zukünftige Entwicklungen in der digitalen dentalen Volumentomografie – Teil 1
Die rasch fortschreitende technische Entwicklung führt dazu, dass neue Detektions- und Rekonstruktionsverfahren im Bereich des zahnärztlichen Röntgens zur Verfügung stehen. Auch die noch junge Technik der dentalen Volumentomografie (DVT), wie das Verfahren im offiziellen Sprachgebrauch des Bundesministeriums für Umwelt jetzt heißt, wird sich weiter entwickeln. Die DVT wird qualitativ besser werden und die Strahlendosis wird bei gleicher Qualität reduziert werden. 3D- und 4D-Techniken werden die traditionellen Aufnahmen zunehmend verdrängen. Das Matchen verschiedener Bildmodalitäten und Aufnahmearten wird allmählich zum Standard werden und dem Anwender neue technische Kenntnisse abverlangen. Dieser Artikel fasst die aktuellen Entwicklungen zusammen und gibt einen Ausblick auf die nähere Zukunft. Mehr...Von PD Dr. Ralf Schulze, Dr. Dan Brüllmann aktualisiert am 18.04.2011
Wechselbeziehung zwischen Parodontitis und Diabetes
Mundgesundheit und Diabetes mellitus – Teil 1
Die Interaktionen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen stehen seit einigen Jahren im Fokus der parodontologischen Forschung. Die Wechselbeziehung zwischen Parodontitis und Diabetes mellitus war eines der spannenden Themen auf der Fachmesse „Diabetes 2010“ in Münster vom 26. bis 28.02.2010. Eine Prognose zeigt, dass beide Krankheitsbilder zukünftig häufiger vorkommen werden. Deshalb ist die Aufklärung über die Zusammenhänge besonders wichtig. Die Behandlung von Parodontopathien muss integraler Bestandteil des Diabetesmanagements werden, wohingegen die Sicherstellung einer adäquaten glykämischen Einstellung wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Parodontitistherapie ist. Mehr...Von Susan Röse aktualisiert am 01.03.2011
Intraorale Erfassung – Leistungsdaten und Prozesse
Die digitale Abformung (direkte optische Erfassung) von Zahnhartsubstanz und Weichgewebe im Patientenmund ist momentan ein viel diskutiertes Thema in der restaurativen Zahnmedizin. Beseelt von dem Gedanken, den fehleranfälligen und zeitaufwendigen Prozess der konventionellen Abformung zu ersetzen, gelten die intraoralen Scansysteme als ein weiterer Schritt zu höherer Qualität und kürzerer Behandlungszeit. Als weitere Argumente werden der bessere Patientenkomfort, eine höhere Behandlungseffizienz, die Kostenersparnis und eine direkte Kontrollmöglichkeit angeführt. Dazu kommt der Zusatznutzen als Marketinginstrument. Mehr...Von Ralph Riquier aktualisiert am 03.02.2011
Der informierte Patient
In den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Parodontologie sehr viel verändert. Positiv haben sich die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten entwickelt, negativ vor allem die Honorierung. Das Aufteilen der Leistungsbeschreibungen im BEMA 2004 in Front- und Seitenzähne führte zu einer Abwertung. Die GOZ ist nicht nur seit 1988 in ihrer Bewertung unverändert, tatsächlich wurde sie „kostenneutral“ aus der BUGO 65 entwickelt. Mehr...Von Dr. Wolfgang Stoltenberg aktualisiert am 01.02.2011
Der endodontische Notfall – Teil 1
Der endodontische Notfall stellt in der täglichen Praxis eine allgemeine Stresssituation dar. Schon die Bezeichnung „Notfall“ impliziert ein nicht planbares Ereignis. Das Praxisteam muss im Rahmen des Zeitplanes in der Lage sein, den Notfallpatienten in eine planbare endodontische Behandlung zu überführen. Dazu benötigt es einen „Notfallplan“, also einerseits die Freihaltung sogenannter Notfallslots im Terminplan, und andererseits einen standardisierten Ablauf von Diagnostik und Therapie. Hier haben sich Ablaufpläne, Checklisten und EDV-gestützte Komplexe oder „binäre Ablaufbäume“ bewährt. Mehr...Von Dirk Zipprich, Dr. Stefan Verch, Dr. (RO) Gabriel Tulus aktualisiert am 28.01.2011
Atraumatische Zahnextraktion mit dem Easy X-trac System
Die Techniken der Zahnextraktion haben sich über Jahrzehnte nicht oder nur unbedeutend verändert. Verändert hingegen haben sich die Anforderungen in der modernen Implantologie. In rasanter Geschwindigkeit wechselten die Paradigmen und die Forderung nach dem Erhalt biologischer Strukturen war mit den klassischen Methoden der Chirurgie oft nicht mehr vereinbar. Die atraumatische Entfernung erkrankter Zahnhartsubstanz steht immer häufiger im Mittelpunkt der dentalen Implantologie. Mehr...Von Dr. Thomas Offermann aktualisiert am 21.01.2011
Kieferhöhlenerkrankungen
Kieferhöhlenbeschwerden sind sowohl in der HNO- als auch in der Zahnärztlichen Praxis ein häufiges Beschwerdebild. Weil die Kieferhöhle einen Grenzbereich zwischen der HNO- und Zahnheilkunde darstellt, ist es auch für den Zahnarzt wichtig, die häufigsten Erkrankungen dieser Region zu (er-)kennen. Neue diagnostische Geräte werden dabei mit Erfolg fachübergreifend eingesetzt, um das multifaktorielle Krankheitsgeschehen gemeinsam zu behandeln. Ein solches Verfahren ist die eigentlich für Zahnärzte und Mund-Kiefer-Chirurgen entwickelte und nun in der HNO mit verwendete Digitale Volumentomographie (DVT). Dieser Artikel bietet einen Überblick über die Erkrankungen der Kieferhöhle, deren Diagnostik- und Therapieoptionen und zeigt dabei auch die Verwendbarkeit der DVT aus der Sicht des HNO-Arztes. Mehr...Von Jan-Nikolaus Lindemann aktualisiert am 13.12.2010
Reduktion von Mikrobewegungen bei verschraubten Suprastrukturen
Ein entscheidender Faktor für die langfristige Knochen- und Weichgewebestabilität ist der bakteriendichte, form- und kraftschlüssige Sitz des Abutments im Implantat. Beim Ankylos®-Implantat wird diese Forderung durch dessen besondere Konusform erfüllt. Dieses Prinzip hat den Autor inspiriert, den Halt einer auf dem Abutment verschraubten Krone durch einen konusartigen Kronen-Abutment-Rand zu optimieren. Mehr...Von Dr. Peter Aufleger aktualisiert am 01.12.2010
Praktischer Standard oder Ausnahmeindikation?
