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Meldungen, Ereignisse oder Überlegungen, die unseren Chefredakteur inspirierten.
>> Blankensteins Kolumne
Urlaub verfällt bei langer Arbeitsunfähigkeit
In einem aktuellen Urteil hat das Landesarbeitsgericht Stuttgart entschieden, dass bei durchgehender Arbeitsunfähigkeit spätestens 15 Monate nach Ende des jeweiligen Urlaubsjahres die Urlaubsansprüche des Arbeitnehmers verfallen. Diese sind daher bei einer späteren Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch nicht abzugelten (LArbG Baden-Württemberg, Urteil vom 21.12.2011, Az. 10 Sa 19/11). Mehr...
Von Dr. Karl-Heinz Schnieder, Dr. Felix Heimann aktualisiert am 30.01.2012Hoher Schadensersatz wegen Zahnsubstanzverlust bei Veneers?
In seinem Urteil vom 30.05.2011 (I-3 U 205/10) hat sich das Oberlandesgericht (OLG) Hamm u.a. mit der Frage befasst, ob ein Zahnarzt bei einer Versorgung von Frontzähnen mit Veneers zu viel Zahnsubstanz zerstört hat. Das Urteil ist von Interesse, da es interessante Ausführungen zu den Standards bei einer Veneer-Behandlung macht, wobei es eingehend auf die Aufklärungspflichten des Zahnarztes eingeht. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 27.01.2012
Versandkosten bei Eigenlabor nicht erstattungsfähig
In einem aktuellen Fall hatte ein Zahnarzt Versandkosten zu seinem eigenen Praxislabor berechnet, welches ca. 200 km vom Praxisstandort entfernt liegt. Die Krankenkasse zog diese von den vom Zahnarzt eingereichten Heil- und Kostenplänen ab, da Versandkosten für ein Eigenlabor gem. der BEMA-Bestimmungen nicht berechenbar seien. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder, Dr. Felix Heimann aktualisiert am 11.01.2012
Gütertrennung zur Rettung der Praxis?
Begreiflicherweise denken die wenigsten Paare bereits bei der Hochzeit an die finanziellen Folgen einer etwaigen Scheidung. Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland jede dritte Ehe geschieden wird, ist das etwas leichtsinnig. Mehr...Von Klaus Linke aktualisiert am 11.01.2012
Kurze oder lange Leine – Führungsverhalten konkret
Was ist das richtige Führungsverhalten? Eine Frage, auf die auch viele Zahnärzte nach der eindeutigen Antwort suchen. Diese aber wird sich nicht finden lassen. Wohl aber Prinzipien, an denen sich ein Zahnarzt in seiner Mitarbeiterführung orientieren kann. Mehr...Von Bernd Sandock aktualisiert am 29.12.2011
Besteuerung von Einnahmen aus dem Praxisverkauf
Einnahmen aus dem Verkauf einer Praxis sind steuerpflichtig. Viele Ärzte können aber neben einer leichten Senkung der Progression (die sich allerdings bei hohen Einkommen nicht auswirkt) von folgenden Vergünstigungen profitieren: Mehr...Von Deubner Verlag GmbH & Co. KG aktualisiert am 29.11.2011
Verjährung nicht bezahlter Patientenrechnungen
Am Ende eines jeden Jahres sollten die noch nicht bezahlten Rechnungen im Hinblick auf das Datum des Zugangs beim Patienten geprüft werden. Denn am 31. Dezember 2011 verjähren zahnärztliche Honoraransprüche gegen Patienten, die ihre Rechnung im Jahr 2008 erhalten haben. Mehr...Von ZÄK Mecklenburg-Vorpommern aktualisiert am 24.11.2011
Aufklärung auch über seltene Risiken unerlässlich
Noch immer schenken viele Zahnärzte dem Thema Aufklärung und Dokumentation viel zu wenig Beachtung. Dies ist grob fahrlässig, da den Zahnarzt sogar bei fehlerfreier Behandlung eine erhebliche Schadenersatz- und Schmerzensgeldzahlungspflicht treffen kann, wenn er die gebotene Aufklärung unterlassen hat bzw. die Dokumentation entsprechende Lücken aufweist. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder, Dr. Felix Heimann aktualisiert am 19.10.2011
Einrichtung eines Prophylaxe-Centers
Gibt man in einem Suchportal das Stichwort „Prophylaxe-Center“ ein, erhält man eine lange Aufzählung von Praxen in der gesamten Bundesrepublik, die sich nicht nur ein eigenes Prophylaxe-Center aufgebaut haben, sondern dieses auch als Aushängeschild benutzen. Doch worum genau handelt es sich bei diesem Begriff „Prophylaxe-Center“ überhaupt und wie sieht so etwas konkret in der Praxis aus? Welchen Nutzen bringt ein Prophylaxe-Center mit sich und für wen lohnt sich dessen Einrichtung? Mehr...Von Bianca Beck aktualisiert am 26.09.2011
Häusliches Arbeitszimmer wieder begrenzt abzugsfähig
