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Adjuvante Behandlung refraktärer chronischer Parodontitis mittels Orthomolekularia – eine prospektive Pilotstudie aus der Praxis
Epidemiologischen Studien zufolge [13] sind allein in Deutschland mindestens 25 Millionen Erwachsene von einer Parodontitis betroffen. Die Behandlung geschieht im Normalfall durch das sogenannte „Scaling & Root Planing“ (SRP), was in der Mehrzahl der Fälle zum Abklingen der Entzündungszeichen sowie zu einer verringerten Progredienz führt. In diesem Kontext sind die Begriffe „therapieresistente“ oder „refraktäre Parodontitis“ umstritten. Während Letztere einerseits als nicht vorhanden negiert wird, sind andererseits Studien vorhanden, welche sich speziell dieser Patientengruppe annehmen [5, 12]. Es fragt sich, inwieweit Patienten mit refraktärer Parodontitis einer erweiterten Behandlung bedürfen, welche dann nicht mechanisch basiert sein sollte. Auch wenn der Einsatz von Antibiotika hier kurzfristig sinnvoll erscheinen mag, ist auf längere Sicht vor allem die Ernährung bedeutsam. Mehr...
Von PD Dr. Lutz Netuschil, Peter-Hansen Volkmann, Rolf Olbertz, Dr. Heinz-Peter Olbertz M.Sc. aktualisiert am 15.06.2011Prognostische Faktoren für die Periimplantitis-Therapie – Teil 1
Periimplantäre Erkrankungen besitzen über die Vertiefung der Taschen eine sich selbst verstärkende Tendenz zur Progression. Ein systematischer Recall und frühe Diagnostik ermöglichen es, diese Abfolge durch eine initiale Mukositistherapie zu unterbrechen. Als minimalinvasives Verfahren reduziert die aPDT alle in der Mundhöhle bekannten Bakterienspezies effektiv. Die chirurgische Therapie der ausgeprägten Periimplantitis erfordert eine effiziente und gewebefreundliche Dekontamination des Operationsareals. Die Defektaugmentation mit einem porösen Titangranulat erlaubt die Reduktion der Taschentiefe. Mehr...Von PD Dr. Jörg Neugebauer, Dr. Freimut Vizethum, Dr. Frank Kistler, Dr. Dr. Martin Scheer, Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, Dr. Franzisksa Möller MSc., Dr. Steffen Kistler aktualisiert am 15.06.2011
Parodontologie meets Implantologie
Konservative sowie minimalinvasive Therapieansätze dominieren die moderne klinische Parodontologie, weil die traditionellen, radikalinvasiven Techniken die steigenden ästhetischen Ansprüche nicht mehr erfüllen können. Neben der Beseitigung der Entzündung als entscheidendes Kriterium erfolgreicher Parodontaltherapie ist die ästhetische und funktionelle Rehabilitation ein gleichermaßen obligater Bestandteil geworden. Es bedarf vorhersagbarer Verfahren, um auch fragliche Zähne langfristig zu stabilisieren, was – insbesondere bei Furkationsbeteiligung – oft nur eingeschränkt möglich ist. Implantate sind in diesem Zusammenhang eine wertvolle Alternative. Mehr...Von ZA Markus Bechtold, Dr. Stefan Fickl aktualisiert am 31.05.2011
Prävention ist mehr als PZR
Raucheranalyse und Möglichkeiten zur Raucherberatung
Das Spektrum der Prävention in Zahnarztpraxen sollte um das Angebot einer Raucherentwöhnung bei interessierten Patienten erweitert werden. Das früh begonnene, lange Zeit ausgeübte und mäßige bis starke Zigarettenrauchen schädigt das orofaziale System in unterschiedlicher Weise und bedingt Misserfolge in der zahnärztlichen Therapie. Es werden Empfehlungen zur Raucherentwöhnung in Zahnarztpraxen vorgestellt. Mehr...Von Prof. Dr. Bernd-Michael Kleber, Dr. Holger Gehrig M.Sc. aktualisiert am 02.05.2011
Wechselbeziehung zwischen Parodontitis und Diabetes
Mundgesundheit und Diabetes mellitus – Teil 1