Computernavigierte Implantologie
Grundsätzlich kann man heute in den verschiedensten medizinischen Disziplinen mit computergestützter Navigation arbeiten, z.B. in der Neurochirurgie, der Herzchirurgie, der Orthopädie. Mittlerweile ersetzt sogar ein Roboter die Chirurgenhand (Robotik). Auch in der Oralchirurgie, insbesondere in der Implantologie, kann die Navigation bei entsprechender Indikation deutliche Vorteile haben [2, 3, 6]. Bringt die Herstellung eines Computertomogramms schon einen Informationsmehrwert über die dreidimensionale Knochenstruktur, bedarf es allerdings für die Übertragung dieser Erkenntnisse auf die klinische, intraoperative Situation apparativer Strategien, wie sie die Methoden der navigierten Operationstechnik bieten. Mehr...Von Dr. Torsten Glas, Dr. Volkmar Hartung, ZTM Matthias Gabert aktualisiert am 22.11.2010
Er:YAG-Laser vs. Küretten bei der parodontalen Lappenoperation
Die Therapie der Parodontitis erfolgt sowohl durch geschlossene als auch durch offene Depuration der Wurzeloberfläche. Neben der subgingivalen Entfernung von bakteriellem Biofilm und den an der Wurzeloberfläche adhärierenden Endotoxinen ist der Behandlungsschwerpunkt die Entfernung von subgingivalem Zahnstein (früher: Konkremente). Das Ziel ist die möglichst vollständige Reinigung, ohne hierbei unnötig Substanz von der Wurzel abzutragen. Mehr...Von Dr. Peter Purucker, Christin Andoh, Dr. Doğan Kaner, Dr. Birgit Riep, Prof. Dr. Dr. Jean-Pierre Bernimoulin aktualisiert am 16.11.2010
Innovativ oder nur modisch?
Diagnostik des parodontalen und periimplantären Gewebeabbaus mit aMMP-8 – Teil 1
Die Matrix-Metalloproteinase-8 (MMP-8; Synonym: Kollagenase 2) ist in ihrer aktiven, kollagenabbauenden Form das für die parodontale resp. periimplantäre Gewebedestruktion verantwortliche Enzym. Wird es gefunden, z.B. im Sulkusfluid, ist dies gleichbedeutend mit dem Nachweis akut voranschreitender Gewebezerstörung. Erst seit kurzer Zeit stehen dem Zahnarzt Tests zum qualitativen wie auch quantitativen Nachweis von aMMP-8 zur Verfügung. Mehr...Von PD Dr. Lutz Netuschil aktualisiert am 10.11.2010
Sind die unterschiedlichen Zusammensetzungen der Kunststoff-Prothesenzähne klinisch relevant?
Plastikzahn ist nicht gleich Plastikzahn – Teil 1
Prothesenzähne wurden schon immer in Anlehnung an spezielle Artikulationskonzepte hergestellt: Sie hatten entweder eine anatomische Okklusalfläche, reduzierte oder gar keine Höcker oder auch spezielle Verschlüsselungsformen wie das Mörser-Pistill-Prinzip. Um den Sinn der unterschiedlichen Höckerneigungen wurde mit missionarischem Eifer gestritten, ohne dass es jemals eine sichere Antwort auf die Frage nach dem klinischen Nutzen gab. Dabei geriet in den Hintergrund, dass es ein weiteres Auswahlkriterium gibt: das verwendete Material. Insbesondere bei den Plastikzähnen ist hier die Vielfalt ähnlich groß. Der Autor dieses Beitrages ging deshalb der Frage nach, ob die Auswahl eines speziellen Materials klinische Konsequenzen hat. Mehr...Von ZA Ronny Watzke aktualisiert am 09.11.2010
Fallbericht
Phantomzahnschmerz – Teil 1
„Typischer“ Zahnschmerz begleitet unseren Arbeitsalltag. Wir sind routinemäßig in der Lage, ihn zu erkennen, zu behandeln und in angemessener Zeit auszuschalten. Aber wie verhält es sich mit dem „atypischen“ Zahnschmerz? Es liegt im Wesen dieses Phänomens, dass einem lokalen Schmerz auch eine lokale Ursache zugeschrieben wird, welche bei der atypischen Odontalgie (AO) jedoch nicht vorhanden ist. Deshalb kommt es häufig zu Fehldiagnosen, die Falschbehandlungen und deshalb iatrogene Schädigungen nach sich ziehen. Um den Blick für solche Patienten zu schärfen, stellen wir einen Fallbericht mit klassischem Initialbefund eines anhaltenden idiopathischen Gesichtschmerzes mit atypischer Odontalgie vor. Der Behandlungsverlauf zeigt, dass ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis zu einer gewissen „Heilung“ führen kann. Das Wissen um dieses Syndrom ist besonders für den schwerpunktmäßig endodontisch tätigen Kollegen interessant. Mehr...Von Dr. Michael Naumann, Dr. Saskia Kießling aktualisiert am 04.11.2010
Implantation bei Senioren – Teil 1
Die demografische Entwicklung mit der Zunahme des Anteils älterer Patienten wird sich auch auf die zahnärztliche Implantologie auswirken. Alter per se gilt nicht als Kontraindikation für eine Implantatversorgung. Allerdings sind verschiedene biologische, anatomische und medizinische Aspekte zu beachten. Dazu gehören physiologische Altersveränderungen, Alterskrankheiten sowie eine breite Palette anatomischer Veränderungen an den Kieferknochen, insbesondere bei Zahnlosigkeit. Mehr...Von Prof. Dr. Werner Götz aktualisiert am 28.10.2010
Stand der Wissenschaft
Computergestützte Fertigung zahnmedizinischer Restaurationen – Teil 1
Die computergestützte Fertigung dentaler Restaurationen blickt auf eine über 40-jährige Entwicklungsgeschichte zurück. Zu Beginn der 1970er Jahre erschloss François Duret, der Vater der dentalen CAD/CAM-Technik, mit seinen damals visionären Ansätzen eine heute vielseitig einsetzbare Technologie für die Zahnheilkunde [11, 15]. Noch bevor es zu Beginn des letzten Jahrzehnts zu einem regelrechten Boom dieser Technik kam (Abb. 1, Tab. 1), wurden zunächst in Jena, später in Dresden die Grundlagen für eine heute in Ulm ansässige Forschergruppe gelegt [4–7]. Ergebnisse aus mehr als zehn Jahren Forschung sollen anhand von Dissertationsergebnissen rund um Digitalisierung, computergestütztes Design und Fertigung vorgestellt werden. Mehr...Von Dr. Heike Rudolph et al. aktualisiert am 27.10.2010
