AKABe BW – gesund beginnt im Mund

Zahn- und Mundgesundheit in der Pflege

Drucken Von Dr. Elmar Ludwig    aktualisiert am 07.04.2010

Die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg hat für den Bereich der Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege ein Konzept zur Steigerung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen entwickelt. Zielgrößen sind die Reduzierung von Schmerzen im Mundbereich sowie die Prophylaxe von Allgemeinerkrankungen. Einerseits soll dies durch Schulung der Pflegekräfte in den Einrichtungen und in den Altenpflegeschulen mithilfe spezieller Schulungsmaterialien erreicht werden, andererseits durch den Aufbau einer Infrastruktur zur kompetenten zahnärztlichen Betreuung pflegebedürftiger Menschen. Dabei bleibt das Recht auf freie Arztwahl unangetastet.

Abb. 1: Die zahnärztliche Betreuung pflegebedürftiger Menschen ist in Deutschland noch keine Selbstverständlichkeit.
Abb. 1: Die zahnärztliche Betreuung pflegebedürftiger Menschen ist in Deutschland noch keine Selbstverständlichkeit.


Ältere Menschen haben immer mehr eigene Zähne. Die Ergebnisse der letzten Deutschen Mundgesundheitsstudie aus dem Jahr 2005 belegen [1]: Die Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen hat im Vergleich zur Erhebung im Jahr 1997 durchschnittlich drei Zähne mehr (von 14,2 auf 17,6) im Mund. Dafür ist die Zahl der behandlungsbedürftigen Parodontitiden um 23,7 % auf jetzt 87,8 % gestiegen und die Inzidenz der Wurzelkaries nahm um fast 30 % auf 45 % zu.

Daneben ist eine schlechte Mundgesundheit als ein ursächlicher Faktor zum Beispiel für Pneumonien nicht mehr zu leugnen. Parodontitis-Patienten weisen hier ein fünffach erhöhtes Risiko auf [2]. In Pflegeeinrichtungen stellt die sogenannte nursing-home-associated pneumonia (NHAP) innerhalb dieser Population den häufigsten Grund für eine Krankenhauseinweisung dar. Sie ist mit 13–48 % die zweithäufigste Infektionserkrankung und zählt mit 8,8–28 % zu den häufigsten Todesursachen [12]. Gastritis und Endokarditis weisen ebenfalls eine evidente Korrelation zu parodontalen Erkrankungen auf [8] und auch die wechselseitige Beeinflussung von Parodontitis und kardio-zerebrovaskulären Störungen [7] sowie Diabetes [3, 17] ist inzwischen gut belegt.

In den Jahren 1999 bis 2005 nahm die Zahl der pflegebedürftigen Menschen um ca. 5 % auf 2,13 Mio. zu [4]. Vier von fünf Pflegebedürftigen sind 65 Jahre alt und älter. Bei diesen Menschen führen Multimorbidität, häufiger Konsum kariogener Speisen [9] und auch die vielen speichelflussreduzierenden Medikamente zu einem unbefriedigenden Mundhygienestatus [15]. Dies schlägt sich in einer aktuellen Untersuchung bei 131 Pflegebedürftigen in drei Frankfurter Einrichtungen nieder. Zwei Drittel benötigten Hilfe bei der Mundpflege. Bei der Basisuntersuchung war die Plaquebesiedelung der eigenen Zähne sehr hoch. Nur 26 % wiesen eine saubere Zunge auf und die Prothesenpflege war unzureichend. 43 % aller befundeten Zähne waren kariös bzw. zerstört [11].

Eine Verlaufsbeobachtung in fünf Senioreneinrichtungen im Raum Heidelberg stellte bereits innerhalb von 14 Monaten eine signifikante Verschlechterung der parodontalen Parameter sowie den Verlust sehr vieler Zähne fest [5]. Zudem werden mit zunehmendem Alter immer weniger regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt durchgeführt [16]. Eine weitere Studie ergab, dass der letzte Zahnarztbesuch im Mittel über drei Jahre zurücklag [10].

Für Baden-Württemberg belegt eine Umfrage des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Rhein-Neckar-Kreis die Diskrepanzen bezüglich der Pflege im Bereich der Mundgesundheit [14]. Auch diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Mundhygiene aktuell noch eine untergeordnete Rolle spielt, die zahnärztliche Versorgung der Bewohner unzureichend ist und das Personal sein Fachwissen überschätzt.