Die steuerliche Anerkennung der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer führt häufig zu Streitigkeiten mit dem Finanzamt. Zu diesem Themenbereich existieren deshalb unzählige Urteile des obersten Finanzgerichts. Mehr...Von Dr. Hans Dornbusch aktualisiert am 15.09.2011
Luxushandy ist nicht abzugsfähig
Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) hat eine Entscheidung zur Absetzbarkeit eines Luxushandys getroffen. Ein Zahnarzt wollte die Anschaffungskosten für ein handgefertigtes Mobilfunkgerät absetzen, das 5.200 € kostete. Mehr...Von Deubner Verlag GmbH & Co. KG aktualisiert am 15.09.2011
„Mentale Techniken“ als Mittel der Wahl gegen die Burn-out-Gefahr
Wir leben in einer Zeit völlig neuer Stressoren: In der Praxis wird Bekanntes immer schneller ungültig. Wir müssen entlernen, umlernen, Neues sehr schnell begreifen und anwenden. Der permanente Zeitdruck wird aus immer mehr Quellen gespeist. Mehr...Von Dr. Werner Ehrhardt aktualisiert am 13.09.2011
Streitigkeiten um Resturlaub vermeiden
Für 2011 dürfte die Urlaubsplanung in den meisten Betrieben abgeschlossen sein. Zu wünschen wäre, dass es deswegen nicht zu Streitigkeiten gekommen ist. Die meisten Differenzen zwischen Chef und Mitarbeitern entstehen erfahrungsgemäß wegen der Übertragung von Resturlaub auf das Folgejahr. Bei besserer Kenntnis des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG) ließe sich jedoch mancher Ärger vermeiden. Mehr...Von Klaus Linke aktualisiert am 12.09.2011
Zeit ist Geld – richtiges Terminmanagement
Die meisten Zahnärzte kennen diese Situationen, die sowohl dem Praxisteam als auch den Patienten erhebliche Unannehmlichkeiten bereiten: Einzelne Behandlungen dauern länger als geplant, Notfallpatienten erscheinen ohne Voranmeldung und wollen ohne Formalitäten sofort behandelt werden, andere Patienten kommen zu spät oder gar nicht zu ihren Terminen. Ungeplantes wird zusätzlich zur geplanten Behandlung durchgeführt. Die Ergebnisse sind lange Wartezeiten und ein unangenehmes Arbeitsklima. Ein gut organisiertes Terminmanagement hilft deshalb allen Beteiligten. Mehr...Von Bianca Beck aktualisiert am 09.09.2011
Besteuerung von Pkw-Aufwendungen
In der Regel benutzt der niedergelassene Zahnarzt seinen Pkw beruflich und privat. Da das Finanzamt nur den beruflich veranlassten Teil der Aufwendungen für den Pkw als Praxisausgaben anerkennt, ist eine Aufteilung der Gesamtaufwendungen entsprechend den Nutzungsverhältnissen erforderlich. Mehr...Von Dr. Hans Dornbusch aktualisiert am 30.08.2011
Suchmaschinenmarketing sorgt für Leben auf der Website
Wie wichtig eine Website für den Geschäftserfolg ist, haben die meisten Zahnärzte längst erkannt. Doch was nützt der schönste Internetauftritt, wenn die Patienten ausbleiben? Sobald eine Homepage online steht, tritt sie gegen millionenfache Konkurrenz an – und läuft damit Gefahr, im großen Angebot des World Wide Web unterzugehen. Wer gefunden werden will, sollte deshalb die Werbetrommel rühren. Denn mit cleverem Suchmaschinenmarketing kann der eigenen Praxis die nötige Aufmerksamkeit verschafft werden. Mehr...Von Thomas Plünnecke aktualisiert am 22.08.2011
Darlehen für Sozialhilfeempfänger zwecks Implantatversorgung?
In seinem Urteil vom 29.06.2011 (L 2 SO 5698/10) hat sich das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg mit der Frage befasst, ob ein Sozialhilfeempfänger einen Anspruch auf Zahlung von Implantatkosten oder auf Gewährung eines Darlehens zum Zwecke der Finanzierung implantatgestützten Zahnersatzes hat, wenn er bei einer fortgeschrittenen Kieferatrophie völlig zahnlos ist. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 12.08.2011
Zahnarztwerbung über Fensterfront – welche Größe ist zulässig?
Die Außendarstellungsmöglichkeiten von Ärzten, Apothekern und Zahnärzten sind immer weiter liberalisiert worden, wobei das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über viele Jahre hinweg Impulsgeber war und ist. Regeln in Berufsordnungen wurden dabei bisweilen als zu einengend angesehen, da sie den Heilberufler insbesondere in seiner Berufsausübungsfreiheit tangieren. Das Verwaltungsgericht Berlin (VG) hat sich in seiner Entscheidung vom 12.01.2011 (90 K 5.10 T) mit der Frage befasst, ob ein etwa zehn Meter langer und etwa ein Meter hoher Plakat-Schriftzug über einer Fensterfront eines Praxisgebäudes „Zahnarztpraxis am B..." berufsrechtlich zulässig ist. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 22.06.2011
CMD-Kieferorthopädie-Behandlung auf Kasse?
