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Therapie der Periimplantitis – ein Protokoll für klinischen Erfolg – Teil 1
In der vorliegenden Arbeit wird ein standardisiertes Protokoll zur korrekten Diagnose sowie für einen vorhersagbaren Therapieerfolg bei periimplantären Erkrankungen vorgestellt. Anhand einer schrittweise dokumentierten Kasuistik wird ein klinisch vielfach erprobtes Protokoll zur regenerativen Therapie der Periimplantitis kritisch diskutiert, wobei der Fokus auf der Patientenselektion, einer korrekten Diagnostik und der gründlichen Dekontaminierung der befallenen Implantatoberfläche liegt. Beim vorliegenden Fall war es aufgrund der chirurgischen und prothetischen Therapieplanung möglich, den regenerierten periimplantären Knochen während Re-Entry-Eingriffen klinisch zu evaluieren. Das gleiche Protokoll führte in 15 weiteren Fällen zum klinischen Erfolg, welche sich momentan in der Nachbeobachtung befinden. Mehr...
Von Dr. Önder Solakoglu, MCD, M.Sc. aktualisiert am 19.01.2012Intrasinusale Implantation – eine Untersuchung aus der zahnärztlichen Praxis
Seit Beginn der zahnärztlichen Implantologie wird der Umgang mit der Kieferhöhle (KH) kontrovers diskutiert und noch immer gilt ihre Integritätsverletzung als zahnärztlicher Fehler. In dieser praxisinternen Untersuchung wurden eigene und auch übernommene Patienten mit DVT nachuntersucht, wenn sich im OPTG eine nahe Beziehung von Implantaten und KH vermuten ließ. Das Ziel war eine Aussage über langfristige Konsequenzen einer akzidentellen Perforation während der Implantation. Mehr...Von Milan Michalides aktualisiert am 28.10.2011
Eine Anwendung des BIOMET 3i Encode®-Abformsystems
Prothetische Rehabilitation einer neurologisch geschädigten Patientin
Die schleichende Rationierung in der Medizin trifft auch die Zahnmedizin. Hier schaffen Zuzahlungsmodelle eine gewisse Flexibilisierung. Damit wird die Anwendung von Dentalimplantaten auch bei Risikopatienten möglich, die einer „normalen“ Behandlung nicht zugänglich sind: behandlungsunwillige Kinder, Phobiker und zerebral (z.B. nach apoplektischem Insult) Geschädigte, die nur in Vollnarkose behandelt werden können. Dabei müssen Therapiekonzepte verfolgt werden, die der längeren Lebenserwartung dieser Menschen gerecht werden, welche auch Anrecht auf eine ästhetische Rehabilitation haben. Mehr...Von Dr. Frank Kehrer, Dr. Marc Schweizer, Dr. Florian Steck, Claus Pukropp aktualisiert am 21.06.2011
Prognostische Faktoren für die Periimplantitis-Therapie – Teil 1
Periimplantäre Erkrankungen besitzen über die Vertiefung der Taschen eine sich selbst verstärkende Tendenz zur Progression. Ein systematischer Recall und frühe Diagnostik ermöglichen es, diese Abfolge durch eine initiale Mukositistherapie zu unterbrechen. Als minimalinvasives Verfahren reduziert die aPDT alle in der Mundhöhle bekannten Bakterienspezies effektiv. Die chirurgische Therapie der ausgeprägten Periimplantitis erfordert eine effiziente und gewebefreundliche Dekontamination des Operationsareals. Die Defektaugmentation mit einem porösen Titangranulat erlaubt die Reduktion der Taschentiefe. Mehr...Von PD Dr. Jörg Neugebauer, Dr. Freimut Vizethum, Dr. Frank Kistler, Dr. Dr. Martin Scheer, Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, Dr. Franzisksa Möller MSc., Dr. Steffen Kistler aktualisiert am 15.06.2011
Update durchmesserreduzierte Implantate
Fast alle Hersteller bieten neben Implantaten mit Standarddurchmesser auch durchmesserreduzierte Implantate an, die in drei Gruppen unterteilt werden: 1) durchmesserreduzierte ein- oder zweiteilige Implantate für die Kronen- und Brückenprothetik, 2) einteilige Mini-Implantate zur Stabilisierung von Prothesen, 3) provisorische Implantate. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen und der praktischen Bewertung durchmesserreduzierter konventioneller Implantate, die bei reduziertem Knochenangebot und engen Zahnlücken eingesetzt werden können. Mehr...Von Dr. Marc Hansen aktualisiert am 14.06.2011
Konturverbesserung des Alveolarfortsatzes durch Titangranulat