In Berlin gaben 93,1 % einer Stichprobe von insgesamt 320 befragten Mitarbeitern aus 54 stationären sowie 49 ambulanten Pflegeeinrichtungen an, während der Anstellung in der Einrichtung nicht in mund-, zahn- und prothesenhygienischen Pflegemethoden fortgebildet worden zu sein [18].

Dabei belegt die Studie aus Frankfurt, dass eine nachhaltige Verbesserung der Mundgesundheit durch konsequente Schulungen der Pflegekräfte und durch kompetente zahnärztliche Betreuung vor Ort möglich ist. So konnten Hygiene und Parodontitiden nach vier, acht und zwölf Monaten stetig verbessert werden. 82 % der Studienteilnehmer wiesen eine saubere Zunge auf. Bei der Basisuntersuchung waren es noch 26 % gewesen. Und nur noch 10 % der Prothesen waren zum Zeitpunkt der letzten Stichprobe völlig belegt (Basisuntersuchung: 55,6 %) [11].

Im Landkreis Heilbronn konnte gezeigt werden, dass zahnärztliche Prophylaxemaßnahmen und Hygieneinstruktionen bei Senioren der Pflegestufen 0 und 1 die Mund- und Prothesenhygiene-Indizes signifikant verbesserten [6].
Abb. 2: AKABe BW – das Konzept der Landeszahnärztekammer in Baden-Württemberg zur kompetenten Betreuung pflegebedürftiger Menschen im Bereich Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege.
Abb. 2: AKABe BW – das Konzept der Landeszahnärztekammer in Baden-Württemberg zur kompetenten Betreuung pflegebedürftiger Menschen im Bereich Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege.


Zwar gibt es einige schon langjährig in Pflegeeinrichtungen engagiert tätige Kollegen [13]. Meist allerdings beschränken sich die Aktivitäten auf zahnärztliche Notfallbehandlungen und nicht auf Vorsorgeuntersuchungen sowie nachhaltige Schulungen des Pflegepersonals. Zudem ist für eine breite Versorgung das Engagement möglichst aller Zahnärzte anzustreben. In Baden-Württemberg entwickelt deshalb der Arbeitskreis Alterszahnheilkunde und Behindertenbehandlung der Landeszahnärztekammer (AKABe BW) zur Steigerung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen ein schlüssiges Konzept für den Bereich der Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege.

Zielsetzung und Zielgruppe



Zielgrößen sind die Reduzierung von Schmerzen im Mundbereich sowie die Prophylaxe von Allgemeinerkrankungen. Zielgruppen des Konzeptes sind Pflegekräfte sowie pflegebedürftige Menschen, die keinen Hauszahnarzt haben. Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig, das Recht auf freie Arztwahl bleibt unangetastet. Zunächst konzentriert sich das Projekt auf stationäre Pflegeeinrichtungen. Später ist die Einbeziehung geriatrischer Krankenhäuser, mobiler Pflegedienste und der Angehörigen geplant.

Maßnahmen

  • Entwicklung von Schulungsmaterialien für die Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege
  • Schulung der Zahnärzte und ihrer Mitarbeiter
  • Schulung des Pflegepersonals vor Ort und in der Ausbildung
  • Aufbau einer Infrastruktur zur kompetenten zahnärztlichen Betreuung Pflegebedürftiger

AKABe BW – Infrastruktur



Abb. 3: Das Konzept des AKABe BW ist eng verzahnt und nutzt dabei bereits bestehende Strukturen.
Abb. 3: Das Konzept des AKABe BW ist eng verzahnt und nutzt dabei bereits bestehende Strukturen.
Der dezentrale Projektaufbau nutzt vorhandene Verwaltungsstrukturen. Alle Einheiten sind miteinander verzahnt, was einen guten Informationsaustausch gewährleistet (Abb. 3). Im Sinne eines Qualitätsmanagements können Fehlentwicklungen früh erkannt und korrigiert werden.
Landesebene


Der Arbeitskreis Alterszahnheilkunde und Behindertenbehandlung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg koordiniert die Erarbeitung von Schulungsmaterialien sowie allen nötigen Unterlagen für die Kommunikation mit Trägern, Pflegekräften, Betroffenen und Angehörigen (Flyer, Formulare). Eine Pilotgruppe in den Kreisen Ulm und Alb-Donau entwickelt und erprobt neue Schulungsmaterialien. Eine Pflegedienstleitung und eine Zahnärztin des Fachdienstes Gesundheit im Landratsamt Alb-Donau unterstützen die Gruppe bei ihrer Arbeit. In der Behindertenbehandlung ist Dr. Guido Elsäßer (Kernen-Stetten) mit seiner langjährigen praktischen Erfahrung für den Arbeitskreis sehr aktiv.