Das Sozialgericht (SG) Duisburg hat sich in seinem Urteil vom 21.04.2011 (S 7 KR 152/10) mit der Frage befasst, ob eine Krankenkasse im Rahmen der Kostenerstattung die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zu übernehmen hat. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 22.06.2011
Die Visitenkarte im Netz
An einer eigenen Homepage führt heute kaum mehr ein Weg vorbei. Bei der Erstellung sollten Zahnärzte jedoch nichts dem Zufall überlassen. Denn der Internetauftritt ist die Visitenkarte einer Praxis – und trägt damit entscheidend zum Image bei. Mehr...Von Thomas Plünnecke aktualisiert am 31.05.2011
Konkretisierung der Anforderungen an Zweigpraxen
Wenn ein Zahnarzt an weiteren Orten außerhalb seines Vertragszahnarztsitzes vertragszahnärztlich tätig werden möchte, muss ihm dies von seiner Kassenzahnärztlichen Vereinigung genehmigt werden. § 24 Abs. 3 Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte (Zahnärzte-ZV) stellt hierfür zwei Bedingungen auf. Durch die Zweigpraxis muss die Versorgung der Versicherten an dem Ort der Zweigpraxis verbessert und die ordnungsgemäße Versorgung der Versicherten am Ort des Vertragszahnarztsitzes darf nicht beeinträchtigt werden. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder, Dr. Felix Heimann aktualisiert am 18.05.2011
Anwendung der gesetzlichen Neuerung für 2007 bis 2009
Arbeitszimmer von der Steuer absetzen
Über das Jahressteuergesetz 2010 lassen sich die Aufwendungen für häusliche Arbeitszimmer rückwirkend ab 2007 auch dann steuerlich absetzen, wenn Arbeitnehmern, Freiberuflern oder Unternehmern für ihre betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. In diesem Fall ist der Abzug von Betriebsausgaben oder Werbungskosten jetzt wieder bis zu 1.250 € jährlich möglich. Mehr...Von Deubner Verlag GmbH & Co. KG aktualisiert am 01.03.2011
Urteil des Oberlandesgerichtes Frankfurt
Kurze Verjährung bei rein zahntechnischen Mängeln
Nach einem aktuell veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichtes Frankfurt vom 23.11.2010 (8 U 111/10) verjähren Mängelansprüche an einer zahnprothetischen Arbeit in zwei Jahren nach Abnahme. Beruhe die Fehlerhaftigkeit einer eingesetzten Zahnprothese allein auf zahntechnischen Herstellungsmängeln (im konkreten Fall „Lunkerbildung"), so seien diese nach Werkvertragsrecht zu beurteilen. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 21.02.2011
Funktioniert Corporate Identity für Zahnärzte?
Corporate Identity ist mehr als ein Logo und einheitliche Kleidung der Mitarbeiter. Sie ist Ausdruck der Unternehmenspersönlichkeit mit all ihren Werten und Besonderheiten. Das Nach-außen-tragen dieser Betriebsidentität hat weitreichende Effekte bei den Patienten. Auch und gerade Zahnarztpraxen können sich diesen Effekt zunutze machen. Mehr...Von Prof. Dr. Anne-Katrin Straesser aktualisiert am 04.02.2011
Steuerliche Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen – Teil 1
Im Gegensatz zum sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer muss der Zahnarzt die Kosten für seine Versicherung gegen Krankheit und Invalidität ebenso wie die Kosten der Altersvorsorge voll aus seinem verfügbaren Einkommen aufbringen. Diese Aufwendungen gehören einkommensteuerrechtlich zu den sogenannten Vorsorgeaufwendungen, die in bestimmten Grenzen steuerlich abzugsfähig sind. Mehr...Von Dr. Hans Dornbusch aktualisiert am 25.01.2011
Time to say goodbye – das Ende der Lohnsteuerkarte
Seit 1925, also mittlerweile seit 85 Jahren, war die Lohnsteuerkarte ein treuer Begleiter des deutschen Arbeitnehmers. Doch diese Partnerschaft wird nun enden. Für das Jahr 2011 werden keine neuen Steuerkarten ausgegeben, weil künftig die Lohnsteuerdaten elektronisch übermittelt werden. Die Lohnsteuerkarten des Jahres 2010 bleiben auch im Jahr 2011 gültig. Alle Eintragungen gelten uneingeschränkt weiter. Die alten Steuerkarten dürfen daher nicht vernichtet werden. Bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes ist dem Arbeitnehmer die alte Karte auszuhändigen. Mehr...Von ZKN Zahnärztekammer Niedersachsen aktualisiert am 12.01.2011
Aufbewahrung und Vernichtung von Personalakten
Wer kennt das nicht? Zwischen den Jahren hat man Zeit, sich mit Büroangelegenheiten und der Ablage zu befassen. In diesem Zusammenhang stellt sich oft die Frage, welche Unterlagen man noch benötigt und welche vernichtet werden können. Dies gilt auch für Personalakten Mehr...Von ZKN Zahnärztekammer Niedersachsen aktualisiert am 12.01.2011
Worauf Praxisinhaber bei der Auswahl des Anbieters achten sollten
Factoring
Vor 20 Jahren war der Leistungsanspruch an einen Factoringanbieter klar: Sicherstellung der sofortigen Liquidität, Übernahme des Zahlungsausfallrisikos und Entlastung der Praxismitarbeiter von vielen Verwaltungsaufgaben. Mittlerweile sind die Ansprüche jedoch gestiegen. In einer Erhebung bestätigten Zahnärzte umfangreiche Auswahlkriterien und legten die Prioritäten fest. Mehr...Von Dr. Peter Raab aktualisiert am 10.01.2011
Innovative Bruxismusdiagnostik
Berechnungsmöglichkeiten von SensoBite
