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Einrichtung eines Prophylaxe-Centers
DruckenGibt man in einem Suchportal das Stichwort „Prophylaxe-Center“ ein, erhält man eine lange Aufzählung von Praxen in der gesamten Bundesrepublik, die sich nicht nur ein eigenes Prophylaxe-Center aufgebaut haben, sondern dieses auch als Aushängeschild benutzen. Doch worum genau handelt es sich bei diesem Begriff „Prophylaxe-Center“ überhaupt und wie sieht so etwas konkret in der Praxis aus? Welchen Nutzen bringt ein Prophylaxe-Center mit sich und für wen lohnt sich dessen Einrichtung?

Unternehmensberater stellen immer wieder fest, dass sich die wenigsten Praxisteams etwas Konkretes unter dem Begriff Prophylaxe-Center vorstellen können. Viele verbinden den etwas aufwendig formulierten Namen mit kostspieligen Anschaffungen und schrecken deshalb von vornherein vor dieser Idee zurück. Entgegen allen Annahmen handelt es sich bei einem Prophylaxe-Center jedoch um eine Einrichtung, die sich tatsächlich auch die kleinste Praxis einrichten kann.
Welches Problem greift das Prophylaxe-Center auf?
Viele Praxen bieten lediglich Behandlungen an, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Prophylaxemaßnahmen, die für viele Patienten dringend nötig wären, von ihnen aber selbst bezahlt werden müssten, werden kaum angesprochen. Es fehlt oftmals an der Zeit, den Patienten umfassend aufzuklären und ihm die Wichtigkeit der Prophylaxe klar zu machen.
Vielen Mitarbeitern fehlt es am Wissen um die Bandbreite dieser Maßnahmen und deren vernünftige Kommunikation. Für viele gilt: „Prophylaxe ist gleich professionelle Zahnreinigung“; sie wissen nicht, dass Prophylaxe wesentliche größere Handlungsspielräume verschafft. Und nicht selten sind die dafür zuständigen Mitarbeiter wenig geschult. Denn neben der tatsächlichen Durchführung einer professionellen Zahnreinigung wissen die wenigsten etwas über patientenzentrierte Beratungsgespräche. Wird aber ein Patient aus Zeitmangel oder anderen Gründen nicht umfassend über seine Zahngesundheit beraten, kann man keine Compliance erwarten. Dabei zeigten Umfragen, dass Patienten durchaus bereit wären, für den Erhalt ihrer Zahngesundheit mehr zu investieren, wären sie nur ausreichend darüber informiert.
Wie sieht ein Prophylaxe-Center konkret aus?
Das Prophylaxe-Center ist ein eigenständiger Leistungssektor der Zahnarztpraxis, für den es keiner räumlichen Trennung bedarf, sondern nur einer Umverteilung der Aufgabenbereiche. Es wird eine Auswahl qualifizierter Mitarbeiter als für das Prophylaxe-Center zuständig erklärt. Sie erheben die Befunde und beraten danach, welche prophylaktischen Maßnahmen sinnvoll wären. Dies kann ohne Zuarbeit des Zahnarztes erfolgen, der somit mehr Zeit für die hochwertigeren Behandlungen hat.
Welche Vorteile bringt ein Prophylaxe-Center?
Mit einer gezielteren Kommunikation steigt die Compliance der Patienten signifikant an. Ein „Zahnbewusstsein“ entsteht, Termine werden eingehalten, Patienten sind bereit, in prophylaktische Maßnahmen anstatt in Restaurationen zu investieren. Auch das Praxisteam spürt schließlich die positiven Veränderungen durch ein Prophylaxe-Center: Zeitlicher Druck bei den Behandlungen wird durch die gezielte Umlagerung von Aufgabenbereichen genommen, Praxisgewinn wird allein durch die Mitarbeiter und ohne direkte Zuarbeit des Zahnarztes generiert. Das ist nicht nur gut für das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter.
Wie setzt man ein Prophylaxe-Center um?
Die Einrichtung eines Prophylaxe-Centers bringt oft einschneidende Veränderungen mit sich. Es lohnt sich, dafür professionelle Hilfe einzuholen. Auf Zahnarztpraxen spezialisierte Unternehmensberater verfügen über Fachpersonal und sind stets auf dem neusten Stand bei allen wichtigen Fragen. Sie beginnen mit einer Analyse des Ist-Zustandes und beobachten den Praxisalltag im Prophylaxebereich, dessen Stärken und Schwächen aufgezeigt werden. Insbesondere geht es um die versteckten Ressourcen und Potenziale jeder Praxis. Die anstehenden Veränderungen werden von „eingebetteten“ Beratern dann maßgeschneidert direkt in das Praxisgeschehen transferiert und sofort angewandt.
Auf Anfrage erhalten Sie einen analytischen Fragebogen zur Selbsteinschätzung.




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