Das Zahnmedizinische Fortbildungszentrum in Stuttgart hat auf Anregung des Arbeitskreises das Curriculum „Geriatrische Zahnheilkunde“ erarbeitet. Die ersten drei Kursserien wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Der vierte Kurs begann im März 2010 und für Herbst 2010 stehen ebenfalls schon die Termine fest (www.zfz-stuttgart.de). Entsprechende Angebote für die zahnmedizinischen Mitarbeiterinnen sind in Planung.

Zudem wurden Schulungsmaterialien für die Pflegeausbildung (drei Module à acht Stunden)
Abb. 4: Im Internet gibt die Zahnarztsuche Auskunft, wo pflegebedürftige Menschen zahnärztlich behandelt werden können.
Abb. 4: Im Internet gibt die Zahnarztsuche Auskunft, wo pflegebedürftige Menschen zahnärztlich behandelt werden können.
zur Vermittlung der Grundlagen, vor allem aber zur Bewältigung der praktischen Herausforderungen vor Ort erarbeitet. Zunächst ist hier die Kooperation mit den privaten Pflegeschulen in Baden-Württemberg geplant.

Im Internet ist es Betroffenen und deren Angehörigen möglich, einen kompetenten Zahnarzt zu finden (Abb. 4; www.lzk-bw.de – Zahnarztsuche – wird derzeit überarbeitet). Die Internetplattform stellt der Zahnärzteschaft darüber hinaus alle wichtigen Informationen zur Verfügung (Menü Zahnärzte bzw. Mitglieder). Zum Beispiel sind hier die Erläuterungen für die Schulungsmaterialien sowie Teilnahmebescheinigungen, aber auch die Unterlagen zur Kommunikation mit den Pflegeeinrichtungen abrufbar.  
Bezirksebene


Über die Zahnärztekammern Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen können die Schulungsmaterialien bezogen werden. Die Propyhlaxereferenten der vier Bezirke ernennen für die Kreise sogenannte Senioren- und Behindertenbeauftragte und koordinieren seit 2007 regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch.
Kreisebene


Die Senioren- und Behindertenbeauftragten (SuB) der Kreiszahnärzteschaften organisieren Treffen der Betreuungsteams vor Ort. Sie informieren über Projektentwicklungen und halten die Schulungsmaterialien für die Betreuungsteams vor. Die SuB suchen darüber hinaus die Kooperation mit den Gesundheitsfachdiensten bei den Landratsämtern. Sie informieren die Heimaufsicht über das Projekt und stellen – wenn möglich – das Projekt im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen vor.
Vor Ort


Die SuB können auch die Betreuungsteams vor Ort bei Erstgesprächen mit den Pflegeeinrichtungen unterstützen. Die Betreuungsteams schließlich führen in den Einrichtungen Schulungen des Pflegepersonals durch. Bei entsprechender Mitarbeit der Einrichtung übernehmen die Betreuungsteams auf Wunsch der Betroffenen bzw. der Angehörigen auch die Behandlung von Bewohnern ohne Hauszahnarzt.

AKABe BW – Modulbausteine



Zur Kommunikation vor Ort stehen Flyer sowohl für die Pflegeeinrichtungen als auch für Betroffene und deren Angehörige zur Verfügung (Abb. 5). Vorträge erlauben Schulungen zu verschiedenen Schwerpunkten: Alterszahnheilkunde, Behindertenbehandlung, Schwerstpflegebedürftigkeit und geeignete Pflegemittel. Eine Diashow erlaubt, interaktiv alle relevanten Pathologien im Bereich der Mundhöhle und Komplikationen bei Zahnersatz zu erarbeiten (Abb. 6 u. 7). Jeder Senioren- und Behindertenbeauftragte hält einen Pflegekoffer mit den verschiedenen Pflegemitteln zur interaktiven Schulung bereit (Abb. 8).
Bilder
Abb. 5: Informationsflyer für Pflegeeinrichtungen, pflegende Angehörige sowie die Betroffenen.   Abb. 6: Seminar-Vorträge zu verschiedenen pflegerelevanten Themen.   Abb. 7: Eine Bilderserie erlaubt, die Pathologien der Mundhöhle interaktiv nochmals zu erarbeiten.   Abb. 8: Der Pflegekoffer macht die verschiedenen Mittel zur Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege anfassbar.  