Etwa 10 % der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands leiden unter Bruxismus. Oft wird das unbewusste Knirschen und Pressen erst als echtes Problem erkannt, wenn bereits Schädigungen am Gebiss oder Schmerzen auftreten. Typische Symptome sind schmerzende Kau-, Nacken- und Rückenmuskulatur, Kopfschmerzen, dazu sichtbare Zeichen wie Schlifffacetten, Absplitterungen an Zähnen oder Keramik und Zahnlockerungen. Mittlerweile gibt es Methoden, diese parafunktionellen Muskelaktivitäten bewusst zu machen, um sie abzustellen oder wenigstens zu mindern. Mehr...Von Kerstin Salhoff aktualisiert am 07.12.2010
Auswirkungen auf andere Spezialisierungsbezeichnungen, insbesondere „Kinderzahnarzt“
BGH-Urteil: Führung der Bezeichnung „Master of Science Kieferorthopädie“ zulässig
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob die Führung des Titels „Master of Science Kieferorthopädie" ein Verstoß gegen das zahnärztliche Berufsrecht oder gar eine Irreführung (§ 5 UWG) darstellt. Wie bereits das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf sieht auch der BGH derartige Verstöße nicht als gegeben an (BGH, Urteil vom 18.03.2010 – I ZR 172/08). Mehr...Von Dr. Robert Kazemi aktualisiert am 23.11.2010
Unzulässige Bezeichnung als „Zahnklinik“
Auch wenn die Werbemöglichkeiten von Ärzten und Zahnärzten in den vergangenen Jahren deutlich durch die Berufsordnungen und Rechtsprechung erweitert wurden, gibt es gleichwohl Grenzen, die der Arzt und Zahnarzt einzuhalten hat. Als „Faustformel" gilt, dass sachangemessene Information möglich ist, aber jede Irreführung und marktschreierische Werbung zu unterbleiben hat. Auch bei der Bezeichnung einer Zahnarztpraxis z.B. als „Klinik" ist besondere Vorsicht geboten, wie eine Entscheidung des beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg angesiedelten Landesberufsgericht für Heilberufe des Landes Brandenburg zeigt. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 18.11.2010
Die Abrechnung des aMMP-8-Tests zur Bestimmung der Kollagenolyse
Die aMMP-8-Konzentration ist ein Frühmarker für die parodontale wie auch die periimplantäre Gewebsdestruktion. Mit Sonde oder Röntgenbild kann diese Aussage erst Wochen oder Monate später getroffen werden. Es stehen zwei Verfahren zur Verfügung: ein qualitativer Test zur Analyse der Gesamtsituation in der Mundhöhle und ein quantitatives Laborverfahren für die Analyse bei Implantaten oder an bis zu vier betroffenen Stellen durch Entnahme von Sulkusfluid. Bei der Abrechnung dieser beiden Testverfahren muss zunächst zwischen dem gesetzlich und dem privat versicherten Patienten unterschieden werden. Mehr...aktualisiert am 05.11.2010
Gebührenfrei im Internet?
Ein internetfähiger, gewerblich genutzter PC unterlag nicht der Rundfunkgebührenpflicht, wenn er nicht zum Rundfunkempfang bereitgehalten wurde. Dies hatte sich jedoch am 28.10.2010 geändert. Hier lesen Sie die Vorgeschichte und am Ende den neuen Urteilsstand. Mehr...Von RA Torsten Lehmkühler aktualisiert am 28.10.2010
Verkauf einer Zahnarztpraxis – was sind die Patienten wert?
Sowohl bei der Abgabe einer Praxis aus Altersgründen, als auch bei der Aufnahme eines neuen Partners stellt sich stets die Frage, welchen Wert die Praxis eigentlich hat. Dabei wird schnell klar, dass es sich bei einer Zahnarztpraxis keineswegs um ein einheitliches Gut handelt. Für die Bestimmung ihres Wertes sind zum einen die unterschiedlichen Anlagegegenstände, zum anderen der ideelle Wert oder „good will“ ausschlaggebend. Letzteres versucht vor allem das Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patienten zu erfassen und die Möglichkeit, den bestehenden Patientenstamm dauerhaft wirtschaftlich nutzen zu können. Eine allgemeinverbindliche Methode zur Feststellung des ideellen Wertes einer Zahnarztpraxis gibt es jedoch nicht. Die in der Praxis häufig vorkommenden Bewertungsmethoden sollen im Folgenden kurz dargestellt werden. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 20.10.2010
Einkommensteuerliche Vergünstigungen
Veräußerung oder Aufgabe einer Zahnarztpraxis
Der bei Veräußerung oder Aufgabe einer Zahnarztpraxis entstehende Buchgewinn unterliegt der Einkommensbesteuerung (§ 16 EStG). Das ist für den Praxisinhaber, insbesondere wenn er seine Praxis aus Altersgründen nicht mehr weiterführen kann oder will, ein Kostenfaktor, den er häufig nicht in Rechnung stellt und der ihn insofern unvorbereitet trifft. Mangelnde Vorsorge für diesen Fall bringt nicht selten erhebliche Probleme für die Betroffenen mit sich. Mehr...Von Dr. Hans Dornbusch aktualisiert am 16.10.2010
Schmerzen beim Zahnarzt = Schmerzensgeld?
Jeder Praktiker kennt das Problem: Patienten kommen nicht unbedingt mit Euphorie, sondern mit Angst vor möglichem Behandlungsschmerz zu ihm, wenn sie nicht direkt vom Schmerz getrieben werden. Natürlich ist diese Angst nicht vollkommen unbegründet. Grundsätzlich sind Schmerzen aber nicht ungewöhnlich und führen dementsprechend auch nicht zu Ansprüchen auf Schmerzensgeld des Patienten gegenüber seinem behandelnden Zahnarzt. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 13.10.2010
Zahnärztinnen gründen anders – aber wie?