Die Interaktionen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen stehen seit einigen Jahren im Fokus der parodontologischen Forschung. Die Wechselbeziehung zwischen Parodontitis und Diabetes mellitus war eines der spannenden Themen auf der Fachmesse „Diabetes 2010“ in Münster vom 26. bis 28.02.2010. Eine Prognose zeigt, dass beide Krankheitsbilder zukünftig häufiger vorkommen werden. Deshalb ist die Aufklärung über die Zusammenhänge besonders wichtig. Die Behandlung von Parodontopathien muss integraler Bestandteil des Diabetesmanagements werden, wohingegen die Sicherstellung einer adäquaten glykämischen Einstellung wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Parodontitistherapie ist. Mehr...Von Susan Röse aktualisiert am 01.03.2011
Der informierte Patient
In den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Parodontologie sehr viel verändert. Positiv haben sich die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten entwickelt, negativ vor allem die Honorierung. Das Aufteilen der Leistungsbeschreibungen im BEMA 2004 in Front- und Seitenzähne führte zu einer Abwertung. Die GOZ ist nicht nur seit 1988 in ihrer Bewertung unverändert, tatsächlich wurde sie „kostenneutral“ aus der BUGO 65 entwickelt. Mehr...Von Dr. Wolfgang Stoltenberg aktualisiert am 01.02.2011
Er:YAG-Laser vs. Küretten bei der parodontalen Lappenoperation
Die Therapie der Parodontitis erfolgt sowohl durch geschlossene als auch durch offene Depuration der Wurzeloberfläche. Neben der subgingivalen Entfernung von bakteriellem Biofilm und den an der Wurzeloberfläche adhärierenden Endotoxinen ist der Behandlungsschwerpunkt die Entfernung von subgingivalem Zahnstein (früher: Konkremente). Das Ziel ist die möglichst vollständige Reinigung, ohne hierbei unnötig Substanz von der Wurzel abzutragen. Mehr...Von Dr. Peter Purucker, Christin Andoh, Dr. Doğan Kaner, Dr. Birgit Riep, Prof. Dr. Dr. Jean-Pierre Bernimoulin aktualisiert am 16.11.2010
Innovativ oder nur modisch?
Diagnostik des parodontalen und periimplantären Gewebeabbaus mit aMMP-8 – Teil 1
Die Matrix-Metalloproteinase-8 (MMP-8; Synonym: Kollagenase 2) ist in ihrer aktiven, kollagenabbauenden Form das für die parodontale resp. periimplantäre Gewebedestruktion verantwortliche Enzym. Wird es gefunden, z.B. im Sulkusfluid, ist dies gleichbedeutend mit dem Nachweis akut voranschreitender Gewebezerstörung. Erst seit kurzer Zeit stehen dem Zahnarzt Tests zum qualitativen wie auch quantitativen Nachweis von aMMP-8 zur Verfügung. Mehr...Von PD Dr. Lutz Netuschil aktualisiert am 10.11.2010
Interaktionen zwischen parodontalen und kardiovaskulären Erkrankungen – Teil 1
Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören in den Industrienationen zu den häufigsten Todesursachen, wobei traditionelle Risikofaktoren die Entstehung und das Fortschreiten dieser Erkrankungen nur teilweise erklären können. Es wird angenommen, dass parodontale Erkrankungen ebenfalls einen bedeutenden Risikofaktor darstellen. Mehr...Von Prof. Dr. James Deschner aktualisiert am 17.07.2010
Die photodynamische Therapie – Teil 2
Vergleichende Untersuchungen verschiedener Photodynamik-Systeme
Zu einigen aktuell erhältlichen Photodynamik-Systemen wurden vergleichende Untersuchungen angestellt, einerseits bei der Suche nach einem geeigneten System für die eigene Praxis, andererseits für eine Masterthesis zum Thema Periimplantitisbehandlung mittels PDT. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten konnten drei verschiedene Geräte getestet werden. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 12.03.2010
Die photodynamische Therapie – Teil 1
Grundlagen, Wirkprinzip und Anwendungen der Photodynamik im Rahmen der Parodontitis- und Periimplantitistherapie