Abb. 9: Der Pflegefilm veranschaulicht die Tipps und Tricks u.a. im Umgang mit Zahnersatz besonders gut.
Abb. 9: Der Pflegefilm veranschaulicht die Tipps und Tricks u.a. im Umgang mit Zahnersatz besonders gut.
Gerade in der Pflege ist anstelle statischer Bilder die Darstellung von Abläufen wichtig. Wie gliedert man eine Prothese ein und aus? Wie wird eine Interdentalbürste benutzt? Wie reinigt man eine Prothese richtig? Hierfür wurde ein Pflegefilm entwickelt (Abb. 9). Um den richtigen Umgang mit Prothesen üben zu können, wurde ein herausnehmbarer Zahnersatz mit den typischen technischen Merkmalen entwickelt. Das lebensechte Modell zeigt darüber hinaus typische Pathologien wie Karies, Pilzbefall, Druckstellen und Passungenauigkeiten (Abb. 10a u. b). Wirklich realistisch ist aber erst das im Phantomkopf eingespannte Modell, an
Abb. 10a u. b: Das Demonstrationsmodell.
Abb. 10a u. b: Das Demonstrationsmodell.
dem man die Mundhöhleninspektion sowie das Ein- und Ausgliedern auch unter eingeschränkten Lichtverhältnissen und erschwerten Zugangsbedingungen lernen kann (Abb. 11).

Die Nachhaltigkeit der verschiedenen Schulungsmaßnahmen wird durch das „Handbuch der Mundhygiene“ unterstützt (Abb. 12). Es wird über die Bezirkszahnärztekammern den SuB und Betreuungsteams zur Verfügung gestellt. Hat eine Einrichtung noch keinen Betreuungszahnarzt, können zunächst mit orientierenden Fragebögen die Compliance der Einrichtung und auch der Mundgesundheitsstatus der Bewohner evaluiert werden. Dies sensibilisiert die Pflegekräfte in der Anfangsphase zusätzlich. Aufnahmebögen und Notfallüberleitungsbögen runden das Angebot für eine gute Kommunikation im Rahmen der zahnärztlichen Betreuung ab (Abb. 13).
Bilder
Abb. 11: Die Montage im Phantomkopf erlaubt eine praxisnahe Schulung zum Ein- und Ausgliedern von Zahnersatz sowie zur Inspektion der Mundhöhle.   Abb. 12: Das Handbuch der Mundhygiene sollte mittelfristig auf keiner Pflegestation fehlen.   Abb. 13: Verschiedene Fragebögen und Formulare erlauben, die Compliance der Einrichtung sowie die jeweilige Situation vor Ort besser abzuschätzen und nicht zuletzt auch die praktischen Abläufe reibungsloser zu gestalten.  

Fazit



Dieses Projekt könnte nach Evaluation beispielhaft für andere Regionen sein. In ganz Deutschland muss sich die Zahnärzteschaft der Herausforderung durch den demographischen Wandel bewusst werden und entsprechend reagieren.