Befestigen im Wurzelkanal
Muss ein stark zerstörter, endodontisch behandelter Zahn als prothetischer Pfeiler aufgebaut werden, ist oft ein Wurzelstift zur Befestigung des plastischen Aufbaus nötig. Er hat keine stabilisierende Wirkung auf die Wurzel, schwächt diese sogar oft noch, wenn für die Stiftbett-Präparation Substanz abgetragen wird. Entsprechend eng ist die Indikation für einen Aufbaustift zu setzen: Erst wenn für die Retention des Aufbaus weniger als zwei koronale Kavitätenwände mit einer Mindeststärke von 1 mm nach (!) Kronenpräparation zur Verfügung [1] stehen, ist eine zusätzliche Retention durch eine Stiftverankerung im Wurzelkanal nötig. Mehr...Von Dr. Guido Sterzenbach aktualisiert am 13.10.2010
Notwendigkeit und Herausforderung für das Team
Praxishygiene – Teil 1
Haben Sie schon einmal die Tastatur Ihres Rechners im Behandlungszimmer einem Mikrobiologen zur Anzüchtung gegeben? Sie würden erstaunt sein und wüssten danach, dass vollständig wasserdichte Keyboards nicht nur ein hübscher Gag sind. Wenn es einmal wirklich darauf ankommt, taucht man diese einfach in Desinfektionslösung. Die Tastatur ist jedoch nur ein Schwachpunkt der Praxishygiene im alltäglichen Kampf um eine korrekte und relevante Keimbekämpfung. Auf weitere Nischen macht Dr. Michael Hopp in seinem Beitrag über Praxishygiene aufmerksam. Mehr...Von Dr. Michael Hopp aktualisiert am 11.10.2010
Bakterien bilden Stickstoffmonoxid und Lachgas im Zahnbelag
Bakterien im Zahnbelag haben einen aktiven Stoffwechsel. Eine neue Studie zeigt nun bisher ungeahnte Fähigkeiten der Bakterien. Sie können im Speichel befindliches Nitrat zu Stickstoffmonoxid und Lachgas umsetzen. Gerade die Bildung von Stickstoffmonoxid könnte weitreichende Konsequenzen für die Wechselwirkung zwischen Bakterien und menschlichem Gewebe im Mund in sich bergen. Mehr...Von Dr. Frank Schreiber aktualisiert am 17.09.2010
Schienungen und Fixierungen bei Unterkieferfrakturen
Mit Schienungen und intermaxillären Fixierungen stehen für die Versorgung von Unterkieferfrakturen unterschiedliche Techniken zur Verfügung, die sowohl temporär, als unterstützende Maßnahme wie auch als definitive Versorgung eingesetzt werden können. Die Auswahl und der Einsatz spezieller Formen müssen an die vorliegende Situation angepasst werden, um ein optimales Verhältnis zwischen den Vor- und Nachteilen erzielen zu können. Als Basistechnik sollten Schienungen von jedem, der im Kieferbereich operativ tätig ist, beherrscht werden. Mehr...Von Prof. Dr. Dr. Johannes Kleinheinz, Dr. Susanne Jung, Dr. Dr. Kai Wermker aktualisiert am 15.09.2010
Die digitale Abformung – ein Wegweiser in die Zukunft?
Die Idee der optischen Abformung ist nicht neu: Bereits 1980 wurde mit dem CEREC-System an der Universität Zürich ein solches Verfahren zur digitalen Abformung entwickelt, das seitdem kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Besonders bekannt sind im deutschsprachigen Raum gegenwärtig zwei Systeme: CEREC Connect (Sirona) sowie der LAVA C.O.S. (Chairside Oral Scanner) von 3M ESPE. In ihrem Beitrag erläutern Paul Seelbach et al. Präzision der digitalen Abformung, Indikation sowie Vor- und Nachteile. Mehr...Von ZA Paul Seelbach, Sandra Schierz, Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann aktualisiert am 19.08.2010
Bildgebende Verfahren zur Darstellung des Kiefergelenks
Ein Patient stellt sich mit starken Schmerzen im rechten Kiefergelenk vor. Grundsätzlich verhält sich richtig, wer zunächst eine klinische Funktionsdiagnostik vornimmt, denn die Verdachtsdiagnose dient ggf. als rechtfertigende Indikation für die Durchführung einer bildgebenden Diagnostik. Die Auswahl eines solchen Verfahrens wird durch den Grundsatz geleitet, ein Maximum an diagnostischer Information bei einem Minimum an Strahlenbelastung zu erhalten. Dafür sollten die Möglichkeiten und Grenzen der bildgebenden Verfahren bekannt sein. Mehr...Von Dr. Ingrid Peroz aktualisiert am 04.08.2010
Dentegris SL: Der Mercedes unter den Implantaten
Fragen Sie heute einen Mercedes-Fahrer, was die Abkürzung „SL“ auf dem Heck seines Wagens bedeutet, wird er sagen: sportlich, leicht. Andere tippen auf Sport, Luxus und wieder andere sind sich sicher, dass „SL“ Super-Limousine bedeutet. Der Konstrukteur des vor über 50 Jahren erschienenen legendären Flügeltürers 300 SL hat es garantiert gewusst. Was „SL“ bei Dentegris bedeutet, ist klar: Es steht für „Sinuslift“, die Indikation, für die es entwickelt wurde. Dennoch erscheint mir die gedankliche Analogie zur Qualität eines deutschen Markenautos gar nicht so abwegig. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 03.08.2010
Tier(zahn)ärztlicher Notfall im Berliner Tierpark
Bei typischen innerartlichen Rangeleien brach sich der Elefantenbulle Horas den rechten Stoßzahn direkt an der Austrittsstelle ab. Für das zahnärztliche Vorgehen bei solch einem außergewöhnlichen Notfall gibt es nur wenige Literaturhinweise bzw. mündliche Mitteilungen, wodurch das „learning by doing“-Verfahren im Vordergrund steht. Das Ziel der Behandlung sollte eine entzündungsfreie Pulpa und die Vermeidung einer Reinfektion sein. Mehr...Von Dr. med. Frank W. Förster, Dr. med. vet. Günter Strauß aktualisiert am 02.08.2010
Temperaturentwicklung beim Beschleifen von Zirkonoxid
Cooles Zirkonoxid – auch bei der Ausarbeitung?