Aktuellen Berichten aus zahnmedizinisch ausgerichteten Medien zufolge wurden 2008 ca. 950.000 Implantate deutschlandweit inseriert. Und es ist mit einer rasanten Zunahme dieser Zahl zu rechnen, 2009 wird wohl die Eine-Million-Grenze überschritten worden sein. Doch was den meisten Patienten als Segen moderner, wissenschaftlich abgesicherter Therapie zugute kommt, wird einigen bis dato nicht gekannte Probleme bescheren. Die Rede ist von einer stetig wachsenden Anzahl nicht oder schwer beherrschbarer Entzündungen der periimplantären Region mit oder ohne Beteiligung des Knochens. Mehr...Von Dr. Jörg Gustmann aktualisiert am 28.01.2010
Wie erfolgreich ist die Behandlung der Periimplantitis oder Mukositis? – Teil 1
Implantatmukositis (nachfolgend nur noch Mukositis genannt) und Periimplantitis sind biologische Komplikationen mit infektiöser Ätiologie. Mukositis wurde als Entzündung ohne evident klinischen Knochenverlust definiert. Dagegen greift die Periimplantitis auch den angrenzenden Knochen an, wobei der nach Implantation auftretende alveoläre Knochenumbau zu berücksichtigen ist [1]. Die Prävalenz von Mukositis und Periimplantitis wird zurzeit diskutiert [2, 3]. Ziel dieses Aufsatzes ist es, die vorhandene Literatur zur Effektivität der Mukositis- bzw. Periimplantitistherapie zu sichten und den aktuellen Stand zusammenzufassen. Dabei suchten wir speziell auch nach Veröffentlichungen, die in bisherigen systematischen Reviews nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich werden nur Studien aus peer-reviewed journals einbezogen. Mehr...Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD, G. Rutger Persson DDS aktualisiert am 26.10.2009
aPDT in der Periimplantitistherapie – Teil 1
Die Periimplantitis gilt heute als häufigste Komplikation der Implantologie. Die Therapie ist aufgrund der multifaktoriellen Genese und der komplexen Struktur-, Gewebs- und Stoffwechselsituation schwierig und oft ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Die antimikrobielle Photodynamische Therapie (aPDT) findet aufgrund ihres effizienten und atraumatischen Charakters zunehmend Einzug in Praxen, in denen Implantologie nicht nur mit guter Vorbereitung und Durchführung, sondern auch mit sorgfältiger Nachsorge verknüpft ist. Mehr...Von Dr. Freimut Vizethum aktualisiert am 26.10.2009
Berufsbegleitend zum Master of Science:
Zahlreiche Gründe sprechen für den „MasterOnline Parodontologie“
Um niedergelassenen Zahnärzten eine optimale Form der Weiterbildung anbieten zu können, hat die Universität Freiburg im Jahr 2007 den „MasterOnline Parodontologie“ etabliert. Nun gibt es eine wachsende Anzahl an Postgraduierten-Studiengängen. Was unterscheidet den „MasterOnline Parodontologie“ von anderen Angeboten? Mehr...aktualisiert am 09.10.2009
Interview zum Online-Masterstudiengang Parodontologie
ZP Zahnarzt & Praxis sprach mit einem Teilnehmer des Online-Masterstudiengangs Parodontologie. Dr. Alexander Appenzeller führt eine Praxis in Berlin und ist nun seit acht Monaten wieder Student in Freiburg. Mehr...aktualisiert am 09.10.2009
Parodontitis und Periimplantitis: Gemeinsame Ätiologie? – Teil 1
Innerhalb der letzten 20 Jahre entwickelte sich die implantatgestützte Prothetik zunehmend zu einer Alternative bei der Versorgung von Zahnverlusten infolge von Traumata, Karies, Parodontitis und anderen Erkrankungen. Die Erfolgsrate scheint hoch zu sein. Da inzwischen aber die ursprünglich eher restriktive Indikation deutlich erweitert wurde, muss in Zukunft mit dem Ansteigen der entsprechenden Komplikationsrate gerechnet werden. Ursachen können beispielsweise eine unzureichende Knochenunterstützung oder eine ungeeignete Gewebeführung während des chirurgischen Eingriffs sein. Diese Kausalfaktoren sollen aber im Folgenden nicht diskutiert werden. Hier soll die Periimplantitis im Vordergrund stehen. Mehr...Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD, G. Rutger Persson DDS aktualisiert am 02.10.2009



















