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Mitten drin statt nur dabei
So gelingt der Einsatz von Social Media
DruckenDer Irrglaube, es sei ausreichend, im Web 2.0 einfach nur „dabei“ zu sein, hält sich leider bei einigen Unternehmen hartnäckig. Für den erfolgreichen Einsatz von Social Media in der Kundenkommunikation sollten im Vorfeld klare Entscheidungen gefällt, Vorbereitungen getroffen und Ressourcen bereitgestellt werden. Dies gilt auch für Arzt- bzw. Zahnarztpraxen, deren „Kunden“ sich immer häufiger im Netz informieren, bevor sie sich in Behandlung begeben.

Beiträge zum Thema
Zielgruppen und Kanäle definieren
Zahnärzte sollten zunächst für sich selbst definieren, wen sie über Social Media erreichen möchten. Geht es in erster Linie um die Pflege des Patientenstammes oder sollen vor allem potenzielle Neupatienten angesprochen werden? Daraufhin müssen die für die Zielgruppe passenden Plattformen wie beispielsweise XING, Facebook oder Twitter ausgewählt werden.
Kommunikationsthemen festlegen
Social Media sollte nicht als eine kleine Marketingabteilung verstanden werden. Das Web 2.0 ist der falsche Ort für Eigenwerbung und Floskeln. Neben Einblicken in die eigene Praxis stoßen insbesondere fachübergreifende Themen und Expertenbeiträge auf großes Interesse. Auch Aufrufe zu Umfragen oder Wettbewerben werden positiv aufgenommen. Seien Sie kreativ.
Zeit investieren und Verantwortlichkeiten definieren
Das Web 2.0 fordert ständige Aufmerksamkeit, daher kann neben dem Chef (der Chefin) auch ein besonders vertrauenswürdiger Mitarbeiter explizit mit der Steuerung der Social-Media-Aktivitäten beauftragt werden. Hierfür ist zudem genügend Freiraum einzukalkulieren, um schnell agieren und reagieren zu können. Langwierige Freigabeprozesse sind Gift für eine erfolgreiche Social-Media-Arbeit.
Dialog statt Werbung und keine Angst vor Kritik
Im Web 2.0 ist persönliche und authentische Kommunikation auf Augenhöhe gefragt. Der regelmäßige Dialog mit Patienten und anderen Interessierten ist zeitaufwendig, aber unerlässlich. Transparenz und Offenheit sind im Netz Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation. Auf Kritik sollte man nicht mit Ausreden oder Zensur reagieren, das schadet der Online-Reputation. Negative Resonanz sollte vielmehr durch konstruktive Stellungnahmen abgemildert werden. Keinesfalls sollten Nutzer im Web 2.0 mit juristischen Mitteln zur Gegendarstellung bewegt werden – so ruinieren Sie Ihren Ruf innerhalb von Minuten.
Klasse statt Masse
Der Erfolg von Social Media für eine Praxis lässt sich nicht in Fans- oder Followerzahlen messen. Wichtiger sind positive Multiplikatoren.
Netiquette
Mitarbeiter und Patienten sollten gleichermaßen vor beleidigenden Äußerungen sowie vor einer Verletzung des Datenschutzes bewahrt werden. Um im Vorfeld Transparenz zu schaffen und unnötige Diskussionen zu vermeiden, sollten klare Spielregeln aufgestellt werden.
Mehr über Chancen und Risiken von Social Media für Zahnarztpraxen lesen Sie hier




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