Zahnersatz aus Zirkonoxid hat sich einen festen Platz in der Dentalwelt erobert und wird zunehmend als Alternative für den klassischen Metall-Keramik-Verbund (MKV) genutzt. Damit sind auch einige klinische Besonderheiten zu beachten, wie beispielsweise spezielle Präparationsregeln für keramische Versorgungen. Aus klinischer Sicht sind aber weitere Unterschiede relevant, die sich aus den Werkstoffeigenschaften des Zirkoniumdioxids ergeben. Offenkundig ist z.B. der signifikante Unterschied bei der Wärmeleitfähigkeit. Dieser Beitrag beschäftigt sich anhand wissenschaftlicher Studien und technischer Erfahrungen mit der Oberflächenbearbeitung fertiger hochleistungskeramischer Gerüste. Mehr...Von Dr. Leonhard Meyer, ZTM Marcel Unger, Peter König, PD Dr. rer. nat. habil. Wolf-Dieter Müller aktualisiert am 21.07.2010
Sofortbelastung von sechs Kugelkopfimplantaten mit einer Totalprothese
Minimalinvasive Implantationstechniken gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Bei älteren und risikobelasteten Patienten stehen schonende Implantationstechniken im Vordergrund. Die transgingivale Vorgehensweise bietet sich immer dann an, wenn genügend ortsständiger Knochen vorhanden ist, die Primärstabilität der Implantate gewährleistet ist und eine genügend große Implantatzahl inseriert werden kann. Mehr...Von DS Frank Schrader aktualisiert am 21.07.2010
Interaktionen zwischen parodontalen und kardiovaskulären Erkrankungen – Teil 1
Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören in den Industrienationen zu den häufigsten Todesursachen, wobei traditionelle Risikofaktoren die Entstehung und das Fortschreiten dieser Erkrankungen nur teilweise erklären können. Es wird angenommen, dass parodontale Erkrankungen ebenfalls einen bedeutenden Risikofaktor darstellen. Mehr...Von Prof. Dr. James Deschner aktualisiert am 17.07.2010
Diagnostische Sicherheit durch das Periotest-Verfahren
Osseointegration ist ein sehr individueller Vorgang, der von vielen Begleitfaktoren abhängig ist. Das Periotest-Gerät stellt für den implantologisch tätigen Zahnarzt ein wertvolles Instrument zur Verifizierung der individuellen Osseointegration dar. Da die Oberflächen der Implantate inzwischen optimiert wurden, sind die vor 30 Jahren postulierten Einheilzeiten obsolet geworden. Hier gibt das Periotest-Verfahren sichere Anhaltspunkte für den Beginn der prothetischen Rehabilitation. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 07.07.2010
Das Emergenzprofil und die Sofortversorgung im Oberkiefer
Die Versorgung der Einzelzahnlücke oder kleinerer Schaltlücken stellt den Zahnarzt vor vielfältige Anforderungen: Sind die Alveolen nach einer Extraktion für eine Sofortimplantation geeignet? Wie erfolgreich ist eine Sofortimplantation bei eventuellen apikalen Aufhellungen zu realisieren? Wie soll die provisorische Versorgung aussehen? Wie ist ein gutes ästhetisches Ergebnis ohne Einbußen erreichbar? Mehr...Von Dr. Martin Grieß aktualisiert am 05.07.2010
Ohne Trocknung geht es nicht
Qualität dentaler Druckluft sichern
Wie effizient und zuverlässig die Druckluftversorgung eines Dentallabors oder einer Zahnarztpraxis ist, hängt nicht nur vom Kompressor ab. Äußerst wichtig ist es auch, die erforderliche Druckluftqualität zu sichern. Angemessene Trocknung spielt dabei die Hauptrolle. Mehr...Von Valentin Kiefer aktualisiert am 28.06.2010
Serie: Falldokumentationen zahnärztlicher Laserbehandlungen
Gangränbehandlung eines einwurzeligen Zahns
Unser Autor Dr. Joachim Schiffer arbeitet in seiner Praxis seit Jahren mit den verschiedensten Dentallasern und leitet Fortbildungen zu diesem Thema. In seinen Artikeln stellt er Kasuistiken aus seiner Praxis vor, anhand derer man die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten und ebenso die speziellen Lasereinstellungen für die verschiedensten Indikationen nachvollziehen kann. Dazu kommen einige Tricks aus seinem Erfahrungsschatz. Mehr...Von Dr. Joachim Schiffer aktualisiert am 21.06.2010
Serie: Falldokumentationen zahnärztlicher Laserbehandlungen
Vestibulumplastik mit einem 980-nm-Diodenlaser
Etwa Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts verließen die Dentallaser das (wissenschaftliche) Experimentierstadium. Längst gibt es ein breites Gerätespektrum und ein immer breiteres Anwendungsspektrum, dazu kommen inzwischen auch klinische Studien, die den Kriterien der evidenzbasierten Medizin zu genügen beginnen. Trotzdem gibt es um die lasergestützten zahnärztlichen Tätigkeiten immer noch einen Grundsatzstreit. Mehr...Von Dr. Joachim Schiffer aktualisiert am 21.06.2010
Die Bedeutung der Osteoporose in der Zahnmedizin – Teil 1
Aufgrund der demografischen Veränderungen bekommen Alterskrankheiten wie die Osteoporose eine zunehmende Bedeutung in der Zahnmedizin. Trotz zahlreicher Studien ist bis jetzt unklar, ob es osteoporotische Veränderungen am Kiefer im Sinne einer oralen Osteoporose und Zusammenhänge mit Zahnverlust, Alveolaratrophie oder Parodontitiden gibt. Mehr...Von Prof. Dr. Werner Götz aktualisiert am 28.05.2010
Die Greifswalder Verbundbrückentechnologie – ein übertragbares Versorgungskonzept
Die Implantologie gilt als äußerst zuverlässige und erfolgreiche Therapieform. Dennoch sind biologische oder technische Komplikationen, insbesondere bei mehrgliedrigen Implantat- sowie zahn- und implantatgetragenen Brückenkonstruktionen, nicht immer auszuschließen. Deshalb sollten sie bedingt abnehmbar konzipiert werden, damit etwaige Revisions- und Reparaturarbeiten problemlos durchzuführen sind [3, 5, 26]. Speziell in der Verbundbrückentechnologie kann der heutige Konstruktionsstandard diese Forderungen nur ansatzweise erfüllen [26]. Das Konzept der Greifswalder Verbundbrücke hingegen entspricht dem Anforderungsprofil in besonderer Weise und bietet darüber hinaus weitere klinische und technische Vorteile. Mehr...Von Dieter Steinborn aktualisiert am 21.05.2010
Das Tragen von Handschuhen in der Zahnmedizin
Handschuhe wurden erstmals 1894 vom Chirurgen Halsted im klinischen Bereich benutzt, und zwar zum Schutz gegen die damals verwendeten aggressiven quecksilberhaltigen Händedesinfektionsmittel. 1899 wurde auf einem Kongress der British Medical Association die Handschuhbenutzung in der Chirurgie gefordert, entsprechend den von Lister entwickelten Grundsätzen der Antisepsis. Nachfolgend wird ein Überblick über Einmalhandschuhe, über die von gepuderten Handschuhen vermittelte Latexallergie und über Perforationen gegeben. Mehr...Von Dr. Richard Hilger aktualisiert am 20.05.2010
AKABe BW – gesund beginnt im Mund
Zahn- und Mundgesundheit in der Pflege
Die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg hat für den Bereich der Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege ein Konzept zur Steigerung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen entwickelt. Zielgrößen sind die Reduzierung von Schmerzen im Mundbereich sowie die Prophylaxe von Allgemeinerkrankungen. Einerseits soll dies durch Schulung der Pflegekräfte in den Einrichtungen und in den Altenpflegeschulen mithilfe spezieller Schulungsmaterialien erreicht werden, andererseits durch den Aufbau einer Infrastruktur zur kompetenten zahnärztlichen Betreuung pflegebedürftiger Menschen. Dabei bleibt das Recht auf freie Arztwahl unangetastet. Mehr...Von Dr. Elmar Ludwig aktualisiert am 07.04.2010
Überbelastung der Kaumuskulatur und Rückenschmerzen – ein kausaler Zusammenhang?
Das subjektive Symptom Rückenschmerz ist in Deutschland und anderen europäischen Ländern der häufigste Grund für einen Arztbesuch. Eine allgemeinmedizinische Praxis wird von jedem vierten Patienten mit diesem Beschwerdebild aufgesucht und beim Orthopäden klagt sogar jeder zweite Patient über ein Rückenleiden. Demzufolge basieren ca. 20 % aller Krankschreibungen auf „Wirbelsäulenschäden“. Mehr...Von Prof. Dr. Udo Stratmann aktualisiert am 25.03.2010
Vorbild für die Praxis?