Zur Augmentation von bukkalen Knochendefekten bei Spätimplantationen wurde ein nicht resorbierbares weißes Titangranulat nach Anmischen mit Eigenblut ohne Membran zwischen Mukoperiostlappen und Knochen appliziert. Nach einer Nachbeobachtungszeit von bis zu 28 Monaten zeigten sich formstabile und ästhetisch zufriedenstellende Ergebnisse. Mehr...Von Dr. Helmut Gerhard Steveling, Dr. Christian Mertens aktualisiert am 14.06.2011
Parodontologie meets Implantologie
Konservative sowie minimalinvasive Therapieansätze dominieren die moderne klinische Parodontologie, weil die traditionellen, radikalinvasiven Techniken die steigenden ästhetischen Ansprüche nicht mehr erfüllen können. Neben der Beseitigung der Entzündung als entscheidendes Kriterium erfolgreicher Parodontaltherapie ist die ästhetische und funktionelle Rehabilitation ein gleichermaßen obligater Bestandteil geworden. Es bedarf vorhersagbarer Verfahren, um auch fragliche Zähne langfristig zu stabilisieren, was – insbesondere bei Furkationsbeteiligung – oft nur eingeschränkt möglich ist. Implantate sind in diesem Zusammenhang eine wertvolle Alternative. Mehr...Von ZA Markus Bechtold, Dr. Stefan Fickl aktualisiert am 31.05.2011
Zukünftige Entwicklungen in der digitalen dentalen Volumentomografie – Teil 1
Die rasch fortschreitende technische Entwicklung führt dazu, dass neue Detektions- und Rekonstruktionsverfahren im Bereich des zahnärztlichen Röntgens zur Verfügung stehen. Auch die noch junge Technik der dentalen Volumentomografie (DVT), wie das Verfahren im offiziellen Sprachgebrauch des Bundesministeriums für Umwelt jetzt heißt, wird sich weiter entwickeln. Die DVT wird qualitativ besser werden und die Strahlendosis wird bei gleicher Qualität reduziert werden. 3D- und 4D-Techniken werden die traditionellen Aufnahmen zunehmend verdrängen. Das Matchen verschiedener Bildmodalitäten und Aufnahmearten wird allmählich zum Standard werden und dem Anwender neue technische Kenntnisse abverlangen. Dieser Artikel fasst die aktuellen Entwicklungen zusammen und gibt einen Ausblick auf die nähere Zukunft. Mehr...Von PD Dr. Ralf Schulze, Dr. Dan Brüllmann aktualisiert am 18.04.2011
Atraumatische Zahnextraktion mit dem Easy X-trac System
Die Techniken der Zahnextraktion haben sich über Jahrzehnte nicht oder nur unbedeutend verändert. Verändert hingegen haben sich die Anforderungen in der modernen Implantologie. In rasanter Geschwindigkeit wechselten die Paradigmen und die Forderung nach dem Erhalt biologischer Strukturen war mit den klassischen Methoden der Chirurgie oft nicht mehr vereinbar. Die atraumatische Entfernung erkrankter Zahnhartsubstanz steht immer häufiger im Mittelpunkt der dentalen Implantologie. Mehr...Von Dr. Thomas Offermann aktualisiert am 21.01.2011
Reduktion von Mikrobewegungen bei verschraubten Suprastrukturen
Ein entscheidender Faktor für die langfristige Knochen- und Weichgewebestabilität ist der bakteriendichte, form- und kraftschlüssige Sitz des Abutments im Implantat. Beim Ankylos®-Implantat wird diese Forderung durch dessen besondere Konusform erfüllt. Dieses Prinzip hat den Autor inspiriert, den Halt einer auf dem Abutment verschraubten Krone durch einen konusartigen Kronen-Abutment-Rand zu optimieren. Mehr...Von Dr. Peter Aufleger aktualisiert am 01.12.2010
Praktischer Standard oder Ausnahmeindikation?
Computernavigierte Implantologie
Grundsätzlich kann man heute in den verschiedensten medizinischen Disziplinen mit computergestützter Navigation arbeiten, z.B. in der Neurochirurgie, der Herzchirurgie, der Orthopädie. Mittlerweile ersetzt sogar ein Roboter die Chirurgenhand (Robotik). Auch in der Oralchirurgie, insbesondere in der Implantologie, kann die Navigation bei entsprechender Indikation deutliche Vorteile haben [2, 3, 6]. Bringt die Herstellung eines Computertomogramms schon einen Informationsmehrwert über die dreidimensionale Knochenstruktur, bedarf es allerdings für die Übertragung dieser Erkenntnisse auf die klinische, intraoperative Situation apparativer Strategien, wie sie die Methoden der navigierten Operationstechnik bieten. Mehr...Von Dr. Torsten Glas, Dr. Volkmar Hartung, ZTM Matthias Gabert aktualisiert am 22.11.2010
Innovativ oder nur modisch?