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Fotostrecke
Abb. 2: AKABe BW – das Konzept der Landeszahnärztekammer in Baden-Württemberg zur kompetenten Betreuung pflegebedürftiger Menschen im Bereich Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege.   Abb. 3: Das Konzept des AKABe BW ist eng verzahnt und nutzt dabei bereits bestehende Strukturen.   Abb. 4: Im Internet gibt die Zahnarztsuche Auskunft, wo pflegebedürftige Menschen zahnärztlich behandelt werden können.   Abb. 5: Informationsflyer für Pflegeeinrichtungen, pflegende Angehörige sowie die Betroffenen.   Abb. 6: Seminar-Vorträge zu verschiedenen pflegerelevanten Themen.   Abb. 7: Eine Bilderserie erlaubt, die Pathologien der Mundhöhle interaktiv nochmals zu erarbeiten.   Abb. 8: Der Pflegekoffer macht die verschiedenen Mittel zur Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege anfassbar.   Abb. 9: Der Pflegefilm veranschaulicht die Tipps und Tricks u.a. im Umgang mit Zahnersatz besonders gut.   Abb. 10a u. b: Das Demonstrationsmodell.   Abb. 11: Die Montage im Phantomkopf erlaubt eine praxisnahe Schulung zum Ein- und Ausgliedern von Zahnersatz sowie zur Inspektion der Mundhöhle.   Abb. 12: Das Handbuch der Mundhygiene sollte mittelfristig auf keiner Pflegestation fehlen.   Abb. 13: Verschiedene Fragebögen und Formulare erlauben, die Compliance der Einrichtung sowie die jeweilige Situation vor Ort besser abzuschätzen und nicht zuletzt auch die praktischen Abläufe reibungsloser zu gestalten.  


Literaturverzeichnis

[1] 4. Deutsche Mundgesundheitsstudie. Institut der Deutschen Zahnärzte. Köln 2006
[2] Awano S, Ansai T, Takehara T et al.: Oral health and mortality risk from pneumonia in the elderly. J Dent Res 87, 334–339 (2008)
[3] Deschner J, Jepsen S: Wechselwirkungen zwischen Parodontitiden und Diabetes. Zahnärztl Mitt 98, 28–40 (2008)
[4] Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA). Report Altersdaten GeroStat 03, 2007
[5] Dieke A: Longitudinale Untersuchung zur Mundgesundheit und zur mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität bei institutionalisierten älteren Menschen. Med. Diss. Heidelberg 2008
[6] Dieke R: Vergleich verschiedener Prophylaxekonzepte für institutionalisierte ältere Menschen: Klinische und subjektive Bewertung. Med. Diss. Heidelberg 2008
[7] Dörfer CE, Becher H, Grau AJ et al.: The association of gingivitis and periodontitis with ischemic stroke. J Clin Periodontol 31, 396–401 (2004)
[8] Drangsholt MT: A new causal model of dental diseases associated with endocarditis. Review. Ann Periodontol 3, 184–196 (1998)
[9] Fitzpatrick J: Oral health care needs of dependent older people: Responsibilities of nurses and care staff. J Adv Nurs 32, 1325–1332 (2000)
[10] Hassel AJ, Koke U, Rammelsberg P: Mundgesundheitsbezogene Lebensqualität bei Senioren im Heim. Der Zahnarzt kann einen positiven Einfluss nehmen. Zahnärztl Mitt 96, 38–40 (2006)
[11] Jäger S: Mundhygiene und Mundgesundheit bei Bewohnern von Altenpflegeheimen – Auswirkungen eines Trainingsprogramms für Pflegekräfte auf die Mundgesundheit der Bewohner. Med. Diss. Bonn 2009
[12] Kreissl ME, Eckardt R, Nischtke I: Mundgesundheit und Pneumonie – der Mund als Keimreservoir für Pneumonien bei pflegebedürftigen Senioren. Quintessenz 59, 1089–1096 (2008)
[13] Mader A: Wo der Zahnarzt zu den Senioren kommt. Zahnärzteblatt Baden-Württemberg Sept. 2005, 48–51
[14] Niekusch U, Bock-Hensley O: Zahnhygiene in Altenheimen des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg. Zahnärztlicher Gesundheitsdienst 35 (9), 4–6 (2005)
[15] Nitschke I: Fundamentals of dentistry for geriatric rehabilitation – an introduction to geriatric dentistry. Z Gerontol Geriatr 33, 45–49 (2000)
[16] Nitschke I, Müller F, Hopfenmüller W: The uptake of dental services by elderly Germans. Gerodontology 18, 114–120 (2001)
[17] Tonetti MS, D’Aiuto F, Deanfield J et al.: Treatment of periodontitis and endothelial function. N Engl J Med 356, 911–920 (2007)
[18] Shabestari MM: Der Einfluss des Mundgesundheitsbewusstseins des Pflegepersonals auf die Mundgesundheit von ambulant und stationär pflegebedürftigen Berliner Senioren. Med. Diss. Leipzig 2008

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