Arbeitsplatzorganisation für endodontische Arbeitsplätze
Endodontie erfordert ein spezielles Instrumentarium und den Einsatz besonderer Geräte. Dies verursacht hohe Grundkosten, die im Regelfall weder durch BEMA-Positionen noch durch den GOZ-Standardsatz wirtschaftlich gedeckt sind. Wirtschaftlichkeit kann auch durch Verkürzung der Behandlungszeit entstehen. Voraussetzung dafür ist neben Erfahrung und Können des behandelnden Teams vor allem die organisatorische Optimierung des Arbeitsablaufs. Hier soll am Beispiel einer spezialisierten Endodontieeinheit an einer Universitätsklinik gezeigt werden, wie man die Arbeitsabläufe qualitativ optimieren und zeitlich beschleunigen kann, damit sich Zahnarzt und Assistenz stressfrei auf die eigentliche Therapie konzentrieren können. Mehr...Von Prof. Dr. R. Stoll, ZÄ S. Yüksel, Dr. M. J. Roggendorf, A. Hoffmann, Prof. Dr. R. Frankenberger aktualisiert am 22.03.2010
Die photodynamische Therapie – Teil 2
Vergleichende Untersuchungen verschiedener Photodynamik-Systeme
Zu einigen aktuell erhältlichen Photodynamik-Systemen wurden vergleichende Untersuchungen angestellt, einerseits bei der Suche nach einem geeigneten System für die eigene Praxis, andererseits für eine Masterthesis zum Thema Periimplantitisbehandlung mittels PDT. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten konnten drei verschiedene Geräte getestet werden. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 12.03.2010
Der erfolgreiche Ersatz seitlicher Schneidezähne
Schmale Implantate bei Aplasie – Teil 1
Die Aplasie der oberen seitlichen Schneidezähne ist eine relativ häufig auftretende Form der Hypodontie. Die Therapie eines solchen Defektes kann heute mit implantatgetragenen Kronen erfolgreich durchgeführt werden. Aufgrund der oft eingeschränkten Platzverhältnisse sind im Durchmesser reduzierte Implantate, wie das XiVE® 3.0, erforderlich. Der funktionelle und ästhetische Langzeiterfolg dieser Therapievariante wird durch den Erhalt von ausreichendem Knochenvolumen um das Implantat entscheidend beeinflusst. Mehr...Von Dr. Michael Ferchland aktualisiert am 02.03.2010
Explantation eines frakturierten Blattimplantates mittels Piezo Surgery
Es gibt in der zahnmedizinischen Fachliteratur eine Vielzahl von Artikeln, die sich mit dem Einbringen von Implantaten befassen – in früheren Zeiten wurden auch Techniken zur Insertion von Blattimplantaten beschrieben. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Blattimplantate durchaus ihren Stellenwert hatten und in manchen Praxen möglicherweise immer noch haben. Fakt ist aber: Wer solche „Ungetüme“ aus dem Kiefer wieder entfernen muss, hinterlässt einen entsprechend großen Defekt. Der vorliegende Fallbericht stellt ein gut funktionierendes und atraumatisches Verfahren zur Explantation eines großvolumigen Extensionsimplantates vor. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 24.02.2010
Eine weißliche Veränderung am Zungenrand. Welche Diagnose, welche Differenzialdiagnosen? – Teil 1
Für weißliche Veränderungen der Mukosa sind die diagnostischen Überlegungen zur Frage »Oraler Lichen planus oder orale Leukoplakie?« dargelegt. Aufgrund der morphologischen Variationsbreite treten manchmal sehr ähnliche klinische Bilder auf, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede betrachtet werden. Klinische Merkmale, die Erkennen und Abgrenzung beider Mundschleimhautveränderungen erleichtern, werden beschrieben und infrage kommende Differenzialdiagnosen aufgeführt. In die Betrachtung einbezogen ist ein in Zahnarzt & Praxis (3/2009) publizierter klinischer Fall einer weißlichen Veränderung der Zunge. Mehr...Von Dres. Gösta Bethke und Gudrun Bethke aktualisiert am 12.02.2010
Infix®-Kronen – Ein Meilenstein in der CAD/CAM-gestützten Herstellung von vollanatomischem Zahnersatz
Metallfreie vollkeramische Versorgungen haben innerhalb der letzten Jahre vor allem wegen ihrer ästhetischen Möglichkeiten und ihrer hervorragenden Biokompatibilität stark an Bedeutung zugenommen und sind mittlerweile in den Praxen weit verbreitet. Zirkonoxidgestützte Einzelkronen können heute als klinisch bewährt angesehen werden [1]. Gerüstfrakturen von Zirkonoxidkappen kommen bei Einzelzahnversorgungen so gut wie nie vor. Allerdings wird von einem gegenüber Metallkeramikkronen erhöhten Auftreten kohäsiver lokaler Frakturen der Glaskeramikverblendung (sog. Chipping) berichtet [2–5]. Als mögliche Ursachen hierfür kommt eine Reihe von Faktoren infrage, deren genaue Auswirkungen noch nicht vollständig bekannt sind [6, 7]. Mehr...Von Dr. Jan Hajtó aktualisiert am 12.02.2010
Die photodynamische Therapie – Teil 1
Grundlagen, Wirkprinzip und Anwendungen der Photodynamik im Rahmen der Parodontitis- und Periimplantitistherapie
Aktuellen Berichten aus zahnmedizinisch ausgerichteten Medien zufolge wurden 2008 ca. 950.000 Implantate deutschlandweit inseriert. Und es ist mit einer rasanten Zunahme dieser Zahl zu rechnen, 2009 wird wohl die Eine-Million-Grenze überschritten worden sein. Doch was den meisten Patienten als Segen moderner, wissenschaftlich abgesicherter Therapie zugute kommt, wird einigen bis dato nicht gekannte Probleme bescheren. Die Rede ist von einer stetig wachsenden Anzahl nicht oder schwer beherrschbarer Entzündungen der periimplantären Region mit oder ohne Beteiligung des Knochens. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 28.01.2010
Die Periimplantitis – Teil 1
Die Überlebens- und Erfolgsraten der wurzelförmigen enossalen Implantate reichen für einen Zeitraum von 15 Jahren weit über 90% hinaus [1, 2]. Bei dieser langjährigen stabilen Verankerung kommt es zur „funktionellen Ankylose“ bzw. zur Osseointegration [3, 4]. Mehr...Von Dr. Anton Friedmann aktualisiert am 28.01.2010
Digital dentistry – oder: vom digitalen Wax-up zur digitalen Vollkeramik
Vollkeramische Versorgungen erlebten wegen ihrer guten ästhetischen und biokompatiblen Eigenschaften in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Oxidische Hochleistungskeramiken haben zwar einen Hauptanteil dieses Zuwachses bewirkt; trotzdem favorisieren die Autoren im Frontzahnbereich nach wie vor glaskeramische Restaurationen, die bei nicht oder nur wenig verfärbten Zahnstümpfen die besten ästhetischen Ergebnisse liefern. Mehr...Von ZT Josef Schweiger, PD Dr. Florian Beuer aktualisiert am 22.12.2009
Notfälle auf dem Zahnarztstuhl – Teil 1
Nicht zahnmedizinische Notfälle in der Zahnarztpraxis unterbrechen unplanmäßig die gut organisierte Sprechstunde. Zahnärzte fühlen sich diesem Geschehen oft nicht gewachsen, erkennen während der konzentrierten Arbeit einen Notfall vielleicht auch zu spät. Der folgende Beitrag soll frühe Warnzeichen zeigen, einfach zu handhabende Lösungsvorschläge offerieren und ermutigen, bei erkannten Defiziten auffrischende Kurse für das Praxisteam zu planen. Mehr...Von Dr. Marc A. Hünten aktualisiert am 17.12.2009
Warum brechen Prothesen?