Die anspruchsvolle und bis zur Approbation lang währende Ausbildung zur Zahnärztin wird oft mit genauen Vorstellungen des Karriereweges angetreten. Doch irgendwann stellt sich dann die mehr oder minder drängende Frage: Wie kann ich dabei Beruf und Familie heute oder in Zukunft vereinen? Mehr...Von Georg Kirschner aktualisiert am 13.09.2010
Factoring – Fluch oder Segen?
Immer mehr Zahnärzte in Deutschland nutzen das Factoring, eine Finanzdienstleistung, die der Umsatzfinanzierung von Unternehmen dient. Der Factor erwirbt hierbei die Forderungen der zahnärztlichen Praxis gegen dessen Patienten und zahlt umgehend den Forderungskaufpreis. Factoring sichert also die Praxisliquidität und schützt die Praxis vor Forderungsausfällen. Die Vorteile scheinen klar, doch welche Risiken bringt der Verkauf der Forderungen für die zahnärztliche Praxis mit sich und wie funktioniert Factoring in der Praxis? Mehr...Von Peter Krappitz aktualisiert am 03.09.2010
Implantatversorgung bei Nichtanlage von Zähnen?
In seinem Beschluss vom 22.07.2010 (L 11 KR 14/10) hat sich das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen mit der Frage befasst, ob einer Versicherten die Kosten für eine Implantatbehandlung zu erstatten sind, wenn bei ihr allein im Unterkiefer acht Zähne genetisch nicht angelegt sind. Die Frage in diesem Fall war, ob die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in der Richtlinie für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung aufgestellte Ausnahmeindikation „c) generalisierte genetische Nichtanlage von Zähnen" mit der Folge greift, dass der Versicherten die Kosten für eine durchgeführte Implantatversorgung zu erstatten gewesen wären. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 19.08.2010
Haften Banken für Verluste?
Hat ein Kapitalanleger Verluste aus Anlagen erlitten, die ihm die Bank empfohlen hat, kommt deren Haftung aus Verletzung des Beratungsvertrages in Betracht. Ein Beratungsverhältnis mit der Bank kann auch mündlich auf Initiative der Bank oder des Kunden zustande kommen. Spricht die Bank als Anlageberaterin eine Empfehlung aus, haftet sie nach der Rechtsprechung des obersten deutschen Zivilgerichts, des Bundesgerichtshofs für anleger- und anlagegerechte Beratung. Mehr...Von Ludger Westrick aktualisiert am 21.07.2010
Professionelle Implantatreinigung als Sachleistung?
Gegenstand des vom Landessozialgericht Rheinland-Pfalz (LSG) mit Urteil vom 27.05.2010 (L 5 KR 39/09) entschiedenen Falls ist die Frage, ob eine Krankenkasse auch Folgebehandlungen in Zusammenhang mit einer zuvor von ihr aufgrund einer Ausnahmeindikation für besonders schwere Fälle genehmigten Implantatversorgung zu tragen hat. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 21.07.2010
Aufwendungen für Erststudium: Gericht lehnt Werbungskostenabzug ab
Das Finanzgericht Hamburg hat kürzlich entschieden, dass Aufwendungen für das Erststudium einer angehenden Ärztin keine Werbungskosten sind und ihr lediglich der begrenzte Sonderausgabenabzug zusteht. Mehr...Von Deubner Verlag GmbH & Co. KG aktualisiert am 07.07.2010
So kann ein lediger Zahnarzt doppelte Haushaltsführung geltend machen
Sind Sie alleinstehend und unterhalten jeweils eine Wohnung an Ihrem Lebensmittelpunkt und an Ihrem Arbeitsort? Wissen Sie, ob Sie die daraus resultierenden Mehraufwendungen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben im Rahmen einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung geltend machen können? Zur Frage, wann bei einem ledigen Arzt eine doppelte Haushaltsführung vorliegt, hat sich das Finanzgericht des Saarlandes (FG) geäußert. Mehr...Von Deubner Verlag GmbH & Co. KG aktualisiert am 22.06.2010
Berufliche und private Pkw-Nutzung
Ohne Gegenbeweis darf das Finanzamt Privatfahrten unterstellen
Setzen Sie als Selbstständiger in Ihrer Gewinnermittlung keinen Gewinnzuschlag für den Anteil der privaten Kfz-Nutzung an, müssen Finanzbeamte dies nicht ohne weiteres glauben. Der sogenannte Beweis des ersten Anscheis, der sich auf die allgemeine Lebenserfahrung stützt, spricht nämlich dafür, dass ein betrieblich angeschaffter Pkw auch privat verwendet wird. Dies können Sie durch einen Gegenbeweis entkräften oder erschüttern, indem Sie nachvollziehbare Belege wie ein Fahrtenbuch vorlegen. Mehr...Von Deubner Verlag GmbH & Co. KG aktualisiert am 11.06.2010
Praxiskooperationen – betriebswirtschaftliche Betrachtung und Gewinnverteilung
Der Trend zu Praxiskooperationen ist politisch gewollt, denn es ist unumstritten, dass durch Zusammenschlüsse von Zahnärzten und deren Kompetenzen ein besseres Leistungsangebot und eine effektivere Nutzung der Ressourcen entstehen. Voraussetzung bei Praxiskooperationen ist jedoch eine genaue Kenntnis der neuen Praxisstruktur und der betriebswirtschaftlichen Konsequenzen. Mehr...Von Monika Brendel aktualisiert am 26.05.2010