Diagnostik des parodontalen und periimplantären Gewebeabbaus mit aMMP-8 – Teil 1
Die Matrix-Metalloproteinase-8 (MMP-8; Synonym: Kollagenase 2) ist in ihrer aktiven, kollagenabbauenden Form das für die parodontale resp. periimplantäre Gewebedestruktion verantwortliche Enzym. Wird es gefunden, z.B. im Sulkusfluid, ist dies gleichbedeutend mit dem Nachweis akut voranschreitender Gewebezerstörung. Erst seit kurzer Zeit stehen dem Zahnarzt Tests zum qualitativen wie auch quantitativen Nachweis von aMMP-8 zur Verfügung. Mehr...Von PD Dr. Lutz Netuschil aktualisiert am 10.11.2010
Implantation bei Senioren – Teil 1
Die demografische Entwicklung mit der Zunahme des Anteils älterer Patienten wird sich auch auf die zahnärztliche Implantologie auswirken. Alter per se gilt nicht als Kontraindikation für eine Implantatversorgung. Allerdings sind verschiedene biologische, anatomische und medizinische Aspekte zu beachten. Dazu gehören physiologische Altersveränderungen, Alterskrankheiten sowie eine breite Palette anatomischer Veränderungen an den Kieferknochen, insbesondere bei Zahnlosigkeit. Mehr...Von Prof. Dr. Werner Götz aktualisiert am 28.10.2010
Dentegris SL: Der Mercedes unter den Implantaten
Fragen Sie heute einen Mercedes-Fahrer, was die Abkürzung „SL“ auf dem Heck seines Wagens bedeutet, wird er sagen: sportlich, leicht. Andere tippen auf Sport, Luxus und wieder andere sind sich sicher, dass „SL“ Super-Limousine bedeutet. Der Konstrukteur des vor über 50 Jahren erschienenen legendären Flügeltürers 300 SL hat es garantiert gewusst. Was „SL“ bei Dentegris bedeutet, ist klar: Es steht für „Sinuslift“, die Indikation, für die es entwickelt wurde. Dennoch erscheint mir die gedankliche Analogie zur Qualität eines deutschen Markenautos gar nicht so abwegig. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 03.08.2010
Sofortbelastung von sechs Kugelkopfimplantaten mit einer Totalprothese
Minimalinvasive Implantationstechniken gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Bei älteren und risikobelasteten Patienten stehen schonende Implantationstechniken im Vordergrund. Die transgingivale Vorgehensweise bietet sich immer dann an, wenn genügend ortsständiger Knochen vorhanden ist, die Primärstabilität der Implantate gewährleistet ist und eine genügend große Implantatzahl inseriert werden kann. Mehr...Von DS Frank Schrader aktualisiert am 21.07.2010
Diagnostische Sicherheit durch das Periotest-Verfahren
Osseointegration ist ein sehr individueller Vorgang, der von vielen Begleitfaktoren abhängig ist. Das Periotest-Gerät stellt für den implantologisch tätigen Zahnarzt ein wertvolles Instrument zur Verifizierung der individuellen Osseointegration dar. Da die Oberflächen der Implantate inzwischen optimiert wurden, sind die vor 30 Jahren postulierten Einheilzeiten obsolet geworden. Hier gibt das Periotest-Verfahren sichere Anhaltspunkte für den Beginn der prothetischen Rehabilitation. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 07.07.2010
Das Emergenzprofil und die Sofortversorgung im Oberkiefer
Die Versorgung der Einzelzahnlücke oder kleinerer Schaltlücken stellt den Zahnarzt vor vielfältige Anforderungen: Sind die Alveolen nach einer Extraktion für eine Sofortimplantation geeignet? Wie erfolgreich ist eine Sofortimplantation bei eventuellen apikalen Aufhellungen zu realisieren? Wie soll die provisorische Versorgung aussehen? Wie ist ein gutes ästhetisches Ergebnis ohne Einbußen erreichbar? Mehr...Von Dr. Martin Grieß aktualisiert am 05.07.2010
Die Greifswalder Verbundbrückentechnologie – ein übertragbares Versorgungskonzept
Die Implantologie gilt als äußerst zuverlässige und erfolgreiche Therapieform. Dennoch sind biologische oder technische Komplikationen, insbesondere bei mehrgliedrigen Implantat- sowie zahn- und implantatgetragenen Brückenkonstruktionen, nicht immer auszuschließen. Deshalb sollten sie bedingt abnehmbar konzipiert werden, damit etwaige Revisions- und Reparaturarbeiten problemlos durchzuführen sind [3, 5, 26]. Speziell in der Verbundbrückentechnologie kann der heutige Konstruktionsstandard diese Forderungen nur ansatzweise erfüllen [26]. Das Konzept der Greifswalder Verbundbrücke hingegen entspricht dem Anforderungsprofil in besonderer Weise und bietet darüber hinaus weitere klinische und technische Vorteile. Mehr...Von Dieter Steinborn aktualisiert am 21.05.2010