Die Prävalenz totaler Zahnlosigkeit älterer Menschen liegt in den USA bei 26%, in den europäischen Ländern zwischen 15% und 78%. In den Industrieländern müssen Millionen von Menschen ihre fehlenden Zähne mit Totalprothesen ersetzen und dabei die bekannten Nachteile in Kauf nehmen. Trotzdem wissen wir immer noch sehr wenig über die Zusammenhänge zwischen der Prothesenqualität und Patientenzufriedenheit [1]. Obwohl bekannt ist, dass auch Totalprothesenträger künftig länger leben werden, ist das Thema derzeit „unpopulär“ und es fehlt an aussagekräftigen Studien [2]. Mehr...Von Univ. Doz. Dr. Tonguç Sülün aktualisiert am 30.11.2009
Systematik der Mundschleimhaut-Untersuchung
Die klinische Untersuchung bildet die Basis für die Diagnostik von Mundschleimhauterkrankungen. Bei einer Vorsorgeuntersuchung ist die Intention auf die Vollständigkeit der Mundschleimhaut-Inspektion gerichtet und unterscheidet sich damit von der symptombezogenen Untersuchung oder der Beobachtung en passant. Mehr...Von Dres. Gösta und Gudrun Bethke aktualisiert am 20.11.2009
Ersatz eines oberen mittleren Schneidezahns mit einem Straumann® Bone Level Implantat und GBR-Technik
Eine 59-jährige Frau stellte sich in der Praxis des Autors wegen eines idiopatischen externen Wurzelgranuloms an Zahn 11 vor. Sie ist Nichtraucherin mit medikamentös behandelter Hypertonie, sonst in einem guten Gesundheitszustand. Die vorgenommene, im Sinne von zahnerhaltend konservativ zu nennende Therapie bestand in einer chirurgischen Ostektomie. Mehr...Von Dr. Massimo Ciocco aktualisiert am 17.11.2009
Wenn es nicht aufhören will zu bluten
Indikation, Pharmaka und Risiken der Antikoagulanzientherapie – Teil 1
Unsere Patienten werden immer älter. Mit dieser Verschiebung in der Alterspyramide sind deutlich häufigere Erkrankungen und therapeutische Eingriffe mit Langzeitmedikation verbunden. Patienten, die sich einer zahnärztlichen Therapie unterziehen müssen, obwohl sie wegen einer Vorerkrankung dauerhaft Antikoagulanzien einnehmen müssen, sind keine Seltenheit mehr. Bei Multimorbiden ist eine solche Medikation häufig sogar die Regel. Mehr...Von Dr. Marc A. Hünten aktualisiert am 10.11.2009
Das Röntgenbild – ein geeignetes Instrument zur Beurteilung von Qualität oder Schwierigkeitsgrad endodontischer Behandlungen? – Teil 1
Zahnfilmröntgenaufnahmen gelten im Bereich der Endodontie immer noch als diagnostischer Goldstandard. Sie dienen der Beurteilung sowohl des Schwierigkeitsgrads einer durchzuführenden endodontischen Behandlung als auch des „Outcome“, insbesondere der „Qualität“ einer Wurzelkanalfüllung. Bei näherer Betrachtung liefern Röntgenaufnahmen (einschließlich der in letzter Zeit oft sehr positiv bewerteten digitalen Aufnahmen mit hochauflösenden Sensoren und Bildbearbeitungsmöglichkeiten) jedoch nur bedingt aussagekräftige Informationen. Sich bei Diagnostik, Planung und abschließender Qualitätsbewertung allein auf Röntgenbilder, insbesondere einen einzelnen Zahnfilm, zu verlassen, führt nicht selten zu unangenehmen Überraschungen. Anhand von Fallbeispielen sollen Schwierigkeiten und Zuverlässigkeitsgrenzen der Röntgendiagnostik in der Endodontie diskutiert werden. Mehr...Von Dr. (RO) Gabriel Tulus, Dr. Thomas Weber, Dr. (RO) Christian Rusch aktualisiert am 05.11.2009
Photodynamische antimikrobielle Chemotherapie in der Endodontie
Unter der photodynamischen Therapie (PDT) versteht man ursprünglich ein Verfahren zur Behandlung von Neoplasien mit spezifischem Licht in Kombination mit einer lichtempfindlichen Substanz, einem so genannten Photosensibilisator, und dem im Gewebe vorhandenen Sauerstoff. Für die Abtötung von Bakterien wird dieses Verfahren mit Sensibilisatoren auf Basis der Farbstoffe Toluidinblau oder Methylenblau verwendet, was in der Literatur häufig als photodynamische antimikrobielle Chemotherapie (PACT) oder photoaktivierte Desinfektion (PAD) bezeichnet wird. Mehr...Von Prof. Dr. Rainer Hahn aktualisiert am 05.11.2009
Kombinierter Zahnersatz und Vollkeramik – geht das?
