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Stete Säure höhlt den Zahn – was tun bei dentalen Erosionen?

Abb. 1: Palatinale und okklusale Erosionen durch unbehandelten Reflux.

Erosionen sind primär säurebedingte Defekte der Zahnhartsubstanz, deren Entstehung und Progression von individuell prädisponierenden Faktoren, wie z.B. Ernährung, systemischen Erkrankungen, Mundtrockenheit oder Mundhygiene, beeinflusst wird. Ausgehend von kausalen Behandlungsmöglichkeiten, die auf eine Reduktion der Säureexposition bzw. die Therapie der Grunderkrankung zielen, fasst der folgende Beitrag verschiedene Empfehlungen zur Ernährung, Mundhygiene und lokalen Fluoridierung zusammen. Mehr...

Von PD Dr. Annette Wiegand    aktualisiert am 13.01.2012

Für das Praxisteam: Wie sag ich’s meinem Patienten? – Teil 2

„Fitnessstudio fürs Implantat!“

Patientenaufklärung anhand von Abbildungen (Quelle: Straumann).
„Sie müssen gar nicht viel machen – ich habe ja nur noch Implantate!“ So oder ähnlich haben wir das schon mehrfach vernommen, wenn der eine oder andere Patient zur Prophylaxe kam, der mithilfe seines Zahnarztes eine praktische Lösung für sein „zahnloses“ Problem fand. Wenn nicht, dann beglückwünsche ich Sie hiermit zu einer über Jahre gut aufgebauten Prophylaxe-Praxis! Aber falls Sie diesen Satz nur allzu gut kennen, wird es Zeit, über gute Motivationsstrategien nachzudenken. Mehr...
Von Sabine Preuße    aktualisiert am 09.12.2011

Für das Praxisteam: Wie sag ich’s meinem Patienten?

Prophylaxe-Motivationshilfe

Studienmodell Transparent Plus (Hager & Werken).
Ihr Patient hat eine Parodontitis? Oder doch eine Parodontose? In Zeiten des aufgeklärten Patienten, der Verwendung von Google, Wikipedia und anderen Quellen sollte man seine Patienten nicht im Ungewissen lassen. Mitunter warten die Patienten mit einem angesammelten Wissen auf, dass man Sorge haben muss, die Behandlungszeit zu überschreiten. Wie können wir also unser detailliertes Fachwissen dem Patienten verständlich machen und damit die Basis für eine gute Compliance schaffen? Mehr...
Von Sabine Preuße    aktualisiert am 08.12.2011

Gewusst wie: Mit Prophylaxe gegen Parodontitis

Status vor Initialbehandlung (22.04.2008).
Zahnärzte stehen heutzutage in der Pflicht, die nachhaltige Prävention von Parodontalerkrankungen in den Fokus zu rücken. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung bedeutet das, adäquate Selbstzahnpflege bei Patienten jedes Alters zu fördern. Anhand von Risikoprofilen lassen sich Prognosen zum späteren Krankheitsstatus treffen und Patienten in Risikogruppen einteilen – Grundvoraussetzung für eine bedarfsgerechte Therapie mit entsprechenden Recallintervallen. Mehr...
Von Dr. Jens Thomsen    aktualisiert am 21.06.2011

Prävention ist mehr als PZR

Raucheranalyse und Möglichkeiten zur Raucherberatung

© Benjamin Klack/PIXELIO
Das Spektrum der Prävention in Zahnarztpraxen sollte um das Angebot einer Raucherentwöhnung bei interessierten Patienten erweitert werden. Das früh begonnene, lange Zeit ausgeübte und mäßige bis starke Zigarettenrauchen schädigt das orofaziale System in unterschiedlicher Weise und bedingt Misserfolge in der zahnärztlichen Therapie. Es werden Empfehlungen zur Raucherentwöhnung in Zahnarztpraxen vorgestellt. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd-Michael Kleber, Dr. Holger Gehrig M.Sc.    aktualisiert am 02.05.2011

Zahnpasta und Zahnputztablette

Orale Bioverfügbarkeit von Fluorid zur Kariesprophylaxe

Abb. 1a–c: Fluoridretention im Speichel [ppm] bei normaler Speichelfließrate 10 Min. nach dem Zähneputzen für 3 Min. [6].
Neben Wirtsabwehr, Mundhygiene und Ernährungsverhalten zählt Fluorid zum wichtigsten beeinflussbaren Faktor der Kariesprophylaxe. Dabei spielen aktive Fluoridionen im Mundhöhlenmilieu bei der Remineralisation subfizieller Läsionen eine entscheidende Rolle. Deshalb ist die lebenslange Fluorid-Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Mehr...
Von Dr. Ella A. Naumova, Prof. Dr. Wolfgang H. Arnold, Prof. Dr. Peter Gängler    aktualisiert am 02.10.2009