Die photodynamische Therapie – Teil 2
Vergleichende Untersuchungen verschiedener Photodynamik-Systeme
Zu einigen aktuell erhältlichen Photodynamik-Systemen wurden vergleichende Untersuchungen angestellt, einerseits bei der Suche nach einem geeigneten System für die eigene Praxis, andererseits für eine Masterthesis zum Thema Periimplantitisbehandlung mittels PDT. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten konnten drei verschiedene Geräte getestet werden. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 12.03.2010
Der erfolgreiche Ersatz seitlicher Schneidezähne
Schmale Implantate bei Aplasie – Teil 1
Die Aplasie der oberen seitlichen Schneidezähne ist eine relativ häufig auftretende Form der Hypodontie. Die Therapie eines solchen Defektes kann heute mit implantatgetragenen Kronen erfolgreich durchgeführt werden. Aufgrund der oft eingeschränkten Platzverhältnisse sind im Durchmesser reduzierte Implantate, wie das XiVE® 3.0, erforderlich. Der funktionelle und ästhetische Langzeiterfolg dieser Therapievariante wird durch den Erhalt von ausreichendem Knochenvolumen um das Implantat entscheidend beeinflusst. Mehr...Von Dr. Michael Ferchland aktualisiert am 02.03.2010
Explantation eines frakturierten Blattimplantates mittels Piezo Surgery
Es gibt in der zahnmedizinischen Fachliteratur eine Vielzahl von Artikeln, die sich mit dem Einbringen von Implantaten befassen – in früheren Zeiten wurden auch Techniken zur Insertion von Blattimplantaten beschrieben. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Blattimplantate durchaus ihren Stellenwert hatten und in manchen Praxen möglicherweise immer noch haben. Fakt ist aber: Wer solche „Ungetüme“ aus dem Kiefer wieder entfernen muss, hinterlässt einen entsprechend großen Defekt. Der vorliegende Fallbericht stellt ein gut funktionierendes und atraumatisches Verfahren zur Explantation eines großvolumigen Extensionsimplantates vor. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 24.02.2010
Die photodynamische Therapie – Teil 1
Grundlagen, Wirkprinzip und Anwendungen der Photodynamik im Rahmen der Parodontitis- und Periimplantitistherapie
Aktuellen Berichten aus zahnmedizinisch ausgerichteten Medien zufolge wurden 2008 ca. 950.000 Implantate deutschlandweit inseriert. Und es ist mit einer rasanten Zunahme dieser Zahl zu rechnen, 2009 wird wohl die Eine-Million-Grenze überschritten worden sein. Doch was den meisten Patienten als Segen moderner, wissenschaftlich abgesicherter Therapie zugute kommt, wird einigen bis dato nicht gekannte Probleme bescheren. Die Rede ist von einer stetig wachsenden Anzahl nicht oder schwer beherrschbarer Entzündungen der periimplantären Region mit oder ohne Beteiligung des Knochens. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 28.01.2010
Die Periimplantitis – Teil 1
Die Überlebens- und Erfolgsraten der wurzelförmigen enossalen Implantate reichen für einen Zeitraum von 15 Jahren weit über 90% hinaus [1, 2]. Bei dieser langjährigen stabilen Verankerung kommt es zur „funktionellen Ankylose“ bzw. zur Osseointegration [3, 4]. Mehr...Von Dr. Anton Friedmann aktualisiert am 28.01.2010
Ersatz eines oberen mittleren Schneidezahns mit einem Straumann® Bone Level Implantat und GBR-Technik
Eine 59-jährige Frau stellte sich in der Praxis des Autors wegen eines idiopatischen externen Wurzelgranuloms an Zahn 11 vor. Sie ist Nichtraucherin mit medikamentös behandelter Hypertonie, sonst in einem guten Gesundheitszustand. Die vorgenommene, im Sinne von zahnerhaltend konservativ zu nennende Therapie bestand in einer chirurgischen Ostektomie. Mehr...Von Dr. Massimo Ciocco aktualisiert am 17.11.2009
Wie erfolgreich ist die Behandlung der Periimplantitis oder Mukositis? – Teil 1