Mit der Etablierung des Zirkoniumdioxids in der festsitzenden Prothetik stellt sich die Frage, ob man daraus auch Bauteile des kombinierten Zahnersatzes fertigen könnte, die bisher als Domäne der Metalle bzw. Legierungen gelten. Innenteleskope werden ja längst aus ZrO2 hergestellt. Unser Interesse richtete sich nun auf das Patrizenteil extrakoronaler Geschiebe, das einerseits hohen mechanischen Lasten ausgesetzt ist, andererseits oft unästhetisch durchschimmert und regelmäßig engen Kontakt zur Gingiva hat. Diese Idee ist nicht so neu, wie es scheint: Inzwischen weiß man, dass korrekt dimensionierte Gerüste Kräfte von bis zu 1.500 N tragen können, also das Dreifache der maximalen Kaulast [2]. Nach gemeinsamer Planung mit dem Zahntechniker entschieden wir uns, die Vorteile der Yttrium-stabilisierten Hochleistungskeramik auch für Geschiebe zu nutzen. Mehr...Von ZTM Holm Preußler, Dr. Felix Blankenstein, Dr. Alexander Krjukow aktualisiert am 03.11.2009
Biofunktionelle Therapie (BFT) – ein neuer Zugang zur Behandlung orofazialer Dysfunktionen – Teil 1
Das orofaziale System ist ein Organ mit zwei wesentlichen Aktivitäten: der biologisch-physiologischen Funktion bei Nahrungsaufnahme und Atmung (Saugen, Schlucken, Kauen sowie Atmen im Wachzustand und im Schlaf) sowie der kommunikativen Funktion durch Lautbildung und Mimik. Hinzu kommen sensorische und sensible Funktionen. Insbesondere den biologischen Funktionen wird großer Einfluss auf die Entwicklung und den Strukturerhalt des dentoalveolären Systems zugeschrieben. In neuerer Zeit rückt die respiratorische Funktion im Zusammenhang mit schlafbezogenen Atemstörungen neben gewohnheitsmäßigen Störungen der orofazialen Haltung (engl: posture) und Auffälligkeiten des Schluckens zunehmend in den Interessenfokus der zahnmedizinischen Forschung [14]. Mehr...Von Prof. Dr. Dr. Wilfried Engelke aktualisiert am 02.11.2009
Der endodontische Misserfolg in der ästhetischen Zone – Teil 1
Während der zurückliegenden 15 bis 20 Jahre haben sich Endodontologie und Implantologie sehr gut weiterentwickelt. Heutige Behandlungskonzepte und Methoden erlauben uns eine ergebnissichere Behandlung. Kommt es trotzdem zu einem Verlust des endodontisch behandelten Zahns, können insbesondere im anterioren Bereich gravierende und ästhetisch relevante Beeinträchtigungen auftreten. Wie dann mittels parodontalplastischer und implantologischer Maßnahmen wieder eine suffiziente Ästhetik der Lücke geschaffen werden kann, ist Gegenstand dieses Textes Mehr...Von Dr. Wolfgang Gänsler aktualisiert am 02.11.2009
Stomatologie – das Schicksal eines ehrenvollen Terminus im deutschen Sprachgebrauch – Teil 1
Über dem Terminus „Stomatologie“ liegt unverdienterweise als DDR-Relikt ein gewisser Hauch politischer Verbrämtheit und selbst mancher, der an seiner Durchsetzung mitstritt, meidet ihn, obwohl er seine Urkunde als Fachzahnarzt oder seine Ernennung zum Leiter einer ambulanten zahnärztlichen Einrichtung ziert bzw. auf seinem professoralen Berufungsschreiben sein „stomatologisches“ Lehrgebiet ausweist. In Anbetracht der begrifflichen Wertigkeit der Wortschöpfung „Stomatologie“ scheint deshalb der Versuch einer terminologisch versöhnenden Retrospektive aus der Sicht eines damals unmittelbar Beteiligten reizvoll, zumal die Kenntnis der Hintergründe für die Inauguration des Begriffs Stomatologie manches zu glätten und in richtige Bahnen zu lenken vermag. Mehr...Von Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Walter Künzel aktualisiert am 28.10.2009
Wie erfolgreich ist die Behandlung der Periimplantitis oder Mukositis? – Teil 1
Implantatmukositis (nachfolgend nur noch Mukositis genannt) und Periimplantitis sind biologische Komplikationen mit infektiöser Ätiologie. Mukositis wurde als Entzündung ohne evident klinischen Knochenverlust definiert. Dagegen greift die Periimplantitis auch den angrenzenden Knochen an, wobei der nach Implantation auftretende alveoläre Knochenumbau zu berücksichtigen ist [1]. Die Prävalenz von Mukositis und Periimplantitis wird zurzeit diskutiert [2, 3]. Ziel dieses Aufsatzes ist es, die vorhandene Literatur zur Effektivität der Mukositis- bzw. Periimplantitistherapie zu sichten und den aktuellen Stand zusammenzufassen. Dabei suchten wir speziell auch nach Veröffentlichungen, die in bisherigen systematischen Reviews nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich werden nur Studien aus peer-reviewed journals einbezogen. Mehr...Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD, G. Rutger Persson DDS aktualisiert am 26.10.2009
aPDT in der Periimplantitistherapie – Teil 1
Die Periimplantitis gilt heute als häufigste Komplikation der Implantologie. Die Therapie ist aufgrund der multifaktoriellen Genese und der komplexen Struktur-, Gewebs- und Stoffwechselsituation schwierig und oft ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Die antimikrobielle Photodynamische Therapie (aPDT) findet aufgrund ihres effizienten und atraumatischen Charakters zunehmend Einzug in Praxen, in denen Implantologie nicht nur mit guter Vorbereitung und Durchführung, sondern auch mit sorgfältiger Nachsorge verknüpft ist. Mehr...Von Dr. Freimut Vizethum aktualisiert am 26.10.2009
Relationsermittlung in habitueller Interkuspidation
Für prothetische Arbeiten am nicht funktionsgestörten Gebiss ist die Relationsbestimmung in habitueller Interkuspidation vielfach die Methode der Wahl (sog. Bissnahme). Dass dieses Vorgehen, so einfach es klingen mag, dennoch seine Tücken hat, bezeugen die Aussagen vieler Kollegen: „Meine Patienten schließen nie konstant“, „Manche Kronen sind zu hoch, andere zu niedrig.“ Aber auch Klagen mancher Patienten: „Seitdem ich diese Brücke habe, komme ich gar nicht mehr zurecht!“ deuten auf Probleme bei diesem Verfahren hin. Mehr...Von Gerd Christiansen aktualisiert am 26.10.2009
Leitliniengerechte zahnärztliche Schmerztherapie
Für unsere Patienten ist unser Beruf unweigerlich mit der Schmerzthematik verbunden. Erste Erfahrungen mit dem Zahnarzt waren meist schmerzhaft, sodass diese Assoziation im Gehirn eingebrannt ein Leben lang bestehen bleibt. Umso wichtiger ist von Anfang an eine kompetente, alters- und morbiditätsadjustierte Schmerztherapie, die sich an international gültigen Leitlinien orientiert. Dieser Artikel stellt Ihnen die systemisch wirkende medikamentöse Schmerztherapie unter Berücksichtigung der Leitlinien dar und berücksichtigt Sonderfälle. Mehr...Von Dr. Marc A. Hünten aktualisiert am 23.10.2009
Vom biologischen Modell bis zur experimentellen Anwendung
Sinprep – ein Vorschlag für die Optimierung des Sinuslifts – Teil 1