Praxisbewertung und Praxiswert
Praxisabgabe
Das Thema Praxisabgabe ist sehr komplex und gliedert sich in mehrere wichtige Teilbereiche. In diesem Beitrag wird das Thema „Praxiswert gerecht für beide Seiten ermitteln“ näher erläutert und die Vorgehensweise beschrieben. Eigentlich ist das Ziel sehr einfach: Beim richtigen Praxiswert sind sowohl der Verkäufer als auch der Käufer der Meinung, genug erhalten bzw. nicht zu viel gezahlt zu haben! Für dieses Ergebnis gilt es, von Beginn an strategisch geschickt vorzugehen. Dabei sind noch nicht einmal umfangreiche Gutachten zum Praxiswert zwingend erforderlich. Der wichtigste Wertmaßstab ist der dauerhaft erzielbare Ertrag für den Käufer. Mehr...Von Georg Kirschner aktualisiert am 25.05.2010
Richtig dokumentieren und vollständig abrechnen
Wertschöpfung der implantologischen Behandlung
Auch im chirurgischen Bereich ist eine wirtschaftliche Kostenkalkulation unerlässlich. Um den gesamten Rahmen der gültigen GOZ in Anspruch nehmen zu können, ist es wichtig, alle Behandlungsschritte richtig zu dokumentieren. Dies könnte folgendermaßen aussehen: Mehr...Von Martina Weidinger-Wege aktualisiert am 12.05.2010
Wie Ihnen das Finanzamt eine Reise nach Las Vegas mit bezahlt
Durch eine grundlegende Entscheidung des Großen Senats des Bundesfinanzhofs aus dem Jahre 2009 (GrS 1/06 vom 21.09.2009), die erst zu Beginn dieses Jahres veröffentlicht wurde, hob das oberste deutsche Finanzgericht das seit Jahrzehnten geltende sogenannte Aufteilungsverbot beruflich und privat vermischter Aufwendungen auf. Dadurch ist z.B. bei der Kombination von beruflicher und privater Reise der berufliche Teil steuerlich absetzbar. Mehr...Von Christoph Scheen aktualisiert am 20.04.2010
Kooperationsmodelle und deren Besteuerung – Teil 1
Berufliche Partner ergänzen sich fachlich, verringern die Betriebskosten, steigern den Ertrag. Was einfach klingt, ist wegen der deutschen Steuer- und Sozialgesetze oft kompliziert. Wer sich also zu beruflicher Kooperation entschließt, sollte sowohl den Start als auch die mögliche Wiederauflösung gut bedenken. Mehr...Von Christoph Scheen aktualisiert am 17.03.2010
Die papierlose Zahnarztpraxis – Teil 1
In Krankenhäusern und vielen (Zahn-)Arztpraxen ist sie schon gängige Praxis: die Umrüstung von der guten alten, hand- oder maschinengeschriebenen Krankenakte zur computergestützten Verwaltung von Patientendaten. Dies ist auf verschiedene Einflüsse zurückzuführen: Zum einen sind Jung und Alt mit Computern vertraut und erkennen deren Zeit- und Kosteneffizienz. Bis zu 30 % Einsparung an Kopier-, Lagerungs- und Datenpflegekosten sind möglich. Die mittlerweile stark gesunkenen Anschaffungskosten können sich damit sehr schnell amortisieren. Andererseits sind aber auch gesetzliche Vorgaben schuld an der Umstellung. Mehr...Von Dr. Robert Kazemi aktualisiert am 02.03.2010
Änderungen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz
Neue Abschreibungsregeln ab dem Jahr 2010
Mobile Wirtschaftsgüter nutzen sich ab und verlieren dabei an Wert. Im Steuerrecht wird dieser laufende Wertverlust durch „Absetzung für Abnutzung“ (AfA) berücksichtigt. Die Abschreibungen auf das Praxisvermögen zählen zu den Praxisausgaben. Mit der richtigen Wahl der Abschreibungsarten können Sie die Gewinnsituation Ihrer Zahnarztpraxis verbessern. Mehr...Von Dr. Hans Dornbusch aktualisiert am 16.02.2010
Die Praxisstrategie entscheidet über den Erfolg – Teil 1
Vor 30 Jahren war es augenscheinlich einfach: Man eröffnete eine Praxis, der Rest ergab sich fast von allein. Heute haben selbst etablierte Praxen Schwierigkeiten, sich wirtschaftlich sinnvoll an die ständigen Veränderungen anzupassen. Doch den Trends hinterherzulaufen, sich mit einem breiten Angebot vor wirtschaftlichen Risiken zu schützen oder zu tun, was alle tun, ist keine Lösung. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die Engpasskonzentrierte Strategie vor, die auf den Erkenntnissen des Naturwissenschaftlers Justus von Liebig basiert und einen anderen Weg aus der Krise beschreibt. Mehr...Von Peter Krappitz aktualisiert am 28.01.2010
Verjährung
Vertragliche Erfüllungsansprüche von Kaufleuten, Handwerkern oder sonstigen Gewerbetreibenden, die 2006 entstanden sind, verjähren in der Regel mit Ablauf des 31.12.2009, da für diese Ansprüche die dreijährige Verjährungsfrist gem. § 195 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gilt und die regelmäßige Verjährung mit Ablauf des Jahres der Anspruchsentstehung beginnt (§ 199 Abs. 1 BGB). Mehr...Von Felix Martin aktualisiert am 18.12.2009
Urlaub oder Geld?