Implantatmukositis (nachfolgend nur noch Mukositis genannt) und Periimplantitis sind biologische Komplikationen mit infektiöser Ätiologie. Mukositis wurde als Entzündung ohne evident klinischen Knochenverlust definiert. Dagegen greift die Periimplantitis auch den angrenzenden Knochen an, wobei der nach Implantation auftretende alveoläre Knochenumbau zu berücksichtigen ist [1]. Die Prävalenz von Mukositis und Periimplantitis wird zurzeit diskutiert [2, 3]. Ziel dieses Aufsatzes ist es, die vorhandene Literatur zur Effektivität der Mukositis- bzw. Periimplantitistherapie zu sichten und den aktuellen Stand zusammenzufassen. Dabei suchten wir speziell auch nach Veröffentlichungen, die in bisherigen systematischen Reviews nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich werden nur Studien aus peer-reviewed journals einbezogen. Mehr...Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD, G. Rutger Persson DDS aktualisiert am 26.10.2009
aPDT in der Periimplantitistherapie – Teil 1
Die Periimplantitis gilt heute als häufigste Komplikation der Implantologie. Die Therapie ist aufgrund der multifaktoriellen Genese und der komplexen Struktur-, Gewebs- und Stoffwechselsituation schwierig und oft ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Die antimikrobielle Photodynamische Therapie (aPDT) findet aufgrund ihres effizienten und atraumatischen Charakters zunehmend Einzug in Praxen, in denen Implantologie nicht nur mit guter Vorbereitung und Durchführung, sondern auch mit sorgfältiger Nachsorge verknüpft ist. Mehr...Von Dr. Freimut Vizethum aktualisiert am 26.10.2009
Vom biologischen Modell bis zur experimentellen Anwendung
Sinprep – ein Vorschlag für die Optimierung des Sinuslifts – Teil 1
In der zahnärztlich implantologischen Praxis werden der „direkte (große) Sinuslift“ nach Tatum, der „interne (kleine) Sinuslift“ nach Summers und neuerdings der modifizierte interne Sinuslift mittels des „Balloon-Lift-Control“ (BLC) mit zunehmender Häufigkeit angewendet. Bei grundsätzlicher Betrachtung dieser Verfahren ist festzustellen, dass alle drei auf der Interposition von Knochen, Ersatzmaterial oder deren Gemische zwischen der Kieferhöhlenschleimhaut (KHS = Schneider’sche Membran) und dem Kieferhöhlenknochen (KHK) beruhen. Sie unterscheiden sich neben der Indikation vor allem hinsichtlich der Topografie und Größe des angelegten Zugangs sowie des zum Einsatz kommenden Instrumentariums. Eine breite Palette von Handinstrumenten bis zu ausgeklügelten motor- und schallgetriebenen Systemen dient einem möglichst atraumatischen Vorgehen. Mehr...Von Roland Balan aktualisiert am 22.10.2009
Parodontitis und Periimplantitis: Gemeinsame Ätiologie? – Teil 1
Innerhalb der letzten 20 Jahre entwickelte sich die implantatgestützte Prothetik zunehmend zu einer Alternative bei der Versorgung von Zahnverlusten infolge von Traumata, Karies, Parodontitis und anderen Erkrankungen. Die Erfolgsrate scheint hoch zu sein. Da inzwischen aber die ursprünglich eher restriktive Indikation deutlich erweitert wurde, muss in Zukunft mit dem Ansteigen der entsprechenden Komplikationsrate gerechnet werden. Ursachen können beispielsweise eine unzureichende Knochenunterstützung oder eine ungeeignete Gewebeführung während des chirurgischen Eingriffs sein. Diese Kausalfaktoren sollen aber im Folgenden nicht diskutiert werden. Hier soll die Periimplantitis im Vordergrund stehen. Mehr...Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD, G. Rutger Persson DDS aktualisiert am 02.10.2009













![Abb. 1: Planung der Implantatpositionierung am Simplant-Programm. Umgehung eines Sinusliftes durch endständig geneigte Implantate (Konzept der „Tilted Implants“ nach Testori [8], Praxis Hartung/Glas 2007). Abb. 1: Planung der Implantatpositionierung am Simplant-Programm. Umgehung eines Sinusliftes durch endständig geneigte Implantate (Konzept der „Tilted Implants“ nach Testori [8], Praxis Hartung/Glas 2007).](typo3temp/pics/71e2baf300.jpg)
