In der zahnärztlich implantologischen Praxis werden der „direkte (große) Sinuslift“ nach Tatum, der „interne (kleine) Sinuslift“ nach Summers und neuerdings der modifizierte interne Sinuslift mittels des „Balloon-Lift-Control“ (BLC) mit zunehmender Häufigkeit angewendet. Bei grundsätzlicher Betrachtung dieser Verfahren ist festzustellen, dass alle drei auf der Interposition von Knochen, Ersatzmaterial oder deren Gemische zwischen der Kieferhöhlenschleimhaut (KHS = Schneider’sche Membran) und dem Kieferhöhlenknochen (KHK) beruhen. Sie unterscheiden sich neben der Indikation vor allem hinsichtlich der Topografie und Größe des angelegten Zugangs sowie des zum Einsatz kommenden Instrumentariums. Eine breite Palette von Handinstrumenten bis zu ausgeklügelten motor- und schallgetriebenen Systemen dient einem möglichst atraumatischen Vorgehen. Mehr...Von Roland Balan aktualisiert am 22.10.2009
Abformproblematik bei der Herstellung von Hybridkonstruktionen
Unabhängig von der Indikationsstellung stellt sich nach erfolgreicher Implantation die Frage nach der geeigneten Abformtechnik, besonders wenn im implantierten Kiefer gleichzeitig natürliche Zähne prothetisch versorgt werden sollen. Eine fehlerfreie Abformung hat dabei entscheidende Bedeutung für den Langzeiterfolg der Gesamtversorgung, da beim gegenwärtigen Stand der Zahnheilkunde nahezu jede prothetische Arbeit an ein Modell und damit an die Qualität der ihm zugrunde liegenden Abformung gebunden ist [1, 2, 8]. Mehr...Von Hanna-Lena Gohlke, Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann aktualisiert am 20.10.2009
Konventionelle Befestigung von Vollkeramikrestaurationen
Die ästhetischen Ansprüche der meisten Patienten haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Während früher Vollgusskronen aus hochgoldhaltigen Legierungen sogar als schick galten, werden heute vor allem keramische Verblendungen oder Vollkeramik bevorzugt. Mehr...Von Dr. Daniel Raab aktualisiert am 19.10.2009
Serie: Falldokumentationen zahnärztlicher Laserbehandlungen
Entfernung einer Leukoplakie an der Zunge mit einem Er:YAG-Laser
Unser Autor Dr. Joachim Schiffer arbeitet in seiner Praxis seit Jahren mit den verschiedensten Dentallasern und leitet Fortbildungen zu diesem Thema. In seinen Artikeln stellt er Kasuistiken aus seiner Praxis vor, anhand derer man die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten und ebenso die speziellen Lasereinstellungen für die verschiedensten Indikationen nachvollziehen kann. Dazu kommen einige Tricks aus seinem Erfahrungsschatz. Mehr...Von Dr. Joachim Schiffer aktualisiert am 14.10.2009
Berufsbegleitend zum Master of Science:
Zahlreiche Gründe sprechen für den „MasterOnline Parodontologie“
Um niedergelassenen Zahnärzten eine optimale Form der Weiterbildung anbieten zu können, hat die Universität Freiburg im Jahr 2007 den „MasterOnline Parodontologie“ etabliert. Nun gibt es eine wachsende Anzahl an Postgraduierten-Studiengängen. Was unterscheidet den „MasterOnline Parodontologie“ von anderen Angeboten? Mehr...aktualisiert am 09.10.2009
Interview zum Online-Masterstudiengang Parodontologie
ZP Zahnarzt & Praxis sprach mit einem Teilnehmer des Online-Masterstudiengangs Parodontologie. Dr. Alexander Appenzeller führt eine Praxis in Berlin und ist nun seit acht Monaten wieder Student in Freiburg. Mehr...aktualisiert am 09.10.2009
Zahnpasta und Zahnputztablette
Orale Bioverfügbarkeit von Fluorid zur Kariesprophylaxe
Neben Wirtsabwehr, Mundhygiene und Ernährungsverhalten zählt Fluorid zum wichtigsten beeinflussbaren Faktor der Kariesprophylaxe. Dabei spielen aktive Fluoridionen im Mundhöhlenmilieu bei der Remineralisation subfizieller Läsionen eine entscheidende Rolle. Deshalb ist die lebenslange Fluorid-Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Mehr...Von Dr. Ella A. Naumova, Prof. Dr. Wolfgang H. Arnold, Prof. Dr. Peter Gängler aktualisiert am 02.10.2009
Parodontitis und Periimplantitis: Gemeinsame Ätiologie? – Teil 1
Innerhalb der letzten 20 Jahre entwickelte sich die implantatgestützte Prothetik zunehmend zu einer Alternative bei der Versorgung von Zahnverlusten infolge von Traumata, Karies, Parodontitis und anderen Erkrankungen. Die Erfolgsrate scheint hoch zu sein. Da inzwischen aber die ursprünglich eher restriktive Indikation deutlich erweitert wurde, muss in Zukunft mit dem Ansteigen der entsprechenden Komplikationsrate gerechnet werden. Ursachen können beispielsweise eine unzureichende Knochenunterstützung oder eine ungeeignete Gewebeführung während des chirurgischen Eingriffs sein. Diese Kausalfaktoren sollen aber im Folgenden nicht diskutiert werden. Hier soll die Periimplantitis im Vordergrund stehen. Mehr...Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD, G. Rutger Persson DDS aktualisiert am 02.10.2009
Handbissnahme ade?
Während innerhalb der Implantologie oder auch Parodontologie in den letzten zehn Jahren Quantensprünge vollbracht wurden, während die Chirurgen mit 3D-Navigationssystemen implantieren und CAD/CAM-Verfahren aus der Zahntechnik nicht mehr wegzudenken sind, ist es doch erstaunlich, wie althergebracht bei der Relations- und Übertragungstechnik vorgegangen wird. Mehr...Von Dr. Peter Blattner, ZÄ Dr. Farina Blattner aktualisiert am 30.09.2009
Abformlöffel für festsitzenden und kombinierten Zahnersatz – Teil 1
Beim gegenwärtigen Stand der Zahnheilkunde ist nahezu jede prothetische Arbeit an ein Modell und damit an die Qualität der ihm zugrunde liegenden Abformung gebunden. Viele der eingesetzten Werkstoffe werden nicht am Patienten, sondern ausschließlich im Zahntechnik-Labor verarbeitet. Damit wird der Prozess der Abformung zum eigentlichen Bindeglied zwischen zahnärztlicher und zahntechnischer Arbeit. Er stellt zwar stets nur ein Glied in der Kette der klinischen und labortechnischen Verrichtungen dar, erhält aber einen dominierenden Stellenwert, weil in seinem Verlauf eintretende Fehler in der Regel nicht bzw. nur durch Wiederholung des gesamten Arbeitsablaufes korrigierbar sind. Mehr...Von Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann aktualisiert am 30.09.2009








































![Abb. 1: Planung der Implantatpositionierung am Simplant-Programm. Umgehung eines Sinusliftes durch endständig geneigte Implantate (Konzept der „Tilted Implants“ nach Testori [8], Praxis Hartung/Glas 2007). Abb. 1: Planung der Implantatpositionierung am Simplant-Programm. Umgehung eines Sinusliftes durch endständig geneigte Implantate (Konzept der „Tilted Implants“ nach Testori [8], Praxis Hartung/Glas 2007).](typo3temp/pics/71e2baf300.jpg)
























































![Abb. 1a–c: Fluoridretention im Speichel [ppm] bei normaler Speichelfließrate 10 Min. nach dem Zähneputzen für 3 Min. [6]. Abb. 1a–c: Fluoridretention im Speichel [ppm] bei normaler Speichelfließrate 10 Min. nach dem Zähneputzen für 3 Min. [6].](typo3temp/pics/cfd4cd2e40.jpg)