Beim Urlaubsrecht muss man generell zwischen dem Urlaubsentgelt, Urlaubsgeld und Urlaubsabgeltung unterscheiden. Gemäß ihrer unterschiedlichen Definition ergeben sich auch unterschiedliche gesetzliche Ansprüche, die nachfolgend praxisnah erläutert werden. Insbesondere geht es dabei um die Frage, wann zustehender Urlaub in bares Geld „umgewandelt“ werden kann. Mehr...Von RA Torsten Lehmkühler aktualisiert am 18.12.2009
Praxismarketing und Werbung – keine unvereinbaren Gegensätze
Marketinggesichtspunkte in der Zahnarztpraxis gewinnen seit Jahren an Bedeutung, steigt die Zahl der auf den Markt drängenden Zahnärzte doch stetig an. Hinzu kommen die neuesten rechtlichen Veränderungen, die den Wettbewerb unter den niedergelassenen Zahnärzten fördern und dadurch Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem bewirken sollen. Nicht zuletzt verstärken die Schaffung neuer Kooperationsmöglichkeiten sowie die Aufhebung der Zulassungsbeschränkungen den Konkurrenzdruck. Der Aufbau eines ökonomisch interessanten Patientenstammes gewinnt folglich an Bedeutung. Hierfür kann eine überzeugende Praxispräsentation mit Hinweisen auf das Leistungsspektrum hilfreich sein, ein rechtlich sensibler Bereich, dessen Kenntnis dabei unabdingbar ist. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 01.12.2009
Behördliche Überwachungs- und Betretungsbefugnisse
Hygiene in der Zahnarztpraxis – Teil 2
Um die Einhaltung der vielfältigen Pflichten zu kontrollieren, die einen Zahnarzt im Rahmen des Hygienemanagements treffen, stehen den Behörden verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die diversen Gesetze, die die Beachtung von Hygienevorschriften regeln, enthalten jeweils eigenständige Ermächtigungen, um Überwachungen von Zahnärzten und ihren Praxen durchzuführen. Die Reichweite dieser Regelungen wird im Folgenden detailliert dargestellt. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 10.11.2009
Abrechnung der photodynamischen antimikrobiellen Therapie
Dieses Abrechnungsbeispiel zeigt, welche Positionen bei der photodynamischen antimikrobiellen Therapie zum Ansatz kommen. Anhand des Artikels von PD Dr. Rainer Hahn erläutert unsere Abrechnungsexpertin anschaulich alle wichtigen Details. Mehr...aktualisiert am 05.11.2009
Implantatprothetik und Wiederherstellungen
Abrechnung unter Berücksichtigung des Festzuschuss-Systems
Die Einführung des Festzuschuss-Systems hat die Versorgung mit implantatgetragenem Zahnersatz an Bedeutung gewinnen lassen. Durch teilweise sehr hohe Festzuschüsse – und dadurch finanzielle Vorteile für Patient und Praxis – wird dieser Zahnersatz immer öfter das Mittel der Wahl. Aber wann steht dem Patienten welcher Festzuschuss zu und wie kann die Praxis im Alltag durch Suprakonstruktionen Umsatzziele steigern? Mehr...Von Kerstin Salhoff aktualisiert am 28.10.2009
Änderungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 und das erste Konjunkturprogramm 2009
Steuern sparen beim Kauf einer Zahnarztpraxis 2009
Der Erwerb einer Zahnarztpraxis bringt für den Käufer hohe Kostenbelastungen mit sich, die häufig nur aufgrund der damit verbundenen steuerlichen Entlastungen getragen werden können. Deshalb ist die Kenntnis der steuerlichen Folgen beim Praxiserwerb von weitreichender Bedeutung und für die Kaufentscheidung unerlässlich. Die steuerliche Behandlung richtet sich nach der Art der Kaufpreiszahlung, die in bar (mit Eigen- oder Fremdkapital), in Raten oder auf Rentenbasis erfolgen kann. Je nachdem, welcher Zahlungsmodus vereinbart wird, ergeben sich unterschiedliche Steuerentlastungsbeträge. Mehr...Von Dr. Hans Dornbusch aktualisiert am 28.10.2009
Der konkrete Abrechnungsfall
Versorgung mit einer Einzelkrone
Im Praxisalltag schleicht sich in die Abrechnung häufig eine Routine ein, die zu einer nachlässigen Berechnung der erbrachten Leistungen des Zahnarztes führt. So wird bares Geld verschenkt. Oft verlässt sich der Zahnarzt oder die mit der Abrechnung betraute Kraft auf die Abrechnungssoftware und in manchen Fällen sind die Karteieinträge lückenhaft und führen so zu einer unvollständigen Abrechnung. Abrechnungsexpertin Ingrid Honold zeigt im Folgenden anhand einer konkreten Rechnung für die Versorgung mit einer Krone, welche Aspekte bei einer Rechnungsstellung abzuwägen sind und wie man Schritt für Schritt nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) bzw. für Ärzte (GOÄ) eine korrekte und vollständige Rechnung erstellt. Mehr...Von ZMV Ingrid Honold aktualisiert am 27.10.2009
Die Zukunft gestalten
Kooperationen in der Zahnarztpraxis
Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in einer Einzelpraxis arbeiten, müssen sich bisweilen fragen, ob sie wie seinerzeit die Dinosaurier zu einer aussterbenden Spezies gehören. Da verkündet der Abteilungsleiter im Bundesministerium für Gesundheit, Franz Knieps, dass die traditionelle Einzel-Arztpraxis ein Auslaufmodell sei und die Zukunft den Gemeinschaftspraxen, medizinischen Versorgungszentren und Ärztenetzen gehöre. Mehr...Von RA Michael Lennartz aktualisiert am 26.10.2009
Rechtliche Grundlagen
Hygiene in der Zahnarztpraxis – Teil 1
Ende des vergangenen Jahres wurde folgender Fall publik: Die Patienten eines im Rhein-Erft-Kreis niedergelassenen Zahnarztes erhielten einen Brief des Gesundheitsamtes, in dem sie darauf hingewiesen wurden, dass bei dem sie behandelnden Zahnarzt mit unsterilem Werkzeug gearbeitet wurde und infolgedessen die Übertragung von Infektionserregern wie HI- oder Hepatitis-Viren nicht auszuschließen sei. Hierbei handelt es sich natürlich um einen besonders eklatanten Fall der Missachtung von Hygienevorschriften. Grundsätzlich gehört ein umfangreiches Hygienemanagement selbstredend seit jeher zum Alltag in einer Zahnarztpraxis. Nichtsdestotrotz unterscheiden sich die Ansichten der Anwender bezüglich der notwendigen Schutzmaßbestimmung wesentlich. Dies gilt nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl der diesem Gebiet zugehörigen Rechtsvorschriften und aufgrund der diffusen Kontrollbefugnisse unterschiedlicher Behörden. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 20.10.2009
Anforderungen an den zahnärztlichen Vorbereitungsdienst
Um an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilzunehmen, muss der Zahnarzt als Vertragszahnarzt zugelassen sein. Voraussetzung dieser Zulassung ist neben einem entsprechenden Antrag die Eintragung in das Zahnarztregister. Gemäß § 3 Abs. 2 der Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte (ZÄ-ZV) ist für die Eintragung die Approbation als Zahnarzt und die Ableistung einer zweijährigen Vorbereitungszeit erforderlich. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 19.10.2009
Teamspirit als Erfolgsfaktor – Teil 1
Wie sagte schon der ehemalige Bundestrainer Sepp Herberger: „Elf Freunde müsst ihr sein“, wenn ihr Siege erringen wollt. In der heutigen Zeit sprechen wir nicht mehr von elf Freunden, sondern von „Teamspirit“, also einer Aufbruchstimmung. Wer im Sport erfolgreich sein will, schafft es nur im Team. Auch der erfolgreiche Einzelsportler hat ein Team von Betreuern, Trainern und Physiotherapeuten um sich, mit denen zusammen er seinen Erfolg verwirklicht. Mehr...Von Reinhard Homma aktualisiert am 14.10.2009
Das „Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung“
Sonderausgabenabzug für freiwillig Versicherte erweitert
Am 10.02.2009 hat der Bundesrat das Bürgerentlastungsgesetz (BEG) verabschiedet, das ab 2010 eine bessere Abzugsmöglichkeit der Ausgaben für die Kranken- und Pflegeversicherung vorsieht. Das Gesetz ist auch für praktizierende Zahnärzte von Bedeutung, weil sie als freiwillig Versicherte einen vergleichsweise hohen Vorsorgeaufwand treiben müssen, nach der bisherigen Regelung aber nur eine Pauschale von 2.400 Euro steuerlich geltend machen können. Mehr...Von Klaus Linke aktualisiert am 14.10.2009
Der Zahnarzt in der „Zwickmühle“
Die Bedeutung der ärztlichen Schweigepflicht bei Auskunftsverlangen von privaten Krankenversicherungen
Diese Praxis der privaten Krankenversicherungen dürfte unter den niedergelassenen Zahnärzten weitestgehend bekannt sein: Nachdem der Patient seiner privaten Krankenversicherungen einen Heil- und Kostenplan für die gewünschte Behandlung eingereicht hat, übersendet diese einen Fragebogen an den behandelnden Zahnarzt. Ziel der Anfrage ist die Klärung der medizinischen Notwendigkeit der von dem Patienten gewünschten Behandlung und damit letztendlich die Kostenübernahme. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 07.10.2009
Werbung zukünftig im Supermarkt?
Die Frage, in welcher Form Zahnärzte für ihre Tätigkeit werben können, wird seit geraumer Zeit diskutiert. Nach einer zunehmenden Liberalisierung der Werbemöglichkeiten nutzen immer mehr Zahnärzte die Möglichkeit, sich in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Dass dabei im Einzelfall immer wieder die Grenzen der zulässigen Werbung überschritten werden, liegt auf der Hand. In diesem Zusammenhang ist die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Minden vom 14.01.2009 im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens interessant. Mehr...Von Dr. Karl-Heinz Schnieder aktualisiert am 07.10.2009




































































